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Die Kosten


Der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs ist mit aktuell rund 660 Mio. Euro veranschlagt. Die Stadt Nürnberg geht aufgrund der bisherigen Gespräche mit dem Land Bayern davon aus, dass der städtische Anteil an den Kosten bei rund 135 Mio. Euro liegen wird. Den Großteil der Kosten würde das Land Bayern tragen. Die Zuschüsse setzen sich zusammen aus einer Förderung nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz und einem Sonderfonds des Landes. Die Details der Kostenübernahme werden dann vereinbart, wenn die Realisierung des Projekts rechtssicher möglich ist.

Die Kosten des Projekts basieren auf der Entwurfsplanung, die der Planfeststellung zugrunde liegt. Dabei sind Kostensteigerungen eingerechnet, die durch die Verzögerung des Projekts entstanden sind, sowie technische Anpassungen, die im Zuge der Detailplanung aufkamen.

Zum Vergleich: Die Kosten für eine Sanierung des Frankenschnellwegs im Bestand, das heißt ohne verkehrliche Verbesserungen, würden nach den bisherigen Überlegungen rund 100 Mio. Euro betragen. Diese müsste die Stadt Nürnberg jedoch weitgehend ohne Zuschüsse zum größten Teil selbst stemmen.

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