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Soziales Engagement

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Coolrider 2018

Coolrider - klingt nach jeder Menge Spaß. Aber was genau verbirgt sich hinter dieser doch recht kryptisch anmutenden Bezeichnung? Mittlerweile wissen das die knapp 30 Achtklässlerinnen und Achtklässler, die sich in den Schuljahren 2016/17 sowie 2017/18 an der PVS in Zusammenarbeit mit der VAG als Coolrider ausbilden haben lassen, ganz genau: Coolrider sind Schülerinnen und Schüler als ehrenamtliche Fahrzeugbegleiter - und das bereits seit dem Jahr 2002. Sie handeln ganz nach dem Motto „Hinschauen statt Wegschauen“ und lernen während der Ausbildung, mutig und entschlossen in Situationen einzuschreiten, die sie in öffentlichen Verkehrsmitteln erleben, ohne sich dabei aber selbst in Gefahr zu bringen. Richtige Helden also!

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Und deshalb wurde Julia (Klasse 8n) stellvertretend für alle Coolrider im Februar 2018 vom Bayerischen Rundfunk auch ganz offiziell zur Heldin der Woche auserkoren. Auf Bayern 1 beantwortete sie im Radiointerview alle Fragen rund um das Thema Coolrider und zeigte, dass das Projekt auch das Selbstbewusstsein und die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer im Allgemeinen fördert.

Darüber hinaus werden im Rahmen des Projekts auch rechtliche Fragen in Zusammenarbeit mit der Polizei geklärt. All dies findet aber nicht nur im Klassenzimmer statt, sondern wird unter möglichst lebensnahen, realistischen Bedingungen eingeübt: In den Verkehrstrainings stellt die VAG hierfür extra einen Linienbus zur Verfügung, da es einen immensen Unterschied macht, ob man in einem Klassenraum spricht oder bei laufendem Motor. Hier werden Szenen nachgestellt, wie sie sich im alltäglichen Leben immer wieder ereignen: Füße auf dem Sitz? Sachbeschädigung? Absolute No-Gos! Schließlich wird beim ÖPNV-Tag im richtigen U-Bahn-Betrieb im Beisein von Passagieren geübt. Hat man diese Stationen erfolgreich durchlaufen, folgt die Ehrung durch den Schirmherrn und Bayerischen Innenminister Joachim Hermann in der Meistersingerhalle.
Wenn das mal nicht cool ist!

Sandra Schmutzler und Sonja Lau
Quelle: Coolrider-Infobroschüre VAG

coolrider 2017

Die Klasse 7n hatte im Rahmen des Deutschunterrichts „Strategien der Werbung“ besprochen und die Schülerinnen und Schüler bekamen die Aufgabe, das „Coolrider-Projekt“ der VAG bekannt zu machen. Die Schüler warben u.a. mit Plakaten um die neuen „Coolrider“. Mitmachen durften alle Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe, die Interesse am Projekt hatten und sich gerne freiwillig sozial engagieren. Ab Juni 2017 begann die Ausbildung für die elf Achtklässler.

Sonja Lau

Fairplayer

Das Projekt Fairplayer

Mit einer Sozialpädagogin, Erziehern und einer Schulpsychologin gibt es an der PVS bereits ein vielfältiges Angebot an Hilfestellungen für kleine und große Probleme. Doch das Lösen von Konflikten soll nicht länger der einzige Ansatz zur Problembewältigung bleiben. Deshalb wurde in Folge einer Anregung durch die Schulleitung das Fairplayer-Programm als Projekt in der 7. Klasse Realschule und der 8. Klasse Gymnasium durchgeführt. Dabei handelt es sich um ein präventives Projekt, das sich mit dem Erwerb von Empathievermögen, Rollenbewusstsein, Toleranz und Zivilcourage befasst.

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Da es zum Erwerb sozialer Kompetenzen eines soliden Grundstocks an theoretischem Wissen bedarf, beschäftigt sich das auf zwölf Doppelstunden angelegte Programm in den ersten Einheiten mit Grundlagen und Definitionen. So wird etwa die Frage geklärt „Was ist Mobbing?“ oder den Eigenheiten von Gruppendynamiken auf den Grund gegangen. Anschließend werden individuelle Aspekte in Augenschein genommen, durch die jegliche Interaktion beeinflusst wird. Aus diesem Grund wird in den folgenden Einheiten der Schwerpunkt auf die individuelle Wahrnehmung von Gewalt oder auf ein geschlechtsspezifisches Rollenverständnis gelegt. Den größten Raum nehmen jedoch die Schulung des Empathievermögens und die Stärkung von Konfliktlösungsstrategien ein. Dies wird anhand von Rollenspielen sowie der Lösung festgefahrener Dilemmata vermittelt.

Nachdem das Projekt im vergangenen Schuljahr großen Anklang bei Schülern wie durchführenden Lehrkräften fand, wird das Projekt auch im kommenden Jahr wieder durchgeführt und soll in den kommenden Jahren sukzessiv auf die gesamten Jahrgangsstufen des jeweiligen Schultyps ausgeweitet werden.

Petra Döring
Florian Eichenmüller

PVS ohne Rassismus

Die PVS ist eine Schule ohne Rassismus

Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage

Mehr als 70 Prozent aller Schülerinnen und Schüler der PVS haben sich entschieden, dem Netzwerk "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" beizutreten, um sich gegen Ausgrenzung und Diskriminerung zu positionieren. Um dies zum Ausdruck zu bringen, werden seit vielen Jahren Aktionen und Vorträge durch die SMV organisiert, die zur Aufklärung und Prävention von Extremismus dienen.

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Die PVS spendet für Kinder der Birkenwald-Grundschule

Als wir beide neu an die PVS kamen, waren wir erstaunt, wie viele Menschen die Schule besuchen. Damals kamen wir frisch aus der Grundschule, auf der nur etwa 200 bis 300 Schüler waren. Oft war man beeindruckt von den größeren Schülern, manchmal war aber auch etwas wie Bewunderung da.

Jedoch ist dieser Wechsel von Eindrücken kein Vergleich zu dem, wie es ist, aus einem Land zu flüchten und dann auf eine neue Schule zu gehen, niemanden dort zu kennen, die Landessprache nicht zu sprechen.

Ja, wir reden hier von Flüchtlingen und einer Grundschule, die ihnen helfen will, vor allem Deutsch zu lernen. In sogenannten „Übergangsklassen“ können etwa 20 Kinder pro Raum überhaupt erstmal Deutsch lernen und versäumtes oder noch gar nicht gelerntes Schulwissen nachholen.

Als die Unterstufen–SMV zusammen mit Frau Langlotz und Herrn Anzeneder die Nürnberger Birkenwald-Grundschule besuchte, gut beladen mit Spielzeugspenden und Schulmaterial, durften sie viele nette Grundschüler kennenlernen, die zum Teil erst seit wenigen Tagen oder Wochen in ihren Klassen sind. Sie kommen vor allem aus Syrien und dem Irak, aber auch aus der Ukraine, Bosnien oder Albanien.

Darunter war auch Yousuf, ein Junge aus Syrien, der sich trotz seiner Kriegsverletzung sehr über unseren Besuch freute.

Unter den zahlreichen Spenden der PVS suchte er sich einen Spielzeugbagger aus, mit dem sofort gespielt werden musste.

Bei dem zweiten Besuch der Brirkenwald GS, am 15.12.2015, diesmal von der Klasse 6c der PVS in Begleitung von Frau Langlotz und Frau Schlicht, durften wir Sechstklässler in Gruppen aufgeteilt drei vierte Klassen besuchen.

Dabei wurde entweder vorgelesen, gespielt oder einfach nur miteinander geredet, wenn die Kinder schon gut Deutsch sprechen konnten, obwohl die Lehrerin manchmal helfen musste.

Wir fanden alle die Besuche an der Birkenwald GS schön und planen eine weiter Aktion für die Birkenwald Schüler, denn sie freuten sich nicht nur sichtlich über unsere Spenden, sondern genossen auch die Aufmerksamkeit und das Interesse, was wir an ihnen hatten. An dieser Stelle nochmal ein herzliches „Dankeschön“ an alle fleißigen Spender der PVS!

Von Rosalie und Franziska

Dank der Schülermitverantwortung

An dieser Stelle möchten wir, die SMV, uns bei allen bedanken, die eine unseren Aktionen von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ unterstützt haben, insbesondere bei Frau Prölß-Kammerer vom Kreisjugendring für die Finanzierung, Frau Borckmann von der regionalen Beratungsstelle gegen Rechtsextremismus für die Absprache mit DokuPäd und dem Aussteiger, Frau Mittenhuber vom Menschenrechtsbüro für die Kontakte, den Mitarbeitern von DokuPäd für die kompetente Nachbesprechung sowie der Bayerischen Informationsstelle gegen Extremismus.

Die SMV der PVS

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