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Bäume in der Stadt

Blühende Kirschbäume auf dem Willy-Brandt-Platz

Bäume in der Stadt erfreuen nicht nur das Auge, sondern sorgen auch für eine Verbesserung des Stadtklimas. Da sie ganz anderen Umwelteinflüssen ausgesetzt sind als Bäume in der freien Natur, müssen Straßenbäume robuster und widerstandsfähiger sein. Was zeichnet Nürnbergs Bäume aus?

Was leistet ein Baum in der Stadt?
  • Es gibt 28.000 Straßenbäume an Einzelstandorten
  • Zusammen mit den Bäumen aus flächenhaften beständen sind das insgesamt 80.000 Bäume in Nürnberg
  • 163 Baumarten, vor allem Ahorn, Linde und Eiche
  • Bäume in der Stadt leiden unter Sauerstoff- und Wassermangel
  • Nürnberger Boden ist nährstoffarm, schwach sauer und wird in Straßennähe von Streusalzen und Abgasen belastet

Baumarten - die Qual der Wahl

163 verschiedene Arten von Bäumen gibt es auf Nürnbergs Straßen. Am häufigsten sind Ahorn, Linde und Eiche. Aber auch seltenere Arten, wie der Tupelobaum oder Bäume mit Symbolkraft wie der Gingko sind darunter.

Wie wählt SÖR die Bäume fürs Stadtgebiet aus?

Die wichtigsten Faktoren sind:

  • Wie viel Platz hat der Baum? Wird er vielleicht von einer Hauswand, Straßenbeleuchtung oder einer Straßenbahnoberleitung begrenzt?
  • Der Platz für die Wurzeln des Baumes ist oft durch Leitungen und Rohre oder unterirdische Schächte und Mauern stark begrenzt.
  • Ist er robust genug für die Bedingungen im Stadtgebiet? Hält er kalte Winter, heiße Sommer und Trockenheit aus?
  • Ist der Standort sonnig oder schattig?
  • Obstbäume können wegen des Fallobstes kaum verwendet werden. Liegt matschiges Obst am Boden, ist die Reinigung aufwendig und es besteht Rutschgefahr. Zudem werden Wespen angezogen.
  • Natürlich spielt die Straße, in der der Baum eingepflanzt wird eine Rolle. Stehen in einer Straße nur Spitzahorne, dann wird sich daran auch weiterhin gehalten.

350 neue Straßenbäume im Jahr 2017

SÖR pflanzt im Jahr 2017 350 neue Bäume im gesamten Stadtgebiet. Die Baumliste zeigt, in welcher Straße welcher Baum gepflanzt wird.

SÖR pflanzt einen neuen Baum an der Pegnitz

Baumkontrolle

Wie alle Lebewesen altern, erkranken und sterben auch Bäume. Kranke Bäume können wiederum zu einer Gefahr für Menschen werden: Die Standfestigkeit lässt nach, der Abbruch auch großer Äste droht. So werden Bäume zu Unfallgefahren und müssen daher regelmäßig hinsichtlich kontrolliert werden.

Im SÖR sind zwölf speziell ausgebildete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Stadtgebiet unterwegs, um die Baumkontrollen im öffentlichen Raum durchzuführen.

Baumfällungen im Stadtgebiet

Stellen die SÖR-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter bei der Kontrolle fest, dass ein Baum nicht mehr standfest ist und umzustürzen droht oder er seine Äste nicht mehr tragen kann, so dass der Abbruch auch großer Äste zu befürchten ist, muss dieser Baum gefällt werden.

Das Fällen von Bäumen ist immer eine schwierige Abwägung zwischen der Sicherheit und der optischen sowie emotionalen Bedeutung, die das Grün und insbesondere große Bäume für das Stadtbild und die Bürgerschaft haben. SÖR versucht immer zuerst, die Bäume durch pflegerische Maßnahmen zu erhalten. Für gefällte Bäume werden Ersatzpflanzungen durchgeführt.

Im Sinne eines offenen Dialogs mit der Bürgerschaft und der gemeinsamen Suche nach der besten Lösung werden Baumfällungen immer mit entsprechender Vorlaufzeit angekündigt.

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