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Auszeichnung zur Umweltschule in Europa

Projekt Insektenhotels

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Projekt Insektenhotels

Ausschnitt aus unseren Aktionen für die Bewerbung um den Titel "Umweltschule in Europa"

Die Schülerinnen und Schüler der 11. und 12. Klassen der Fachrichtung ABU erhielten während der Homeschoolingphase drei Arbeitsaufträge. Insgesamt hatten sie dafür vier Wochen Zeit. Hauptziel war es, aktiv etwas für die Umwelt tun.

Der erste Auftrag: "Baue ein Mini-Insektenhotel, da unsere Zukunft an den Insekten hängt. Verwende möglichst bereits vorhandene Materialien und informiere dich unter www.lbv.de/ratgeber/lebensraum-garten/insekten-im-garten/insektenhotel-selbst-bauen."
Dabei wurde Biodiversität als Begriff eingeführt und die Schülerinnen und Schüler sollten selbstständig erkennen, wie sie durch den Bau eines Insektenhotels zur Erhaltung von Artenvielfalt beitragen können. Zudem erkannten sie durch den Bau auch, dass es dazu nicht viel bedarf und sie bereits vorhandene Materialien einsetzen können und so Geld und Ressourcen sparen.
Die Schülerinnen und Schüler nutzten Material von zuhause oder aus Wald und Wiese.
So ein Hotel kann jahrelang besucht werden und die Insekten übernehmen auch noch den Zimmerservice selbst! Das Einzige, das man zusätzlich tun kann, ist Vollpension in Form von blühenden Pflanzen anzubieten, die in der Nähe gesät oder gepflanzt werden.
Die Schülerinnen und Schüler dokumentierten den Bau und fotografierten ihre Ergebnisse.
Die Schülerergebnisse sind auf dem Foto zu sehen. Die Bauanleitungen zum Nachbau wurden in unserem Jahresbericht veröffentlicht.

Der zweite Auftrag beschäftigte sich mit dem "Corona-Phänomen: Klopapierknappheit". Die erste Frage lautete: Wie lange reichen die Klopapiervorräte in meiner Familie? Hierfür wurden die benötigten Blätter an Klopapier pro Tag und Familie gezählt und der Verbrauch auf eine Woche hochgerechnet. Das Ergebnis wurde mit dem Vorrat verglichen. Der Verbrauch lag bei den Klassen im Mittel bei einer Rolle pro Person und Woche, wobei das Minimum bei 126 Blatt und das Maximum bei zwei Rollen pro Woche lag. Der Vorrat an Klopapier reichte laut Berechnung in den Klassen im Schnitt für vier Wochen. In einem Haushalt allerdings sogar für 15 Wochen (Hamsterkauf). Zusätzlich untersuchten die Schülerinnen und Schüler die Beschaffenheit des Papiers genauer. Es wurde nach Papier-Siegeln auf der Packung gesucht und die Auswirkungen der Klopapierherstellung auf die Umwelt analysiert.

Der dritte Auftrag lautete: "Wieviel Wasser verbrauchst du?"
Die Schülerinnen und Schüler beantworteten mehrere Fragen, verglichen ihre Ergebnisse und suchten nach Einsparmöglichkeiten.
Beim Vergleich der Wasserfußabdrücke wurde auch verglichen, wie viel Wasser beispielsweise in der Dritten Welt zur Verfügung steht und so die soziale Dimension im Sinne von globaler Gerechtigkeit mit einbezogen.

Wir haben uns sehr gefreut, als wir am 26.10.2020 die Nachricht von der Jury erhielten, dass wir den Titel "Umweltschule in Europa/ Internationale Nachhaltigkeitsschule" erhalten.
Auch in der schwierigen Zeit der Corona-Pandemie haben sich unsere Schülerinnen und Schüler mit Engagement für den Erhalt unserer Umwelt und das Thema Nachhaltigkeit eingesetzt.

Text: Monika Mundel und Sandra Watzke

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Urkunde

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