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Andere Meinungen zum Projekt

Seit Beginn der konkreten Planung des kreuzungsfreien Ausbaus stehen SÖR und die Stadt Nürnberg im Dialog mit der Öffentlichkeit. Bei einem so großen Projekt überrascht es nicht, dass es auch Menschen und Gruppen gibt, die dem Vorhaben kritisch gegenüber stehen. Wir nehmen diese anderen Ansichten ernst und versuchen stets, im konstruktiven Gespräch Dinge zu erklären und die Menschen mit Fakten zu überzeugen. Dennoch gibt es einige Themen und Aspekte, die immer wieder gegen den kreuzungsfreien Ausbau vorgebracht werden. Diese möchten wir im Folgenden kurz beleuchten.

Kann man die 660 Mio. Euro nicht besser in den Ausbau der Radwege oder ähnliches investieren?

Das Geld, das in den kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs investiert wird, stammt nur zum Teil aus dem städtischen Haushalt. Der weitaus größere Anteil wird durch Fördergelder des Landes Bayern abgedeckt und ist damit zweckgebunden. Ohne kreuzungsfreien Ausbau müsste der städtische Anteil größtenteils für eine Sanierung des Frankenschnellwegs im Bestand verwendet werden.

Den städtischen Eigenanteil von rund 135 Mio. Euro sollte man lieber in Radwege, Grünanlagen etc. investieren.

Falls der kreuzungsfreie Ausbau nicht so wie jetzt geplant realisiert werden sollte, wäre eine umfassende Sanierung des Frankenschnellwegs notwendig. Hierfür ist ebenfalls mit Projektkosten in Höhe von rund 100 Mio. Euro zu rechnen. Dieses Geld müsste die Stadt Nürnberg selbst aufbringen, das heißt ohne Förderung durch das Land.

Immer wieder heißt es: „Wer Straßen baut, wird Verkehr ernten.“ Der Frankenschnellweg würde mehr Verkehr anziehen.

Der betreffende Abschnitt des Frankenschnellwegs ist heute bereits überlastet und kann im Grunde genommen keine weiteren Fahrzeuge mehr aufnehmen. Das vorliegende Verkehrsgutachten geht deshalb auch nur von einem moderaten weiteren Anstieg des Verkehrs im Jahr 2030 aus. Mit dem kreuzungsfreien Ausbau wird also ein bestehendes Verkehrsproblem gelöst: indem der vorhandene Verkehr gebündelt und besser gelenkt wird, wird eine vorhandene Kreisstraße zukunftsfähig gemacht.

Aber die Neue Kohlenhofstraße wird doch mehr Verkehr anziehen?

Auch hier gilt, dass der Ausbau einer vorhandenen Straße ein bestehendes bzw. sich hier abzeichnendes Problem löst: Die Neue Kohlenhofstraße kann mehr Fahrzeuge aufnehmen als die bestehende:
- Weil sie nicht wie die vorhandene Kohlenhofstraße eine Einbahnstraße ist, sondern auch in Gegenrichtung befahren werden kann.
- Weil sie die neue, zentrale Zufahrt ist, die den Verkehr gebündelt vom Frankenschnellweg in die Stadt und von der Stadt zum Frankenschnellweg führt.
- Weil sie durch ihre Bündelungsfunktion andere Straßen wie zum Beispiel die Straße An den Rampen vom Verkehr entlastet.
- Weil sie gleichzeitig auch der Erschließung des neu entstehenden Büro- und Gewerbegebiets "Kohlenhofareal" dient.

Unser Ziel

Die Stadt Nürnberg muss grundsätzlich bei ihren Planungen sehr viele Interessensgruppen berücksichtigen und einbeziehen. Das gilt umso mehr bei einem so großen Projekt wie dem kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs. Unser Ziel ist es, unter Abwägung aller Bedürfnisse eine ausgewogene und vor allem zukunftsfähige Lösung umzusetzen. Der kreuzungsfreie Ausbau des Frankenschnellwegs berücksichtigt unterschiedlichste Interessen ebenso wie Verkehrsprognosen und setzt so Verkehrsplanung für das 21. Jahrhundert um.

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