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Das Ökokonto der Stadt Nürnberg

Hinter dem Begriff Ökokonto verbirgt sich ein modernes städtebauliches Instrument, das in Nürnberg seit 2005 bei Eingriffen in Natur und Landschaft angewendet wird.
Genutzt wird es, wenn z.B. für geplante Baumaßnahmen an anderer Stelle ein Ausgleich geschaffen werden muss.

Das Besondere daran ist: Die Ausgleichsmaßnahmen können schon Jahre vor den baulichen Eingriffen durchgeführt und auf dem Ökokonto gutgeschrieben werden. Wird in Zukunft ein Stück Natur bebaut, so bucht man die dafür geeigneten Ausgleichsmaßnahmen vom Ökokonto wieder ab.
Die Kosten für die Ausgleichsflächen und ökologischen Aufwertungsmaßnahmen werden von der Stadt vorfinanziert und im Bedarfsfall auf die Bauherren umgelegt.

Die Pflege- und Entwicklungsmaßnahmen für das Ökokonto, wie z.B. Mähen, Pflanzen von Bäumen und Sträuchern oder Gewässerrenaturierung, führen Nürnberger Landwirte im Auftrag des Landschaftspflegeverbandes Nürnberg e.V. durch, der eng mit dem Umweltamt der Stadt Nürnberg zusammen arbeitet.

Sandgrasnelke

Biotop am Westpark

Am konkreten Beispiel eines neugeschaffenen Biotops am Westpark kann man erkennen, wie eine gelungene ökologische Aufwertungsmaßnahme aussehen kann.
Auf einer langjährigen Brachfläche wurden fünf Eichen gepflanzt und eine heimische standortgerechte Hecke angelegt.

Gleichzeitig soll in Teilbereichen ein ökologisch wertvoller Mager- und Halbtrockenrasen entstehen, weshalb in regelmäßigen Abständen gemäht und das Mähgut abtransportiert wird, damit die Nährstoffe reduziert werden. Dadurch wird ein neuer Lebensraum mit Rückzugsmöglichkeiten für viele Tier- und Pflanzenarten geschaffen.

Umweltplanung


Bernadette Baumgartner

Telefon: 09 11 / 2 31-58 51

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