Wie informieren sich die Besucher*innen über das Angebot?
Die Antworten auf diese Frage helfen uns vor allem dabei, unsere Maßnahmen für die Öffentlichkeitsarbeit sehr zielgerichtet zu planen und einzusetzen. Mit rund 42% haben die meisten Befragten angegeben, sich durch Freunde und Familie über die Angebote der Kulturläden zu informieren. Dies zeigt uns, dass Beziehungsarbeit und Mund-zu-Mund Werbung wichtige Säulen der Öffentlichkeitsarbeit für die Kulturläden sind. Beziehungen stiften ist eines unserer Kerngeschäfte und erklärt dadurch diesen hohen Wert – auch im Vergleich zu 2016 – denn der Wert blieb konstant. Fast gleichauf liegt mit rund 40% das hauseigene Programmheft des Amts für Kultur und Freizeit, die "Kultur & Freizeit". Auch dieses Medium bleibt im Vergleich zu 2016 eine wichtige Informationsquelle für die Befragten. Eine weitere Erkenntnis aus dem Vergleich 2016 – 2023 ist, dass das Online-Angebot der Kulturläden stärker nachgefragt wird. So nahm die Angabe "Soziale Netzwerke" um 9 Prozentpunkte und damit das Doppelte zu. Auch der Wert bei anderen digitalen Angeboten (Website und Veranstaltungskalender des Amts für Kultur und Freizeit) stieg im Vergleich zu 2016 um 6 Prozentpunkte an. Dies liegt auf der einen Seite daran, dass Nutzer*innen digitaler unterwegs sind, als früher. Auf der anderen Seite haben die Kulturläden ihr Online- und Social-Media Angebot stetig verbessert und großflächig ausgebaut, so dass die Nutzer*innen dort auch viel mehr Angebot vorfinden als noch 2016.
Klar ist, dass sich unterschiedliche Befragte auf unterschiedlichen Kanälen informieren und dass zum Teil mehrere Kanäle für die Informationsgewinnung genutzt werden. In der vorliegenden Kulturladenumfrage informiert sich im Durchschnitt jeder befragte Mensch über 1,8 Quellen. Dazu kommt, dass traditionell unterschiedliche Zielgruppen mit unterschiedlichen Medien angesprochen werden. Für die Kulturläden bedeutet das, dass es zwar favorisierte Kanäle gibt, man sich jedoch mehrerer Methoden der Öffentlichkeitsarbeit bedienen muss, um ein breites Publikum anzusprechen.
Hinweis: bei dieser Antwort konnten die Befragten mehrere Antworten ankreuzen, die in der Grafik gezeigten Prozentzahlen beziehen sich also auf die Gesamtanzahl der Befragten.