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Präventive Kinder- und Jugendhilfe: Jugendmedienschutz


Jugendmedienschutz

Jugendmedienschutz umfasst alle rechtlichen Regelungen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor möglichen Gefährdungen durch Medien. Er ist als (Teil)-Aufgabe des Kinder- und Jugendschutzes und unter anderem in das System der Jugendhilfe integriert und orientiert sich an deren Aufgabenstellung.

Jugendmedienschutz hat über den Schutzauftrag hinaus einen präventiven Auftrag im Sinne der Förderung individueller und sozialer Kompetenzen und positiver Lebensbedingungen für Kinder, Jugendliche und Familien.


An wen richtet sich diese Internetseite?

Hier finden Sie Informationen zur Mediennutzung von Kindern und Jugendlichen und zu Themen wie z. B. dem Chatten, dem sogenannten Mitmachnetz Web 2.0 (Social Networks wie FACEBOOK), Cybermobbing, zu Jugendschutzfiltern und Computerspielen.

Diese Informationen haben wir zusammengestellt für Fachkräfte der Jugendhilfe, für Lehrerinnen und Lehrer, für Eltern sowie für alle an aktuellen Themen rund um den Jugendmedienschutz Interessierte. Wir bieten neben Grundlageninformationen die Möglichkeit zur Vertiefung über weiter führende Literatur, Broschüren und Links.

Einige Links und Materialien enthalten fachliche Empfehlungen sowie Tipps für Eltern zur Medienerziehung. Diese Empfehlungen stellen jedoch keine „Erziehungsrezepte“ dar. Die Informationen auf diesen Internetseiten vermitteln Hintergrundwissen, können jedoch keine professionelle, auf die jeweilige individuelle Situation bezogene (Erziehungs-) Beratung ersetzen! Wenden Sie sich bitte bei Bedarf an eine Beratungsstelle.

Aufbau und Aufgaben des Jugendmedienschutzes

Der Jugendmedienschutz ist ein Teilbereich des Kinder und Jugendschutzes.

Er umfasst die gesetzlichen Grundlagen des Jugendschutzgesetzes (JuSchG) und des Jugendmedienschutz-Staatsvertrages (JMStV) sowie die erzieherischen Fragen des Mediennutzungsverhaltens von Kindern und Jugendlichen.

  • Der gesetzliche Jugendmedienschutz bildet das „Gerüst“. Er setzt Rahmenbedingungen und legt mit den gesetzlichen Grundlagen die Grenzen dessen fest, was Kinder und Jugendliche in ihrer Entwicklung beeinträchtigt oder gefährdet.
  • Der erzieherische Jugendmedienschutz füllt dieses Gerüst mit Inhalten. Er macht zum einen die gesetzlichen Grundlagen nachvollziehbar, zum anderen unterstützt er medienkompetentes Verhalten. Dies beinhaltet die Medienkunde, Mediennutzung, Mediengestaltung und Medienkritik.

Ziele des Jugendmedienschutzes

Der Jugendmedienschutz

  • will Kinder- und Jugendliche in ihrer individuellen und sozialen Entwicklung fördern und eine positive Kultur des Aufwachsens schaffen, in der potentielle Gefährdungen wenig Chancen zur Entfaltung haben
  • will junge Menschen befähigen, sich vor gefährdenden Einflüssen zu schützen und sie zu Kritik-, Entscheidungs- und Gemeinschaftsfähigkeit, sowie Eigenverantwortlichkeit hin führen.
  • will Eltern und andere Erziehungsberechtigte dabei unterstützen, Kinder und Jugendliche vor gefährdenden Einflüssen zu schützen
  • achtet auf die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen
  • entwickelt fachbezogene Beratungs- und Informationsangebote des Jugendmedienschutzes
  • stellt Informationen für pädagogisches Fachpersonal bereit vernetzt für den Jugendmedienschutz relevante Institutionen

Adressaten des Jugendmedienschutzes

  • Kinder und Jugendliche
  • Eltern und andere Erziehungsberechtigte
  • Gewerbetreibende (z.B. von Internetcafés, Videotheken, Kinos)
  • Veranstalter (z.B. von Konzerten)
  • Fachkräfte aus den Bereichen Jugendhilfe und Schule
  • die Öffentlichkeit
  • kommunalpolitische Entscheidungsträger

Unsere Kooperationspartner auf regionaler Ebene

  • Die kommunale Kinder- und Jugendarbeit
  • Jugendsozialarbeit an Schulen (JaS)
  • freie Träger der Jugendhilfe
  • Kreisjugendring Nürnberg Stadt (KJR)und die Jugendinformation Nürnberg des KJR
  • Medienzentrum Parabol e.V.
  • Beratungsstellen für Kinder, Jugendliche und Familien
  • Schulen
  • Polizei
  • Ordnungsamt
  • Rechtsamt

Unsere Aufgaben und Angebote

  • Information und Beratung
  • Schulung und Fortbildung von Fachkräften
  • Workshops zu Themen des Jugendmedienschutzes für Multiplikatoren/innen, Fachkräfte, Schülerinnen und Schüler
  • Kooperation und Vernetzung
  • Jugendschutzkontrollen
  • •Erteilen von Ausnahmegenehmigungen für Jugendveranstaltungen nach dem Jugendschutzgesetz (JuSchG) und nach dem Jugendarbeitsschutzgesetz (JArbSchG).

Ordnungsrechtlicher Jugendmedienschutz

Eine ausführliche Beschreibung der Aufgaben des Ordnungsrechtlichen Jugendmedienschutz finden Sie in der hier hinterlegten PDF-Datei.


Cybermobbing, Soziale Netzwerke, Mediensucht, Jugendschutzfilter etc. Erzieherischer Jugendmedienschutz

Der Erziehersiche Jugendmedienschutz befasst sich mit Themen wie Computersucht, Jugendschutzfilter, Cybermobbing, Social Networks / Soziale Netzwerke etc.

Ausführliche Informationen finden Sie in der hier hinterlegten PDF-Datei.


Weiter führende Adressen, Links, Bücher und Broschüren

Regionale Kontakt- und Beratungsstellen (Jugendamt, Erziehungsberatung, etc.) informieren zum Thema Jugendmedienschutz:


Weitere Informationen enthalten die Linkliste und Literaturliste

.... zu verschiedenen Themen des Jugendmedienschutzes. Von Kontrollinstanzen, über themenspezifische Informationen für pädagogische Fachkräfte bis hin zu allgemeinen medienpädagogischen Inhalten.

Grundbegriffe:

Grundbegriffe der Medienpädagogik Praxis (Schorb, Anfang, Demmler), ISBN 978-3-86736-099-9

Broschüren des Jugendamts der Stadt Nürnberg

... zu den Themen wie Computersucht und Chatten zum Download


Kontakt

Jugendmedienschutz

Am Plärrer 10

3. Stock/ Zi. 305

90429 Nürnberg


Michael Posset

Telefon: 09 11 / 2 31-1 41 35

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