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Oberer Wöhrder See: Sanierung der Parkanlage mit Neubau eines naturnahen Spielplatzes

Die Grünflächen am Oberen Wöhrder See wurden in den 1980er Jahren im Rahmen der Umgestaltung der Pegnitz in eine Seenlandschaft zu einer parkartigen Erholungslandschaft entwickelt. Zu einem späteren Zeitpunkt wurde ein Teil der Uferbereiche, die mit stärkeren Gehölzaufwuchs neue Bedeutung für den Naturschutz erlangten, als Naturbereiche mit Vorrang für die Entwicklung von Natur- und Landschaft bestimmt. Heute wird der Park intensiv für die Erholungsnutzung und den Breitensport genutzt. Nach rund 40 Jahren ist die Anlage in ihrem Angebot und ihrer Ausstattung jedoch nicht mehr zeitgemäß. Deshalb soll das Areal saniert und neugestaltet werden.

Im September 2021 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung zur Neugestaltung der Grünanlagen am Oberen Wöhrder See mit dem Spielplatz Flußstraße statt. Es wurde über den Sachstand des naturnahen Spielplatzes sowie die politische und rechtliche Beschlusslage informiert. Darüber hinaus wurden die Entwürfe und bisherigen Planungen vorgestellt. Der Spielplatz bildet den ersten Bauabschnitt der geplanten Neugestaltung der Grünanlagen am Oberen Wöhrder See.

Lage

Das Planungsgebiet liegt im Osten der Stadt Nürnberg am Nordufer des Wöhrder Sees. Es umfasst den beidseitig der Flußstraße gelegenen öffentlichen Park. Direkt östlich der Flußstraße erstreckt sich der Park in einer kleinen Grünfläche rund um die Laufamholzer Marter. Der Bauabschnitt umfasst eine Fläche von 37.000 Quadratmetern.

Besonderheiten und Stärken

Die große künstliche Wasser- und Grünfläche ist einzigartig ihrer Anlage als Erholungsraum mitten in der Stadt. Nachdem das Wasserwirtschaftsamt die ökologische Umgestaltung der Wasserflächen (Wöhrder Wasserwelt) abgeschlossen hat, zieht die Stadt Nürnberg mit der Erneuerung der anliegenden Grünanlage nach.

Die umliegenden Wohnquartiere werden sowohl durch die Erholungs- und Freizeitfunktionen als auch durch die klimatischen siedlungsökologischen Ausgleichsmechanismen erheblich aufgewertet. Die naturnahe Gestaltung bildet das Rückgrat des Biotopverbunds zum innerstädtischen Bereich.

Sanierungsziele

  • Ausbau der Radwegeverbindungen: Ausbau des Hauptwegs (beleuchtet) in einer Breite von 5 Metern durchgehend,
  • barrierefreie Anbindung an angrenzende Bebauung,
  • fließender Übergang von urbaner Bebauung zur Landschaft (Naturschutzgebiet Pegnitztal Ost),
  • qualifizierte Ausstattung der Spiel- und Erholungseinrichtungen,
  • neue Blicke auf den See und Erlebbarkeit der Wasserflächen durch gezielte Auslichtungen einiger Uferbereiche.

Das Gesamtkonzept sieht vor, die bestehenden Strukturen des Parks zu bewahren und durch gezielte Eingriffe und Maßnahmen weiter zu entwickeln. Die intensiv gestalteten Teilbereiche des Parks werden differenziert nach Potential und Nutzerdruck entweder extensiviert oder intensiviert, sodass einerseits den Anforderungen des Naturschutzes Rechnung getragen wird, andererseits die Nutzungsmöglichkeiten verbessert werden. Durch überwiegend punktuelle Maßnahmen werden landschaftlich besondere Orte in Szene gesetzt und die Parkgestaltung gestärkt.

Bauabschnitte

Das Gesamtprojekt gliedert sich in fünf Bauabschnitte und umfasst eine Fläche von 31,6 Hektar.

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