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Schutz und Prävention für Kinder und Jugendliche


Kinderschutz nach § 8a SGB VIII, Art. 9a BayKiBiG, 8.3.3 BEP

in Kooperation des Jugendamts mir freien Trägern

Der gesetzliche Auftrag zum Schutze von Kindern bei Kindeswohlgefährdung sieht eine enge Zusammenarbeit des Jugendamts mit den Einrichtungen und den Trägern der freien Jugendhilfe vor. Auf diese Zusammenarbeit bereitet das Jugendamt die Beauftragten für den Kinderschutz in den Einrichtungen, insbesondere die Leiterinnen und Leiter von Nürnberger Kindertageseinrichtungen, gezielt vor. Neben der Information und Schulung der Verantwortlichen in städtischen Einrichtungen und bei freien Trägern schließt das Jugendamt der Stadt Nürnberg eine Vereinbarung zur Umsetzung des Schutzauftrags mit den freien Trägern ab.

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Prävention als zentrale Aufgabe

Beratung und Information durch den Kinder- und Jugendschutz, die Prävention von Sucht, Gewalt/Missbrauch, das Verhindern ober Abbauen von Benachteiligungen und das Fördern der Chancengleichheit werden beim Jugendamt der Stadt Nürnberg traditionell großgeschrieben. Präventive Projekte und Programme sind in allen Bereichen des Jugendamts verankert. Parallel zum konkreten Schutz von Kindern und Jugendlichen steht auch die Prävention im Fokus. Ob in Kindertageseinrichtung oder in Einrichtungen der offenen Kinder- und Jugendarbeit, die Projekte und Programme zur Prävention von Benachteiligung, Sucht, Missbrauch und Gewalt sowie zur Stärkung der Resilienz von Kindern und Jugendlichen sind dort stark vertreten.

Die Präventive Kinder- und Jugendhilfe war mit innovativen Projekten wie dem Suchtpräventionsprojekt JUMP oder der Kampagne Erziehung Vorreiter beim Entwickeln und Umsetzen von präventiven Projekten und Programmen in den verschiedenen Handlungsfeldern der Nürnberger Kinder- und Jugendhilfe. Von den Kindertageseinrichtungen über die Schulen bis hin zur Kinder- und Jugendarbeit und die Elternbildung greifen die Bausteine dieser Programme.


Maßnahmen zum Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdung

Die frühen Hilfen für werdende Eltern und für Mütter und Väter von Säuglingen und Kleinkindern, die Beratung und Unterstützung durch die Koordinierende Kinderschutzstelle (KoKi) und Information sowie Kontrolle durch den Kinder- und Jugendschutz bzw. den Jugendmedienschutz sind Bausteine zum vorbeugenden Schutz von Kindern und Jugendlichen vor Gefährdung.


Inobhutnahme bei akuter Gefährdung und Notschlafstelle für Jugendliche

Sind Kinder und Jugendliche akut gefährdet, erfolgt deren Schutz in Form einer Inobhutnahme. In Nürnberg geschieht diese Notaufnahme in Familien der Bereitschaftsbetreuung (für Säuglinge und Kleinkinder bis zu circa 3 Jahren sowie deren Geschwister) oder in den Einrichtungen des Kinder- und Jugendnotdienstes (KJND). Zur Qualität dieser Angebote haben die inzwischen zum Programm gewordenen Modellprojekte wie die familiäre Bereitschaftsbetreuung, die Notschlafstelle "Sleep in" für Jugendliche und junge Erwachsene oder das Programm "Polizei, Jugendhilfe und Schule (PJS)" beigetragen.

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Geschützte Räume für die Freizeit von Kindern und Jugendlichen

In Nürnberg werden geschützte Räume für die Freizeit von Kindern und Jugendlichen gepflegt und weiterentwickelt sowie neue Räume für sie geplant und geschaffen. Sowohl die Kinder- und Jugendeinrichtungen als auch die pädagogisch betreuten Aktivspielplätze und die Spielmobile eröffnen Räume für junge Menschen, in denen sie gezielt gefördert werden und in denen sie sich bewegen und ausprobieren können. Schutz und Prävention sind in diesen Konzepten fest verankert.


Prävention und fördern der Chancengleichheit in Kitas

Auch im Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan (BEP) ist die Präventionsarbeit in Kindertageseinrichtungen als fester Bestandteil verankert. Das Jugendamt der Stadt Nürnberg hat trägerübergreifende Projekte oder die Beteiligung an Landes- und Bundesprojekte sowie Projekten von Stiftungen initiiert. Ein Teil dieser Projekte ist inzwischen als Programm - wie die Sprachliche Bildung in Kindertageseinrichtungen (SpiKi) oder Lebenswelt Konflikt - verankert. Dies Programme wirken sozialer oder bildungspolitischer Benachteiligung von Kindern und Jugendlichen aus weniger privilegierten Familien entgegen.


Prävention

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