Kontakt

Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, Eltern in Nürnberg

Liebe Eltern, liebe Fachkräfte,

das Recht von Kindern und Jugendlichen zur Beteiligung an den sie betreffenden Entscheidungen und das Mitbestimmen von jungen Menschen in den Einrichtungen werden bei der Stadt Nürnberg seit vielen Jahren traditionell großgeschrieben. Die wichtigsten Formen der Beteiligung von Kindern (Kinderversammlungen, Spielflächenplanung) sowie von Jugendlichen (Jugendversammlungen des Partizipationsprogramms laut! und Aktionsflächenplanung) sind leider in Zeiten der Corona-Pandemie in der gewohnten Form von größeren und für alle offenen Veranstaltungen nicht möglich.

Die jeweiligen vom Freistaat Bayern erlassenen Vorgaben zum Abstandhalten und zur Anzahl von Personen, die sich treffen dürfen, hat sich in den letzten Monaten schrittweise verändert, doch Gewissheit, was wann möglich ist, herrscht bisher nicht. Das Jugendamt der Stadt Nürnberg erarbeitet derzeit Konzepte für alternative Formate der Beteiligung von Kindern und Jugendlichen. Ausgehend davon, dass die gewohnten Angebote auch in den nächsten Monaten nicht wie vor Corona umsetzbar sind.

Über Neuerungen werden wir hier und auf den entsprechenden Seiten für Kinder und Jugendliche informieren. Ziel ist, so schnell wie möglich wieder mit größeren Gruppen von jungen Menschen im Kontakt zu sein und sie zu beteiligen.

Bürgerorientierung

Als modernes und bürgerorientiertes Jugendamt wollen wir gezielt Unterstützung anbieten, die auch ankommt. Deshalb richten wir unser Handeln an den Bedürfnissen der Nürnberger Kinder, Jugendlichen sowie jungen Erwachsenen und deren Eltern aus.

Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, Familien, jungen Erwachsenen

Die Beteiligung von Kindern, Jugendlichen und ihren Familien sowie von jungen Erwachsenen ist deshalb nicht nur eine gesetzlich verpflichtende Aufgabe, sondern auch ein unverzichtbares Element einer fach- und bedarfsgerechten Planung der Angebote, Leistungen und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe.

Beteiligung an der Planung nach § 80 Abs. 1 SGB VIII

Gemäß Kinder- und Jugendhilfegesetz (SGB VIII) ist der „Bedarf unter Berücksichtigung der Wünsche, Bedürfnisse und Interessen der jungen Menschen und der Personensorgeberechtigten“ zu ermitteln und es ist dafür Sorge zu tragen, dass die „Planungen insgesamt den Bedürfnissen und Interessen der jungen Menschen und ihrer Familien Rechnung tragen“ (§ 80 Abs. 1 SGB VIII). Auf das Expertentum unserer Zielgruppen können und wollen wir nicht verzichten, weshalb Beteiligung bei uns auf den unterschiedlichsten Ebenen verwirklicht wird: Sowohl in der individuellen Hilfeplanung, dem Ausbau der sozialen Infrastrukturen wie Kindertagesstätten, Spielplätze oder Kinder- und Jugendhäuser als auch durch Einbinden junger Menschen und ihrer Familien bei der Frage, wie sich unsere Stadt als kinder-, jugend- und familienfreundlicher Lebensort weiter entwickeln kann und muss.



Zurück zum Seitenanfang URL dieser Seite
<http://www.nuernberg.de/internet/jugendamt/beteiligung.html>