Freiflächengestaltung

Baumschutz auf einer Baustelle

Ein Freiflächengestaltungsplan wird im Baugenehmigungsverfahren bei mehr als drei Wohnungen bzw. einem Gewerbe-/Industriebetrieb notwendig. Zudem setzt der Freiflächengestaltungsplan die grünordnerischen Festsetzungen von Bebauungsplänen um.

Der Freiflächengestaltungsplan legt fest, wie Freiflächen mit Bäumen, Sträuchern, Kinderspielflächen etc. gestaltet werden, welche Bäume erhalten bleiben und berücksichtigt die sonstigen Anforderungen des Naturschutzes.

Der Freiflächengestaltungsplan ist damit ein wirkungsvolles Instrument um grundstücksübergreifende Grünstrukturen zu sichern und weiterzuentwickeln. Oft dient ein Baumbestandsplan als Grundlage für den Freiflächengestaltungsplan.

Das Merkblatt „Der Baumbestandplan und der Freiflächengestaltungsplan im bauaufsichtlichen Verfahren“ enthält in komprimierter Form die wesentlichen Punkte, die zur Bearbeitung von Bedeutung sind. Damit wird über die reine Information hinaus auch ein Beitrag zur zügigen Abwicklung der Baugesuche geleistet.

Wichtiges für Ihren Bauantrag

Formular

Erklärung zur Baumschutzverordnung (BaumSchVO) und
Begrünungssatzung (BegrS)

Merkblatt

Baumbestandsplan und Freiflächengestaltungsplan im bauaufsichtlichen Verfahren

Merkblatt

Baumschutz auf Baustellen

Neue Begrünungssatzung

Im Amtsblatt Nr. 10 der Stadt Nürnberg vom 11.05.2022 wurde auf S. 194-195 die vom Stadtrat einstimmig beschlossene Satzung über Begrünung baulicher Anlagen und unbebauter Flächen (Begrünungssatzung - BegrS) vom 05.05.2022 öffentlich bekannt gemacht. Sie ist am 01.06.2022 in Kraft getreten.


Artenschutz bei Bauvorhaben

Die Beachtung des Artenschutzes ist vom Bauverantwortlichen eigenverantwortlich zu gewährleisten.

Allgemeiner Artenschutz: Jahreszeitliches Schnittverbot

In der Zeit vom 1. März bis 30. September gibt es Verbote bei der Beseitigung und dem Rückschnitt von Bäumen, Hecken, lebenden Zäunen, Gebüschen und anderen Gehölzen (§ 39 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz - BNatSchG). Diese Regelung gilt sowohl bei Bauvorhaben im Außenbereich als auch im Innenbereich nach Baugesetzbuch.

Besonderer Artenschutz: Das gesamte Jahr Obacht geben

Ganzjährig müssen jedoch die Verbote des § 44 Abs. 1 BNatSchG beachtet werden. Es dürfen keine Fortpflanzungs- oder Ruhestätten wild lebender Tiere der besonders geschützten Arten durch Bauvorhaben beeinträchtigt werden. Betroffen sind zum Beispiel alle europäischen Vogelarten und Fledermäuse, andere Säugetiere, aber auch Reptilien z.B. Zauneidechsen und Amphibien. Im Einzelfall wird die Erstellung eines artenschutzrechtlichen Gutachtens empfohlen.


Ihr Kontakt

Gebietseinteilung der zuständigen Mitarbeitenden

Untere Naturschutzbehörde

Bauhof 2

90402 Nürnberg

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