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Bäume für die Menschenrechte

Einen kleinen Gingkobaum wird von zwei Hände getragen

Eine Idee pflanzt sich fort

Am 27. März 2007 wurde auf dem Erfahrungsfeld zur Entfaltung der Sinne in Nürnberg der erste Baum für die Menschenrechte gepflanzt. Er ist dem Artikel 21 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gewidmet: „Jeder hat das Recht, an der Leitung öffentlicher Angelegenheiten seines Landes unmittelbar oder durch freie und faire Wahlen teilzunehmen sowie auf Zulassung zu den öffentlichen Ämtern in seinem Land.“

Die erste Pflanzung war der Auftakt zur Gestaltung der sozialen Skulptur ‚Bäume für die Menschenrechte‘. Viele Initiativen, Organisationen, Schulen und Firmen Firmengepflanzt haben seitdem im Stadtgebiet Nürnbergs 80 Ginkgobäume gepflanzt, von denen jeder einem Menschenrecht gewidmet ist. Auf einem Granitfindling neben jedem Baum ist der Text des Menschenrechts in Deutsch und einer weiteren Sprache zu lesen.

Der Ginkgo-Baum als eine der ältesten Pflanzen der Welt ist für seine Robustheit und Beständigkeit bekannt. So trieb ein Ginkgo im japanischen Hiroshima ein Jahr nach der Atombombe wieder frisch aus. Der Baum ist weltweit ein Symbol der Hoffnung, der Freundschaft und der Unbesiegbarkeit und somit ein wichtiges Symbol für die Kraft und die Widerstandsfähigkeit, die für die Verwirklichung der Menschenrechte für alle Menschen notwendig sind.

Die Bäume für die Menschenrechte sind eine gemeinsame Aktion des Amtes für Kultur und Freizeit (KUF) und des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR).

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