Nuernberg, 26. September 2008: Kettensteg

Servicebetrieb Öffentlicher Raum

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Frankenschnellweg: Der kreuzungsfreie Ausbau

Liebe Nürnbergerinnen und Nürnberger,
liebe Leserinnen und Leser,

wer den Frankenschnellweg kennt, kennt auch seine Probleme. Stau, Lärm, Abgase, Ausweichverkehr durch Wohnstraßen – all das ist für viele Menschen in Nürnberg längst Alltag. Für manche ist es der tägliche Weg zur Arbeit. Für andere ist es der Verkehr vor der eigenen Haustür. Und für viele Anwohnerinnen und Anwohner bedeutet es seit Jahren eine Belastung, die man nicht einfach ausblenden kann.

Genau deshalb ist der Ausbau des Frankenschnellwegs notwendig.

Es geht dabei nicht um ein abstraktes Verkehrsprojekt auf Plänen und Zeichnungen. Es geht um Menschen. Um Familien, die an stark belasteten Straßen wohnen. Um Pendlerinnen und Pendler, die jeden Tag im Stau stehen. Um Stadtteile, die unter Ausweichverkehr leiden. Und es geht um die Frage, wie Nürnberg in Zukunft mit Mobilität, Lebensqualität und städtischem Raum umgehen will.

Der geplante Ausbau soll den Verkehr besser bündeln und die angrenzenden Wohngebiete entlasten. Der Tunnel im Abschnitt Mitte schafft kreuzungsfreien Durchgangsverkehr. Oberirdisch entstehen neue Möglichkeiten: für Radwege, für Grünflächen, für eine bessere Gestaltung des Stadtraums. Auf dem Tunneldeckel kann ein neuer Park entstehen – dort, wo heute Verkehr dominiert.

Als neuer Erster Werkleiter von SÖR und zugleich Bürgermeister der Stadt Nürnberg übernehme ich Verantwortung für dieses Projekt. Ich tue das mit Überzeugung. Denn ich stehe klar in der Linie meines Vorgängers: Der Ausbau des Frankenschnellwegs ist notwendig, richtig und wichtig für Nürnberg.

Im ersten Schritt gilt das besonders für die Menschen im Nürnberger Westen.

Denn dort sind die Planungen für den Baubeginn bereits sehr weit fortgeschritten. Als erster wichtiger Baustein des Frankenschnellweg-Projekts sollen dort Lärmschutzwände entstehen – in einer überschaubaren Bauzeit von etwa drei Jahren. Für viele Anwohnerinnen und Anwohner wäre das eine spürbare Verbesserung ihrer Lebensumstände. Weniger Lärm. Mehr Ruhe. Mehr Lebensqualität.

Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen zeigen, warum wir von diesem Weg überzeugt sind. Wir informieren über die Ziele des Ausbaus, über die geplanten Abschnitte, über das Verfahren und über die Menschen, die täglich an diesem Projekt arbeiten. Wir sind überzeugt, dass dieses Projekt Nürnberg voranbringt. Und wir möchten mit sachlichen Informationen, klaren Argumenten und nachvollziehbaren Fakten überzeugen.

Gleichzeitig wissen wir: Ein Projekt dieser Größe wirft Fragen auf. Es gibt Sorgen, Kritik und unterschiedliche Sichtweisen. Genau deshalb ist uns der Dialog wichtig. Informieren Sie sich, stellen Sie Ihre Fragen, nutzen Sie unser Kontaktformular und kommen Sie mit uns ins Gespräch.

Denn es geht um mehr als eine Straße. Es geht um Entlastung, um Lärmschutz, um Grün, um Mobilität – und um eine gute Zukunft für Nürnberg.

Ihr Andreas Krieglstein © SÖR / Stadt Nürnberg

Andreas Krieglstein
Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Erster Werkleiter SÖR

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Nutzen Sie unser Kontaktformular, um uns Ihre Fragen und Anliegen rund um den Ausbau des Frankenschnellwegs zuzusenden.

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