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Wettbewerb Vorplatz Memorium

Preisträger und Anerkennungen

1. Preis – 1008

Benter Architektur GmbH, Hamburg
Friedrich Benter, Dipl.-Ing. Architekt

Henningsen Landschaftsarchitekten PartG mbB, Berlin
Alexander Roscher, Dipl.-Ing. Landschaftsarchitekt

Hilfskräfte
Studio Grauwald, Visualisierung
Gutenberg Modellbau, Modell

2. Preis – 1030

Sebastian Brunke Architekt, Wien
Dipl.-Ing. Sebastian Brunke, Architektur
Mitarbeiter: Paul Neuböck, Philip Beckmann

SI Landschaftsarchitektur ZT, Wien
Srdan Ivkovic Landschaftsarchitekt
Mitarbeiterin: Theresa Rockenschaub

Fachplaner
haustechnisches Konzept:
Sven Senkel, domotec Ingenieure GmbH, Düsseldorf

3. Preis – 1062

Gruppe 030, Berlin
Benedikt Breitenhuber Dipl.Ing. Architekt
Franziska Käuferle M. Sc. Architektur
Sergey Kolesov Dipl.Ing. Architekt
Lion Schreiber M. Sc. Architektur

Lorenz Landschaftsarchitekten Stadtplaner, Nürnberg
Bernard Lorenz Landschaftsarchitekt Stadtplaner Dipl.-Ing.
Mitarbeiterinnen: Marie Rachinger (B. of Eng.), Marie Häußler (M. of Art)

Anerkennung – 1001

CODE UNIQUE Architekten GmbH, Dresden
Volker Giezek Architekt
Martin Boden-Peroche Architekt
Mitarbeiter: Dominic Geppert Dipl.-Ing. Architekt, Michael Klemm B.A. Arch

RSP Freiraum GmbH, Dresden
Christoph Ritter
Sandro Schaffner

Anerkennung – 1014

KOLLEKTIV B Keul & Gamböck GbR, Leipzig
Dominik Keul, M.Sc. Architekt
Mitarbeiter: Oskar Gamböck M.Sc. Architektur

SERO Architekten Minkus Schroeter Partnerschaft mbB, Leipzig
Felix Minkus Dipl.-Ing. Architekt
Sebastian Schröter Dipl.-Ing. (FH) Architekt

Einenkel Landschaftsarchitektur, Leipzig
Cathleen Einenkel-Schwager

Hilfskräfte
Modellbau Öhmichen, Leipzig

Anerkennung – 1047

LOA | Lars Otte Architektur, Köln
Lars Otte Dipl.-Ing. (FH) Architekt
Mitarbeiter: Christian Brönner

Dipl.-Ing. Ralf Maier, Landschaftsarchitekt, Köln

Anerkennung – 1051

Cheret Bozic Architekten BDA, DWB, Stuttgart
Jelena Bozic Architektur
Professor Peter Cheret Architektur
Mitarbeiter: Thea Cheret, Tessa Poth, Amelie Munz, Moritz Merk, Simona Hoff

lohrer.hochrein Landschaftsarchitekten und Stadtplaner GmbH, München
Axel Lohrer Landschaftsarchitektur

Hilfskräfte
Béla Berec Architektur-Modellbau-Gestaltung


Umgestaltung des Umfeldes am Memorium Nürnberger Prozesse und Neubau eines BesucherInnenzentrums

Im Ostflügel des Justizpalastes in der Bärenschanzstraße ist das „Memorium Nürnberger Prozesse“ als Erinnerungsstätte am authentischen und historischen Ort angesiedelt. Hier befindet sich auch der geschichtsträchtige Schwurgerichtssaal 600, der zwischenzeitlich für die Einbeziehung in den Ausstellungsrundgang freigegeben wurde, und die Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien (IANP), eine Stiftung zur Förderung des Völkerstrafrechts.
Mit der Umgestaltung des Umfeldes am „Memorium“ und dem Neubau eines BesucherInnenzentrums soll ein Ort geschaffen werden, der der weltgeschichtlichen und musealen Bedeutung des Stadtraumes und dem damit verbundenen großen öffentlichen Interesse gerecht wird und gleichzeitig die Stadt um ein herausragendes Ensemble bereichert. Die Authentizität des Ortes im Hinblick auf die laufende UNESCO-Welterbe-Bewerbung ist dabei von großer Bedeutung.
Zur Sicherung der städtebaulichen und gestalterischen Qualität hat die Stadt Nürnberg Anfang April 2022 einen offenen hochbaulichen und freianlagenplanerischen Ideen- und Realisierungswettbewerb europaweit ausgelobt.

Wettbewerb

Offener hochbaulicher und freianlagenplanerischer Ideen- und Realisierungswettbewerb

Thema

"Umgestaltung des Umfeldes am Memorium Nürnberger Prozesse und Neubau eines BesucherInnenzentrums"

Termine

Auslobung: 07.04.2022
Preisgerichtssitzung: 15.11.2022 und 16.11.2022 mit anschließender öffentlicher Ausstellung
Ausstellung: 17.-24.11.2022


Weitere Informationen zum Wettbewerb

Wettbewerbsgebiet

Das ca. 9200 m² große Wettbewerbsgebiet liegt an der Fürther Straße im Stadtteil Gostenhof im Westen des Stadtgebietes und ist geprägt durch gründerzeitliche Bauten der Stadterweiterung um 1900 und gekennzeichnet durch seine Nähe zur Innenstadt und zum Naherholungsraum der Pegnitz.

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Das Wettbewerbsgebiet umfasst das Areal der ehemaligen Kfz-Werkstatt, heute kulturell zwischengenutzt als CUBE 600, den Parkplatz am Justizpalast und Zugang zum „Memorium“ sowie Teilflächen der Bärenschanzstraße und Fürther Straße. Es liegt innerhalb des förmlich festgelegten Stadterneuerungsgebietes Weststadt.

Anlass und Ziel des Wettbewerbs

Seit der Eröffnung im Jahr 2010 hat sich das „Memorium Nürnberger Prozesse“ zum Publikumsmagneten entwickelt, insbesondere von Touristen aus dem Ausland. Mittlerweile besuchen jedes Jahr mehr als 100.000 Gäste (bezogen auf die „Normaljahre“ vor Corona) aus aller Welt die Dauerausstellung und den historischen Gerichtssaal der Nürnberger Prozesse. Für die Zukunft plant das Memorium umfassende Erweiterungen, die sowohl die Dauerausstellung und den Saal 600 als auch die Bedingungen für die Bildungsarbeit und Angebote des Besucherservice umfassen.

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Durch die Fertigstellung des neuen Strafjustizzentrums westlich des Justizpalastes im Jahr 2018 wurde die Möglichkeit geschaffen, den Ostflügel umzustrukturieren und fast die gesamte Fläche künftig museal zu nutzen.
Vor dem Hintergrund des Ausbaus des „Memoriums“ soll das städtebauliche Umfeld nun baulich ergänzt und neugestaltet werden. Neben der angemessenen städtebaulichen, funktionalen und architektonischen Gestaltung des BesucherInnen-Zentrums wird besonderer Wert auf die Gestaltung der Freiflächen mit großzügiger Begrünung und auf die Schaffung eines Platzes mit hoher Aufenthaltsqualität gelegt, um der geschichtsträchtigen Bedeutung des Ortes Rechnung zu tragen.

Städtebauliche Ziele der Wettbewerbsaufgabe

Im Folgenden werden die Schwerpunkte der Wettbewerbsaufgabe aufgeführt.

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• Städtebauliche Umgestaltung des Umfeldes am „Memorium Nürnberger Prozesse“ mit dem Bewusstsein für die Einzigartigkeit des Orts (im Hinblick auf die laufende Bewerbung als UNESCO-Welterbe) und unter Berücksichtigung der Belange des Denkmalschutzes - v.a. Justizpalast und Einfriedung Justizgelände.

• Bauliche Ergänzung der musealen Nutzungen im Ostflügel durch den Neubau eines Besucherzentrums.

• Schaffung von repräsentativen Freiflächen im Umfeld des „Memoriums Nürnberger Prozesse“ mit hoher Aufenthaltsqualität und großzügiger Begrünung.

• Erhalt der unter Denkmalschutz stehenden Einfriedung am Justizpalast als historisch überlieferter Eindruck.

• Berücksichtigung einer offenen Sichtachse von der Fürther Straße zum Ostflügel des Justizpalastes („Memorium Nürnberger Prozesse“)

• Rückbau der Bärenschanzstraße zwischen Justizpalast und städtischem Areal der ehemaligen KfZ-Werkstatt.

Mehr zum Thema

Ausstellung Wettbewerb 17.11.2022-24.11.2022

Protokoll der Preisgerichtssitzung

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Wettbewerbsumgriff

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