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Ein neues Gesicht für den Jamnitzerplatz

Der Jamnitzerplatz ist für Gostenhof die zentrale Grünanlage. Er ist in die Jahre gekommen und erfüllt nicht mehr die Anforderungen an einen attraktiven Aufenthaltsort für Jung und Alt. Da der Stadtteil ein Defizit an Frei- und Grünflächen aufweist, ist eine grüne Lunge für den Stadtteil von großer Bedeutung.

Die Grünanlage ist auch Teil des Stadterneuerungsgebiets Nürnberger Weststadt, dessen Ziel es ist, die Lebens- und Arbeitsbedingungen der Menschen im Gebiet zu verbessern. Bund und Freistaat Bayern unterstützen die erforderlichen öffentlichen Investitionen mit Zuschüssen.

Um den Jamnitzerplatz gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern zukunftsfähig zu machen, startete im Oktober 2018 eine Bürgerbeteiligung zur Neugestaltung. An vier Veranstaltungen haben wir Kinder, Jugendliche und Erwachsene gefragt, wie sie sich den Jamnitzerplatz in Zukunft vorstellen. Alle Veranstaltungen waren sehr gut besucht und auch das städtische Online-Angebot wurde rege genutzt. Dabei hat sich ein konstruktiver Dialog entwickelt; auch nach der Vorstellung des Vorentwurfs Ende März 2019 sind viele Rückmeldungen in den weiteren Planungsprozess eingeflossen.

Inzwischen liegen ein Entwurfsplan und eine Kostenberechnung vor, über deren Genehmigung im SÖR-Werkausschuss am 11. Dezember 2019 entschieden wird.

Plan des Kernbereichs Jamnitzerplatz

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Ausschnitt aus dem Entwurfsplan: das Zentrum des Jamnitzerplatzes mit einem Spielplatz für alle Altersstufen, einer Picknickwiese, einem neugestalteten Wasserspiel und zahlreichen attraktiven Sitzmöglichkeiten.

Was ist geplant?

Das räumliche Konzept reagiert auf den keilförmigen Zuschnitt des Jamnitzerplatzes mit einer sich verjüngenden Aneinanderreihung von platzartigen Räumen. Das „Aktions- und Aufenthaltsband" auf der Ostseite des Parks wird im westlichen Parkteil durch ein zweites, relativ breites "Grün-, Spiel- und Sportband" ergänzt, das verschiedene Nutzungsbereiche wie Spielplatz und Picknickwiese aufnimmt. Eine Querverbindung in Verlängerung der Rohrmannstraße gliedert den Park in Nord-Süd-Richtung. Sitzmauern entlang des Platzbandes bilden ein räumliches, vielfältig nutzbares Rückgrat der Struktur und grenzen die verschiedenen Nutzungsbereiche klar ab. Die Neuordnung der Flächen erfolgt unter weitestgehendem Erhalt der wertvollen Bestandbäume, indem alle raumgreifenden Elemente wie z.B. der Brunnenplatz oder auch der Spielplatz in den bestehenden Lichtungen platziert werden.

Anregungen aus der Bürgerbeteiligung

In den Veranstaltungen und der Bürgerbeteiligung wurden zahlreiche konstruktive Vorschläge zur Gestaltung geäußert. Auch der Vorentwurf wurde intensiv diskutiert; diese Anregungen wurden abgewogen und - soweit möglich - in den Entwurf eingearbeitet. Folgende wesentliche Änderungen wurden in den Planentwurf aufgenommen:

  • räumliche Abschirmung der Aufenthaltsflächen durch Bepflanzung zur Mittleren Kanalstraße,
  • Erhöhung der Anzahl der Sitzgelegenheiten am Brunnenplatz, Überarbeitung der Anordnung,
  • Verschiebung des Standorts von zwei Tischtennisplatten nördlich des Streetballfelds,
  • Verschiebung des Standorts der Bank-Tisch-Kombinationen auf der Wiese,
  • Überarbeitung der Wegeführung zwischen Streetballfeld und Spielplatz zur Erhöhung der Durchlässigkeit,
  • Schaukel statt Schwinggerät am Spielplatz,
  • es soll eine Kompost-Toilette aufgestellt werden.

Wann geht es los?

Nach der Genehmigung des Entwurfsplans durch den Werkausschuss kann Anfang 2020 begonnen werden, die Arbeiten auszuschreiben. Die Arbeiten selbst werden dann voraussichtlich Anfang 2021 beginnen; sie sollen so gestaltet werden, dass immer ein Teil des Platzes für die Anwohnerschaft nutzbar ist.

Hier finden Sie die Unterlagen zum SÖR-Werkausschuss am 11.12.2019


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