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Grünanlagen Röthenbach-Ost

Die Bebauung des Neubaugebiets Röthenbach-Ost ist zwischenzeitlich nahezu vollständig abgeschlossen. Ein Teil des vorgesehenen Grünzugs ist mit dem Platz der Deutschen Einheit bereits realisiert worden. Ab Montag, 1. Februar 2021, beginnt der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (Sör) nun mit der Gestaltung der restlichen Grünanlagen. Dazu werden zu Beginn der Maßnahme Sträucher und wildaufgegangener Baumaufwuchs entfernt, um offene Flächen für die spätere Ballspielfläche und Spielwiesen zu schaffen. Einzelne vorhandene Großbäume (Weiden) oder geeignete Jungbäume (Eichen, Kirschen, Erlen, Ahorne) werden erhalten und in die Planung integriert. Der Gehölzbestand entlang der Weißenburger Straße wird ausgelichtet, der Bestand am Röthenbacher Landgraben bleibt erhalten. Vor Beginn der Rodungsarbeiten wurde eine spezielle artenschutzrechtliche Prüfung (saP) durchgeführt. Die Gehölzarbeiten werden von einer ökologischen Bauleitung begleitet und überwacht.

Grünanlagen Röthenbach-Ost

Gesamtbaukosten: 2.850.000 EUR davon Einrichtung: 85.000 EUR
Belagsflächen ca. 2.900 m²,
Sitzmauern ca. 30 m,
Bänke: 8 Stück,
Baumpflanzungen: 148 Stück
Strauchpflanzungen ca. 7.300 m²,
Wiesen- und Rasenflächen ca. 27.300 m²
Landschaftsarchitekt: Adler & Olesch Landschaftsarchitekten GmBH

Baugebiet Röthenbach-Ost Lage im Stadtgebiet

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Das Baugebiet Röthenbach-Ost befindet sich im Südwesten von Nürnberg und grenzt direkt an den Main-Donau-Kanal an.

Für diese Grünflächen fallen Erschließungsbeiträge an

Die Planung sieht eine Umsetzung in zwei Bereichen vor. Der Bereich mit erschließungsbeitragsfähigen Kosten umfasst ca. 1,2 ha und teilt sich in zwei räumlich getrennte Teilbereiche auf:

Baugebiet Röthenbach-Ost_Bauabschnitt Nordwest

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Der eine Teilbereich schließt nordwestlich an den „Platz der Deutschen Einheit“ an und reicht im Norden bis über die Ringstraße „Am Röthenbacher Landgraben“ bis zur „Kavalastraße“ (Main-Donau-Kanal) sowie im Westen bis zur „Weißenburger Straße“

Baugebiet Röthenbach-Ost_Bauabschnit Süd

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Der andere Teilbereich liegt im Süden des Planungsgebiet und schließt an die beiden Sportanlagen an. Die „Skopjestraße“ durchschneidet dieses Teilgebiet.

Grünflächen ohne Erschließungsbeiträge

Der Bereich mit nicht erschließungsbeitragsfähigen Kosten umfasst ca. 2,8 ha und teilt sich ebenfalls in zwei Teilbereiche auf: Der eine Teilbereich im Osten führt vom Main-Donau-Kanal entlang der Kleingartenanlagen nach Süden. Der andere Teilbereich liegt im Süden zwischen Röthenbacher Landgraben und der Ringstraße „Am Röthenbacher Landgraben“.

Planung

Mit der vorliegenden Planung, die im Bebauungsplan bzw. Grünordnungsplan bereits grundsätzlich festgelegt ist, werden die folgenden Maßnahmen und Gestaltungselemente vorgesehen:

Vorhandene Gehölzflächen

Der vorhandene großflächige Gehölzaufwuchs wird weitgehend gerodet, um offene Flächen für Ballspiel- und Spielwiesen zu schaffen. Einzelne vorhandene Großbäume (Weiden) oder geeignete Jungbäume (Eichen, Kirsche, Erle, Ahorn, u.a.) werden erhalten.

Der Gehölzbestand zur „Weißenburger Straße“ hin und am Röthenbacher Landgraben wird erhalten.

Wegenetz

Das vorhandene Wegenetz im nordwestlichen Teilbereich wird mit neuen Fußwegen aus der Straße „Zum Birkig“ Richtung Einkaufsmarkt und querend zum Platz der „Deutschen Einheit“ ergänzt. Dort haben sich im Bestand bereits deutliche Trampelpfade gebildet.

Das vorhandene Wegenetz im nordwestlichen Teilbereich wird mit neuen Fußwegen aus der Straße „Zum Birkig“ Richtung Einkaufsmarkt und querend zum Platz der „Deutschen Einheit“ ergänzt. Dort haben sich im Bestand bereits deutliche Trampelpfade gebildet.

Weiter wird die vorhandene Fußwegverbindung in Nord Süd Richtung über die Ringstraße „Am Röthenbacher Landgraben“ hinweg bis über den Röthenbacher Landgraben an die Wegeverbindung „An der Wied“ hergestellt.

Im Osten wird ab der „Skopjestraße“ bis hoch zur „Kavalastraße“ am Main-Donau-Kanal ein neuer Fußweg durch die Grünanlage geführt, der auch jeweils an die Stichstraßen aus der Siedlung anknüpft.

Ergänzt wird das Wegenetz durch eine Rad-Fußwegverbindung („Langgasswiesenweg“), die in einer gesonderten Maßnahme durch die Straßenbauabteilung des Servicebetriebs Öffentlicher Raum hergestellt wird.

Lärmschutzwände

Nördlich der vorhandenen Sportplätze beidseitig der „Skopjestraße“ werden Geländemodellierungen und eine Lärmschutzwand aus schottergefüllten Gabionen bis auf ca. 4,30 m Höhe angelegt. Westlich des Sportplatzes des SV Wacker Nürnberg der wird ein Rodelhügel angeschüttet, der in eine offene Rasenfläche übergeht.

Baumreihen und Rasenflächen

Entlang der in Nord-Süd verlaufenden Wegeverbindungen werden, wie am „Platz der Deutschen Einheit“ bereits vorhanden, die wegebegleitenden Baumreihen aus Spitzahorn weitergeführt und betonen die zentrale mit intensiven Rasenflächen ausgestatte Grünfläche. Um die Bestandsbäume in der großen Rasenfläche südlich der Ringstraße „Am Röthenbacher Landgraben“ werden extensive Wieseninseln erhalten, um einen Eingriff in den Kronentraufbereich zu vermeiden. In dem Wegedreieck im Süd-Westen wird eine hainartige Baumpflanzung aus Wildobst angelegt.

Hausgärten

An den Einfriedungen zu den Hausgärten werden freiwachsende niedrige Zierhecken gepflanzt um die Abschirmung zu den öffentlichen Grünflächen zu verstärken und um einen räumlichen Abschluss zu den vielfältig gestalteten Privatgärten zur öffentlichen Grünfläche hin zu erhalten.

Sträucher und Bäume

Strauchpflanzungen an den Lärmschutzwällen und dem Rodelhügel, Baumgruppen und locker eingestreute Einzelbäume bilden eine raumwirksame Begrünung der Freiflächen. An den Enden der Sackstraßen und den Durchgangstraßen im Osten des Planungsgebietes werden rahmende Baumpflanzungen an den Straßenrändern ergänzt.

Zentrale Grünfläche

Die Zentrale Grünfläche (Nord-Süd Verbindung), Ballspiel- und Spielwiesen werden mit intensiven Rasenflächen ausgestattet, die eine vielfältige Nutzung zulassen. An den Rändern der Grünflächen, zu den Strauchpflanzungen und den Baumbestandsflächen hin sowie am Rodelhügel werden extensive Wiesenflächen angelegt, die entlang der Wegeränder auf 2 m Breite eher niedrig gehalten werden.

Abwicklung des Bauvorhabens

1. Rodung Winter 2020/21
2. Ausbau Grünflächen 2021
3. Fertigstellungspflege 2022
4. Entwicklungspflege 2023 und 2024
5. Abrechnung Erschließungsbeiträge ab 2025

Biodiversität und Naturschutzrelevante Planungsinhalte

Auf dem Planungsgebiet sind einzelne Altbaumbestände und überwiegend großflächiger Gehölzaufwuchs sowie ruderale Staudenflure und Wiesen vorhanden. Stellenweise sind wilde „Grünablagerungsplätze“ entstanden. Kleinere Restflächen von befestigten Straßen und Wegen sind an verschiedenen Stellen noch vorhanden. Ein spezielle artenschutzrechtliche Prüfung wurde erstellt, mit dem Ergebnis, dass unter Berücksichtigung von Vermeidungsstrategien (Rodungsarbeiten sind im Zeitraum von Anfang Oktober bis Ende Februar durchzuführen, eine ökologische Baubegleitung durch einen Sachverständigen ist vorzusehen) keine Verbotstatbestände gemäß § 44 BNatSchG vorliegen.

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