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Inklusion / Menschen mit Behinderung in Nürnberg

Beratungsstelle der Stadt für Menschen mit Behinderung

"Den" behinderten Menschen oder "die" Behinderung schlechthin gibt es nicht. Dazu sind Art, Schwere und Ursache der geistigen, körperlichen oder psychischen Beeinträchtigungen zu vielfältig. Das Sozialgesetzbuch Teil IX (SGB IX) definiert daher eine Behinderungen so:

"Menschen sind behindert, wenn ihre körperliche Funktion, geistige Fähigkeit oder seelische Gesundheit mit hoher Wahrscheinlichkeit länger als sechs Monate von dem für das Lebensalter typischen Zustand abweicht und daher ihre Teilhabe am Leben in der Gesellschaft beeinträchtigt ist. Sie sind von Behinderung bedroht, wenn eine Beeinträchtigung zu erwarten ist."

In Nürnberg sind insgesamt ca. 62.499 Menschen (Stand 30.12.2008) schwerbehindert, das sind etwa 12% der gesamten Wohnbevölkerung.

Ca. 5,8% der Menschen im erwerbsfähigen Alter (19 bis 60 Jahre) sind schwerbehindert. Etwa 72% der behinderten Nürnbergerinnen und Nürnberger sind älter als 60 Jahre. Zu weit über 75 % handelt es sich um Behinderungen an den Gliedmaßen, der Wirbelsäule, dem Rumpf und an den inneren Organen. Ca. 1680 Menschen sind in Nürnberg ständig oder überwiegend auf einen Rollstuhl angewiesen.

Die Integration behinderter Menschen ist eine besondere Aufgabe des Staates und damit auch der Kommune, der Stadt Nürnberg. Das ergibt sich aus dem Sozialstaatsprinzip des Grundgesetzes (GG - Art. 20 Abs. 1), aus dem Diskriminierungsverbot (Art. 3 Abs. 3 S. 2 GG), sowie sehr detailliert aus dem am 01.07.2001 in Kraft getretenen Sozialgesetzbuch IX: "Rehabilitation und Teilhabe behinderter Menschen".

Die beiden zuständigen Mitarbeiterinnen der Stadt Nürnberg beraten bei allen behindertenspezifischen Fragen, zum Sozialleistungsrecht bzw. Behindertenrecht, unabhängig von der Art und Schwere der Behinderung, sowie unabhängig von Zuständigkeiten.

Schwerpunkte:

  • Auskünfte über Hilfsdienste, Heime, Werkstätten für Behinderte, Rehabilitationseinrichtungen, etc.
  • Behindertenfahrdienst
  • Urlaubs-, Freizeit- und Bildungsangebote
  • Leistungen aus dem Sozialhilfe- und Sozialleistungsbereich, wie Hilfe zum Lebensunterhalt, Pflegegeld, Eingliederungshilfe, Blindengeld, Rundfunk- und Fernsehgebührenbefreiung, sonstige Nachteilsausgleiche, usw.
  • Bauen und Wohnen
  • Kfz-Beihilfen

und vieles mehr.

Haben Sie Ideen und Vorschläge, wie die Situation der behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürger in Nürnberg verbessert werden kann? Dann teilen Sie uns diese bitte mit.

Amt für Existenzsicherung und soziale Integration – Sozialamt

Beratungsstelle der Stadt Nürnberg für Menschen mit Behinderung

Dietzstraße 4

90443 Nürnberg


Frau Wallasch und Frau Biermann

Telefon: 09 11 / 2 31 - 23 70 und - 10111

Telefax: 09 11 / 2 31 - 58 80

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Amt für Existenzsicherung und soziale Integration - Sozialamt

Sozialpädagogischer Fachdienst


Telefon: 09 11 / 2 31- 81 03

Telefax: 09 11 / 2 31- 75 37

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Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Bitte vereinbaren Sie einen Termin



Amt für Kinder, Jugendliche und Familien - Jugendamt

Allgemeiner Sozialdienst


Telefon: 09 11 / 2 31- 26 86

Zur verschlüsselten Übertragung Ihrer Nachricht:

Kontaktformular:
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Öffnungszeiten:

Zuständig für Haushalte mit Kindern
Bitte vereinbaren Sie einen Termin


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Aktualisiert am 22.05.2017, 15:20 Uhr

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