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Projektübersicht

Informieren Sie sich hier über abgeschlossene Projekte:


Quartiersbüro Weststadt

Im August 2012 eröffnete im Sanierungsgebiet Weststadt in der Fürther Straße 194 das Quartiersbüro Weststadt. Es entstand eine Anlaufstelle für Informationen, Vernetzung und Kooperation im Stadterneuerungsgebiet

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Nach einer kurzen Pause auf Grund einer Organisationsveränderung im Jahr 2016 wurde das Büro im Rahmen des “Tags der Städtebauförderung“ am 12.05.2017 wiedereröffnet. Wie der Stadtteil selbst hat auch das Gebäude des Quartiersbüros eine lebendige Geschichte: Ende des 19. Jahrhunderts als Gaststätte „Zum Radfahrerheim“ erbaut, wurden die Räume viele Jahre als „Muggenhof-Apotheke“ geführt, bevor der Umbau zum Quartiersbüro
erfolgte.

Betreiber: Stadt Nürnberg, Stadtplanungsamt
Erstbezug: August 2012
Wiedereröffnung: 12. Mai 2017
Kosten: jährl. ca. 30.000 Euro
Förderung: bisher ca. 100.000 Euro


Kulturwerkstatt Auf AEG

Nach der Schließung des Fertigungsstandortes der AEG in Muggenhof 2007 hatte die Stadt Nürnberg großes Interesse an einer bedarfsgerechten, nachhaltigen Nutzung des Geländes. Durch die Lage im Stadterneuerungsgebiet konnten umfangreiche Investitionen in eine öffentliche Einrichtung ermöglicht werden.

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Mit Unterstützung der Städtebauförderung in Verbindung mit dem Strukturprogramm Nürnberg-Fürth des Freistaats Bayern und der Sparkassenstiftung konnte in der ehemaligen Fertigungshalle 3 auf dem Südareal der ehemaligen AEG ein lange gewünschtes soziokulturelles Angebot in der Form eines Kulturzentrums mit Werkstattcharakter
umgesetzt werden. Das Leuchtturmprojekt „Kulturwerkstatt Auf AEG“ beherbergt
verschiedene, teils stadtweit tätige Einrichtungen. So konnten die städtische Musikschule, der KinderKunstRaum, die Akademie für Schultheater und performative Bildung sowie der älteste Migrantenverein Nürnbergs, das spanische Centro Español, in der Kulturwerkstatt untergebracht werden.

Ziel des Projekts ist die Stärkung der Weststadt als lebendiger Stadtteil sowie die sinnvolle Nachnutzung einer ehemaligen Werkshalle, die Deckung des hohen Bedarfs an kulturellen Einrichtungen und die Stärkung der Stadtteilidentität. Das neu sanierte Haus mit mehr als 130 Räumen bietet auf 4.800 Quadratmetern unter anderem einen großen Veranstaltungssaal mit Foyer und Gastronomie sowie kleinere Veranstaltungs-, Seminar- und Übungsräume. Hoher Wert wurde auch auf die Schalldämmung zwischen den Räumen gelegt. Dafür sorgen mehrschalige Wände und Decken sowie aufwendige Schallschutztüren.

Bauherr: Stadt Nürnberg, Amt für Kultur und Freizeit
Planung: Anderhalten Architekten, Berlin
Fertigstellung: Herbst 2016
Kosten: ca. 18.9 Mio. Euro mit Grundstückskauf
Förderung: ca. 8,7 Mio. Euro
Weitere Förderung: Zukunftsstiftung der Sparkasse Nürnberg


Jugendhaus TetriX

In den Stadtteilen Muggenhof, Eberhardshof und Doos herrscht ein Defizit an Kinder- und Jugendeinrichtungen. Dies ergab eine Studie der Evangelischen Hochschule Nürnberg, die das Freizeitverhalten und die Lebenswelten der Jugendlichen in der Weststadt untersuchte.

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Die Vorbereitenden Untersuchungen zum Stadterneuerungsgebiet bestätigten diese Einschätzung. Um das soziale Angebot für Jungendliche zu erweitern wurde von der Stadt Nürnberg das ehemalige Gelände der Firma Weghorn und Recht (Pinsel- und Malkastenproduktion) erworben. Nach Abriss
der Altgebäude entstand das Kinder- und Jugendhaus TetriX an der Muggenhofer Straße. Die moderne Ausstattung bietet vielfältige Beschäftigungsmöglichkeiten.
Unter anderem wurde ein Tonstudio für Musikaufnahmen eingerichtet, dessen Ausstattung durch die Hans-Thomann-Stiftung gesponsert wurde.

Planung: Architekten Chrupala + Endres, Nürnberg


Spielplatz Leiblsteg

Der Leiblsteg ist der einzige reine Fußweg über die Bahntrasse und den Frankenschnellweg zwischen Eberhardshof und Leyh. Der Steg bietet eine kurze und sichere Verbindung von den Wohngebieten in Leyh zu den Schulen oder Kindergärten in Eberhardshof

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Die in der Nähe befindlichen Kinderbetreuungseinrichtungen nutzen die
dortige Grünfläche als Aufenthaltsbereich. Der lokale Spielplatz für Kleinkinder war sanierungsbedürftig, darüber hinaus ist der Bedarf an altersgerechten Spielflächen für Kinder und Jugendliche bis 16 Jahren in dieser Wohngegend gestiegen. Zur Deckung dieser Bedarfe war eine Erweiterung der Angebote am Leibelsteg unumgänglich. Im Ergebnis sind zwei neue Spielplätze entstanden, je einer für jüngere und einer für ältere Kinder sowie aufenthaltsbereiche für Jugendliche.

Bauherr: Stadt Nürnberg, SÖR
Planung: Andrea Wolf, Landschaftsarchitektin, Coburg
Fertigstellung: Sommer 2016
Kosten: ca. 700.000 Euro
Förderung: ca. 560.000 Euro


Rad- und Fußwegeverbindung Eberhardshof

Neben der Schaffung neuer und der Aufwertung bestehender Grün-, Frei- und Spielflächen ist auch die Verbesserung des Wegenetzes in der Weststadt ein wichtiges Ziel der Stadterneuerung.

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Im Zuge der Spielplatzerweiterung am Leiblsteg fand zeitgleich der Neubau eines Rad- und Fußwegs statt. Er verläuft parallel zur Bahnlinie zwischen dem Spielplatz und dem Wohngebiet „Familiennest“ auf einer Teilfläche des ehemaligen Paketförderbandes zwischen Quelle-Versandhaus und Bahnhof Doos. Ziel war es, eine sichere Verbindung vom Wohngebiet „Familiennest“
zum Spielplatz beziehungsweise dem Leiblsteg zu schaffen. Mit dem Bau des Rad- und Fußwegs wurde der erste Abschnitt einer geplanten übergeordneten Ost-West-Verbindung zwischen Jansenbrücke und Sigmundstraße realisiert.

Bauherr: Stadt Nürnberg, SÖR
Planung: Andrea Wolf, Landschaftsarchitektin, Coburg
Fertigstellung: Sommer 2016
Kosten: ca. 300.000 Euro
Förderung: ca. 240.000 Euro


Tag der Städtebauförderung

Am 12.05.2017 lud die Stadt Nürnberg zum vierten Mal zum Tag der Städtebauförderung ein. Unter dem Namen Tatort Stadterneuerung wurden diesmal 18 Projekte im Stadterneuerunggebeit Weststadt vorgestellt.

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Das Stadterneuerungsgebiet Weststadt ist seit 2011 im Programm Stadtumbau West angesiedelt. Die vergangenen Jahre waren durch intensive Projektarbeit geprägt, einige große und prägende Projekte konnten hierbei umgesetzt werden.
Am 12.05.2017 wurden bei einem geführten Rundgang durch die Stadtteile Eberhardshof und Muggenhof die bereits abgeschlossenen Projekte vorgestellt. Daneben gaben die Quartiersmanager Hinweise auf anstehende wichtige Projekte im Stadterneuerungsgebiet.
Start und Ziel der Führungen war das Quartiersbüro Weststadt, welches an diesem Tag nach einer längeren Pause wiedereröffnete.
Bei einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm stellte sich das neue Team des Quartiersmanagements vor und gab Informationen zu seinen künfitgen Aufgabenfeldern und Projekten.


Kontumazgarten

Der Kontumazgarten ist eine Grünanlage von etwa 1,7 Hektar, die unmittelbar westlich an die Mauern der Nürnberger Altstadt angrenzt, jedoch nicht von dieser direkt erreichbar ist.

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Im Rahmen des Integrierten Stadtteilentwicklungskonzeptes „Altstadt
ans Wasser“ soll das Flussufer der Pegnitz aufgewertet und der Fluss mit seinem einzigartigen Talraum von Hallerwiese und Kontumazgarten für die Bürgerinnen und Bürger erlebbarer gestaltet werden. Die Generalsanierung der denkmalgeschützten Hallertorbrücke ermöglichte den Bau einer Rad- und Gehwegunterführung zwischen der westlichen Altstadt und dem Pegnitztal und schafft somit einen barrierefreien Zugang zum zentrumsnahen Park für die breite Öffentlichkeit.

Bauherr: Stadt Nürnberg, SÖR
Planung: WLG Wollborn Landschaftsarchitekten GmbH, Nürnberg
Planungswerkstatt: WGF Landschaftsarchitekten, Nürnberg
Baubeginn: März 2017
Kosten: ca. 1,4 Mio. Euro
Förderung: ca. 773.000 Euro


Spielplatz Fuchsloch

Anlässlich der Neugestaltung des Heinickeplatzes forderten die Planer auch die Entlastung der neuen Grünfläche durch die Schaffung alternativer Aufenthaltsbereiche. Ältere Kinder sollten attraktive Spielfläche erhalten

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Daher entstand mit Unterstützung der Städtebauförderung auf einer bisher nur wenig genutzten Fläche am Ende des Fußweges in der Verlängerung der Johann-Sebastian-
Bach-Straße ein neuer Spielplatz für Jungendliche zwischen 7 und 14 Jahren. Er bietet ausreichend Kletter- und Schaukelmöglichkeiten sowie freien Spielraum. Ein Zaun schützt vor frei laufenden Hunden. Der Spielplatz ist nach dem Bolzplatz das zweite fertiggestellte Projekt des im Rahmen der Planungswerkstatt zur Neugestaltung des
Heinickeplatzes erarbeiteten Gesamtkonzeptes.

Bauherr: Stadt Nürnberg, SÖR
Planung: Ver.de Landschaftsarchitektur, Freising
Fertigstellung: Sommer 2016
Kosten: ca. 524.000 Euro
Förderung: ca. 369.000 Euro


Sportplatz Fuchsloch

Bereits seit 2012 forderten mehrere fußballbegeisterte Muggenhofer Jugendliche die Schaffung eines öffentlichen Bolzplatzes in der Nachbarschaft. Bei der offenen Planungswerkstatt für den Heinickeplatz wurde der vorhandene Hartplatz am Fuchsloch in die Überlegungen für ein Gesamtkonzept mit aufgenommen.

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Neben dem Schulsport am Vormittag sollte das Sportfeld nach Schulschluss am Nachmittag für die Öffentlichkeit freigegeben werden. Als Ergebnis einer umfassenden Neugestaltung wurde den Kindern und Jugendlichen eine Spiel- und Sportfläche zur Verfügung gestellt, auf der neben Basketball auch Fußball und Beachvolleyball gespielt werden kann. Gleichzeitig wird zukünftig auch die Grünfläche an der Heinickestraße entlastet.

Bauherr: Stadt Nürnberg, SÖR
Planung: Ver.de Landschaftsarchitektur, Freising
Fertigstellung: Sommer 2016
Kosten: ca. 670.000 Euro
Sanierungsanteil Bezirk Mittelfranken: 185.000 Euro
Förderung: ca. 280.000 Euro


Aktivspielplatz Fuchsbau

Im Rahmen des Neubaus des Kinder- und Jugendhauses TetriX wurde auch die Planung eines Aktivspielplatzes in Auftrag gegeben. Ziel des strukturwirksamen Projektes in zentraler Lage im Stadtteil ist, einen Aufenthaltsbereich für Jungendliche mit aktiven Gestaltungsmöglichkeiten zu schaffen.

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Der Spielplatz wurde an das neugebaute KinderundJugendhaus angegliedert. Getragen wird der Aktivspielplatz vom
Muggenhofer Fuchsbau e.V., bei dem u.a. der anliegende Kleingartenverein Mitglied ist. So bildete sich unter Einbeziehung des ebenfalls neu entstandenen Haus für Kinder (Kindergarten und Horteinrichtung) eine fruchtbare Kooperation aller ansässigen Einrichtungen.

Planung: Landschaftsarchitektin freiraumplanung mrachacz, Nürnberg
Bauherr: WBG KOMMUNAL im Auftrag der Stadt Nürnberg, Jugendamt
Fertigstellung: Februar 2015
Kosten: ca. 4,3 Mio. Euro mit Grunderwerb und Abriss Altbauten
Förderung: ca. 3 Mio. Euro

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