Der Begriff „Sucht“ umfasst sowohl stoffgebundene als auch stoffungebundene Ausdrucksformen. Stoffgebundene Suchtmittel sind zum Beispiel Tabak, Alkohol, Medikamente und illegale Drogen wie Cannabis, zu den stoffungebundenen Ausdrucksformen zählen zum Beispiel Essstörungen oder Spielsucht.
Es sind die legalen Suchtmittel Tabak und Alkohol, die bei Kindern und Jugendlichen ab etwa zwölf Jahren am weitesten verbreitet sind. Hinzu kommen Suchtformen, die in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen haben: Neben den verschiedenen Formen von Essstörungen sind es hier vor allen die Gefahren, die von den neuen Medien (Handy, Internet und PC-Spiele) ausgehen.
Die Angebote der Suchtprävention werden ständig weiterentwickelt. Die Maßnahmen müssen auf einzelne Zielgruppen, auf unterschiedliche bzw. neue Suchtmittel und Konsummuster sowie auf aktuelle Trends in den sozialen Milieus und jugendkulturellen Szenen abgestimmt sein.
Schnittstellen und gemeinsame Arbeitsschwerpunkte zwischen der Suchtprävention und dem Kinder- und Jugendschutz ermöglichen hierbei eine enge Verzahnung. Die Beteiligten stimmen Planungen aufeinander ab und kooperieren mit anderen Stellen und öffentlichen Einrichtungen. Die Zusammenarbeit erfolgt anlass-, themen- und projektbezogen sowie auf struktureller Ebene in Form von Facharbeitskreisen.
Ausführliche Informationen zu den Zielen und Aufgaben, den verschiedenen Suchtmitteln bzw. Verhaltenssüchten und der weiteren Planung der Suchtprävention können im Bericht für den Jugendhilfeausschuss vom 17.02.2011 nachgelesen werden.