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Prag – Die Stadt


Prag auf einen Blick

  • Hauptstadt der Tschechischen Republik, 1,2 Millionen Einwohner
  • "Kulturstadt Europas 2000"
  • 1348 gegründete Karlsuniversität, älteste Universität Mitteleuropas
  • historisches Stadtzentrum ist Weltkulturerbe der UNESCO
  • attraktiver Wirtschaftsstandort
  • viele Sehenswürdigkeiten wie zum Beispiel Hradschin – die Prager Burg –, Karlsbrücke, Pulverturm, Altstädter Ring, Haus zur Glocke, Judenstadt, Nationalmuseum, Museum der Hauptstadt Prag, Staatliches Jüdisches Museum

Hradschin, Hauptstadt, Habsburger

Die "Goldene Stadt" an der Moldau liegt am Kreuzungspunkt von zwei alten Handelsstraßen, erste Siedlungsspuren reichen bis in das 5. Jahrhundert v. Chr. zurück. Der Hradschin, die Prager Burg, wurde im 9. Jahrhundert angelegt. Um 1230 erhielt Prag das Stadtrecht. Seit dieser Zeit entwickelten sich politische Beziehungen zu Nürnberg, bald darauf auch Beziehungen in den Bereichen Handel, Kunst und Wissenschaft.

Unter Kaiser Karl IV., der von 1346 bis 1378 regierte, wurde Prag, bereits eine der größten Städte Europas, zur Hauptstadt und erlebte eine Blütezeit. Die von Karl 1348 gegründete Universität machte Prag zum ältesten Hochschulstandort Mitteleuropas. Je ein "Prager Fenstersturz" löste im 15. Jahrhundert die Hussitenkriege und im 17. Jahrhundert den Dreißigjährigen Krieg aus. Bis 1918 wurde Prag dann von den Habsburgern beherrscht, was der Stadt zwar einen Verlust an politischer Bedeutung brachte, aber ein vielfältiges künstlerisches Schaffen begünstigte.

Aufschwung nach schweren Zeiten

Mit der Gründung der tschechoslowakischen Republik wurde Prag wieder Hauptstadt. Die von 1939 bis 1945 dauernde Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten brachte unsägliches Leid vor allem für die jüdische Bevölkerung Prags. Während der Alleinherrschaft der Kommunisten war Prag Hauptstadt der CSSR, aber auch Zentrum politischer Gegenbewegungen wie des "Prager Frühlings" 1968 und der "Sanften Revolution" 1989.

Heute ist die 1,2 Millionen zählende Hauptstadt der Tschechischen Republik auch deren wirtschaftlicher, politischer und kultureller Mittelpunkt. Das historische Stadtzentrum, seit 1992 auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO, lockt jährlich Millionen von Touristen aus aller Welt in die Moldau-Metropole, die im Jahr 2000 zusammen mit acht weiteren Städten den Titel "Kulturstadt Europas" tragen durfte. Seiner hohen Anziehungskraft auf in- und ausländische Investoren verdankt Prag einen seit Jahren anhaltenden Wirtschaftsboom und eine geringe Arbeitslosenrate.

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