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Sanierung des Marie-Juchacz-Parks

Der Marie-Juchacz-Park befindet sich im Südwesten der Nürnberger Altstadt im Stadtviertel St. Leonhard. Er besteht zurzeit aus einer Rasenfläche mit lockerer Baumstellung an den Rändern und zwei durchgehenden Wegen in Nord-Süd-Richtung. An kurzen geraden Verbindungswegen sind kleine Plätze mit Bänken angeordnet. Materialien und Bepflanzung sind teilweise überaltert.

Im Oktober und Dezember 2018 fanden zwei Bürgerbeteiligungstermine mit Präsentationen statt. Nach intensiver Abstimmung mit den Bürgerinnen und Bürgern und zwischen den verschiedenen Fachämtern sind die Ergebnisse dieser Beteiligung in die Planung eingeflossen. Wichtig waren den Beteiligten vor allem die Aspekte Sicherheit, Sauberkeit und Pflanzenvielfalt; die freie Mitte soll erhalten bleiben, Aktionsflächen sollen gestaltet werden. Wesentliches Ziel ist es, Attraktivität und Aufenthaltsqualität durch mehr Grün zu steigern. Nach der Genehmigungsplanung kann voraussichtlich im Frühjahr 2020 mit der baulichen Umsetzung begonnen werden.

Was ist geplant?

Der Park verfügt über eine große freie Mitte. Die Bäume, die sich daran anschließen, sind bis zu 87 Jahre alt und entsprechend groß; die Anordnung der Bäume zueinander ergibt eine interessante Ensemblebildung. Diese Qualitäten sollen erhalten sowie für Anwohner und Anwohnerinnen, Besucher und Besucherinnen stärker erlebbar gestaltet werden.

Kern des Konzepts ist ein Ring, der den Park rahmt und aus mehreren Teilen besteht: Mehrere ringförmige, geschwungene Flächen legen sich übereinander. Die dabei entstehenden Schnittflächen werden mit verschiedenen Elementen aus Vegetation, Belägen und Einrichtungen belegt. Die Bereiche zum Rand hin werden durch einen Ringweg erschlossen, miteinander verbunden und so aktiviert und erlebbar gemacht. Die Ränder des Parks sollen daneben durch ergänzende Pflanzungen gestärkt werden.

Aktivitätsflächen bieten Aufenthaltsmöglichkeiten, Treffpunkte und verschiedene Bewegungsangebote, die insbesondere auch für ältere Menschen geeignet sind.
Die vorhandenen Bäume werden durch verschiedene Vegetationselemente wie Rasen, Wiese, Staudenbeet, mehrstämmige Sträucher und Kleinbäume ergänzt. Der gesamte Park wird in verschiedene Ebenen gegliedert. So erfahren Besucherinnen und Besucher im Wegeverlauf eine interessante Abfolge verschiedener Raumeindrücke. Der Park wird in seiner Struktur angereichert und so vielfältiger und interessanter gestaltet. Zudem kommen mehr Blühaspekte und Früchte, die für Insekten und Vögel interessant sind und für Besucherinnen und Besucher die Jahreszeiten erlebbarer machen.


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