Der Blaue-Nacht-Kunstwettbewerb lädt seit 2005 Kunstschaffende ein, ortsspezifische Projekte in Innenhöfen, besonderen Räumen und auf Plätzen der Nürnberger Altstadt zu realisieren. Gefragt ist Kunst, die Räume bespielt, Besucher*innen einbezieht und über zwei Nächte trägt. Bewerben können sich Einzelpersonen und Gruppen mit Arbeiten aus allen Bereichen der Kunst, z.B. Installationen, Lichtkunst, Performance, Medienkunst, interaktive und partizipative Aktionen.
Publikumspreis der N-ERGIE
Der zuletzt im Jahr 2023 vergebene Publikumspreis, dotiert mit 5.000 €, kürte eine der rund zehn künstlerischen Positionen zum Publikumsliebling.
Gewinnerprojekt 2023: Aresta von Marc Vilanova, Barcelona
„Aresta“ verwandelt ein Saxophon-Ensemble in eine quasi eigenständig funktionierende Einheit: Lautsprechermembrane in den Körpern der Saxophone lassen den Klang durch die Röhren schwingen, jedes Instrument hat seine eigene Klangfarbe. Eine Lichtchoreografie erzeugt ein Gefühl der Bewegung, auch wenn sich die Instrumente nicht bewegen. Eine durch Algorithmen produzierte Komposition erzeugt ein spezielles neuronales Netz.
Mit diesem Projekt hinterfragt der spanische Künstler Marc Vilanova die Notwendigkeit und die mögliche Überflüssigkeit eines menschlichen Körpers auf der Bühne.
Die Gewinnerprojekte des Blaue-Nacht-Kunstwettbewerbs im Überblick:
2022: „Nachts vorm Museum“
Eine Lichtinszenierung auf der Südfassade der Kunstvilla von VEB Lichtbildklub, Nürnberg / Fürth.
2019: „KAMI – Mediengötter”
Eine Installation von Sven Sauer und Bony Stoev, Berlin.
2018: „INTO THE GREAT BLUE OPEN”
Eine partizipative Lichtperformance von René Martin, Nürnberg.
2017: „O.T. 875 / II”
Eine raumgreifende Installation von Stefan Reiss, Berlin.
2016: „Melting Truth”
Eine Installation von Karl und Christine Chilcott.
2015: „Die Grenzen der Freiheit”
Eine Installation von Ying-Cheng Huang.
2014: „Sommerplanetenkunstwiese”
Eine Installation von Petra Krischke.

2013: „in between spaces”
Eine Laserinstallation von Katharina Heubner, Martina Kändler und Susan Helen Miller.




















































