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Helmut-Herold-Platz: Ein Nachbarschaftspark für Gibitzenhof entsteht

Helmut-Herold-Platz Kirche Vorplatz Panorama

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Der Helmut-Herold-Platz wird mitsamt dem gegenüberliegenden Spielplatz zu einer Einheit neugestaltet.

Der Helmut-Herold-Platz, der gegenüberliegende Spielplatz Frankenstraße und der dazwischenliegende Teil der Frankenstraße sollen saniert, entsiegelt und in einem gemeinsamen Entwurf zu einem kleinen Nachbarschaftspark für das dicht besiedelte Gibitzenhof entwickelt werden.

Der SÖR-Werkausschusses hat am 6. April 2022 den Objektplan zur Neugestaltung genehmigt. Erste Untersuchungen zum Stadterneuerungsgebiet Gibitzenhof haben bereits 2017 ergeben, dass es im Stadtteil ein deutliches Defizit an Grün- und Spielflächen gibt. Somit kommt der Aufwertung des Helmut-Herold-Platzes und des Spielplatzes eine enorme Bedeutung für den Stadtteil zu, da es sich um eine der wenigen größeren Grünflächen in Gibitzenhof handelt, die als sozialer Treffpunkt für alle Generationen dient.

2021 wurde eine umfangreiche Bürger- und Kinderbeteiligung durchgeführt, der Prozess wurde durch das Quartiersbüro begleitet. Auf dieser Basis entstand der jetzt vorliegende Objektplan.

Zeitplan

Der Nachbarschaftspark soll ab Herbst 2022 entstehen, bis Mitte 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Die anliegende Kirchengemeinde St. Markus plant, parallel dazu Kirchenräume umzugestalten und ein Café einzurichten.

Die Gestaltung in Kürze

Der Helmut-Herold-Platz wird insbesondere mit Bäumen und neuen Sitzgelegenheiten neugestaltet, die zum Verweilen einladen. Damit wird er auch weiterhin überwiegend als zentraler Treffpunkt und Aufenthaltsbereich dienen. Die Außenbestuhlung des geplanten Cafés der Gemeinde St. Markus soll diesen neuen Stadtplatz mitnutzen und so die einzelnen Nutzungsbereiche noch enger miteinander verbinden.

Der südliche Teil hingegen bietet durch zusätzliche Spiel- und Sportangebote Aktions- und Bewegungsflächen für alle Altersstufen, die ebenfalls durchsetzt sind mit verschiedenen Sitzbereichen. Der Spielplatz bietet Flächen für Kleinkinder sowie für ältere Kinder, daneben einen Ballspielplatz und eine Wiese, eingerahmt durch Grünflächen. Damit bleiben die bisherigen Nutzungen grundsätzlich in ihrer bewährten Struktur erhalten. Der vorhandene Bolzplatz wird saniert. Östlich des Bolzplatzes entsteht eine Outdoor-Fitnessanlage für alle Generationen, unter anderem mit Calisthenics- und Fitness-Elementen.




Der neue Stadtplatz

Die neue Platzfläche wird durch verschiedene Beläge und Grünflächen in mehrere Teilbereiche untergliedert. Die Fläche direkt vor der Kirche dient als Zufahrt zum Kirchengebäude, zum geplanten Café und zum nördlich gelegenen Kindergarten sowie als Zufahrt für den Unterhalt auf die Platzfläche und wird daher mit Betonpflaster versehen. Die befestigte Fläche kann im Zusammenhang mit der daran angrenzenden Fläche aus wassergebundener Wegedecke außerdem für Veranstaltungen, u.a. auch mit Bestuhlung genutzt werden. Vom Kirchenportal Richtung Westen verläuft ebenfalls ein gepflasterter Weg als Anschluss an den bestehenden Fußweg von der Alemannenstraße im Norden.

Die beiden nördlich und südlich des Weges gelegenen Flächen dienen vorwiegend dem Aufenthalt, so dass hier wassergebundene Wegedecken geplant sind, um die versiegelten Flächen zu reduzieren. Gleichzeitig können diese Flächen auch für Boulespiel genutzt werden.

Der vorhandene Baumbestand im Norden wird größtenteils erhalten, lediglich einzelne schadhafte Bäume auf der östlichen Seite werden entfernt und durch einen neuen Hochstamm ersetzt. An die Baumgruppe angrenzend entsteht ein kleiner Platz mit Sitzgelegenheiten und Tischen, die auch von Cafébesuchern genutzt werden könnten.
Die große, zentrale Platzfläche wird im Süden auf Teile der ehemaligen Gehsteig- und Straßenflächen erweitert und durch drei quadratische Hochbeete gegliedert. Durch die versetzte Anordnung der Hochbeete wird eine ungehinderte Durchwegung der Platzfläche weiterhin gewährleistet. Zudem entsteht an der nordwestlichen Ecke eine Aufweitung des bestehenden Fußweges, die den Besucher auf die eigentliche Platzfläche leitet und gleichzeitig Abstellmöglichkeiten für Fahrräder bietet.

Der nordöstliche Bereich wirkt zusammen mit der gepflasterten Fläche vor dem Kirchenportal wie ein kleiner Kirchenvorplatz, der multifunktional nutzbar ist. Zwischen den Hochbeeten befinden sich verschiedene kleinere Flächen, die vorwiegend dem Aufenthalt dienen, daher werden die Mauern der Hochbeete hier als Sitzmöbel mit entsprechenden Holzauflagen gestaltet. Zusätzlich dazu werden die beiden südlichen Hochbeete mit großen Sitzpodesten ausgestattet, die zum Chillen einladen.

Da die Bestandsbäume auf der Platzfläche alle in schlechtem Zustand sind und leider nicht erhalten werden können, sollen drei neue Großbäume den dringend benötigten Schatten auf der Fläche bieten. Durch die Platzierung der Bäume innerhalb der Hochbeete kann ein optimaler Standort geschaffen werden, der durch die erhöhte Einfassung außerdem vor ständigem Betreten und versehentlichem Befahren geschützt ist. Gleichzeitig kann die Einfassungsmauer als Sitzelement genutzt werden. Die Hochbeete werden zudem durch verschiedene Rasen und Staudenflächen gegliedert.


Veränderung des Straßenraums

Helmut-Herold-Platz Straßenraum Neu Web

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Der neugestaltete Straßenraum ist integraler Bestandteil des neuen Nachbarschaftsparks.

Zurzeit ist die Frankenstraße östlich des Helmut-Herold-Platzes für den Durchgangsverkehr bereits gesperrt, hier befindet sich nur ein Wendehammer für den Anliegerverkehr. Im bestehenden Bebauungsplan ist die Frankenstraße zwischen dem Helmut-Herold-Platz sowie der Markuskirche im Norden und dem Spielplatz im Süden als Fußgängerbereich ausgewiesen. Dies soll jetzt umgesetzt und die bereits abgehängte Frankenstraße entsiegelt werden. So werden die zwei Freiflächen straßenübergreifend verbunden und ein echter Mehrwert für die Anwohnerinnen und Anwohner geschaffen. Die Zufahrt für Müllabfuhr, Feuerwehr, Rettungsdienste und gelegentlichen Lieferverkehr wird weiterhin möglich bleiben.

Auf Höhe des Helmut-Herold-Platzes und der Markuskirche soll die Straßenbreite verringert werden. Vom Wendehammer im Osten her dann ist nur noch die Zufahrt bis zur Kirche möglich. Im Westen wird auf Höhe des Georg-Schönweiß-Heims eine Wendemöglichkeit für Pkw eingerichtet, die Zufahrt zum Heim ist weiterhin möglich. Durch die Verengung der Fahrbahn und einen Wegfall der Gehwege können in den Randbereichen zusätzliche Grünflächen angelegt werden, die durch einzelne Baumneupflanzungen ergänzt werden.


Die Spielbereiche

Spielbereiche im Bestand

Im Südwesten des Geländes befindet sich ein kleiner Bolzplatz mit Streetballkorb, der aus baurechtlichen Gründen in seiner Lage und Größe nicht verändert werden darf. Daran schließt sich der eigentliche Spielbereich mit Tischtennisplatte, Bewegungsgeräten, einer Edelstahlhalbkugel und einer Schaukel-Kletter-Kombination an. Im Süden zwischen den Bäumen befindet sich zudem ein kleiner Holzunterstand, der als Aufenthaltsbereich für Jugendliche vorgesehen ist. Durch einen öffentlichen Fußweg davon getrennt, befindet sich auf der östlichen Seite der Spielbereich für Kleinkinder mit Sandkasten und Bodenmodellierungen sowie im Südosten eine Wiese, die multifunktional genutzt wird.

Sportbereich

Helmut-Herold-Platz Sportbereich Web

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Der vorhandene Bolzplatz ist in die Jahre gekommen und wird saniert. Da im Umfeld des Platzes zahlreiche Bäume stehen, sollen die vorhandenen Pfosten des Ballfangzaunes erhalten bleiben, um die Eingriffe in den Wurzelraum der Bestandsbäume zu minimieren. Die Pfosten werden mit zusätzlichen Quertraversen ausgesteift und mit einem neuen Drahtgeflecht versehen. Der vorhandene Asphaltbelag wird durch einen Elastikbelag ersetzt und mit zwei neuen Kleinfeldtoren und zwei Basketballkörben ausgestattet.

An den Bolzplatz angrenzend entsteht ein kleiner Vorplatz, der einen neuen Zugang vom nördlich verlaufenden Gehsteig erhält. Hier finden auch eine neue Tischtennisplatte und mehrere Fahrradständer Platz. Durch einen breiten Weg mit Sitzmöglichkeiten am Rand wird der Vorplatz mit dem Nord-Süd-Weg und dem Spielbereich verbunden. Östlich des Bolzplatzes entsteht ein Outdoor-Fitnessbereich für alle Generationen mit verschiedenen Geräten aus den Bereichen Cross-Training, Cardio-Fitness, Street-Workout und Calisthenics, die ein effektives Training im Freien sowohl für Ungeübte als auch für trainierte Personen ermöglichen.

Der vorhandene Holz-Unterstand im Süden des Geländes ist bereits in die Jahre gekommen und wird an gleicher Stelle durch eine neue überdachte Sitzgelegenheit für Jugendliche ersetzt.

Spielplatz

Helmut-Herold-Platz Spielplatz Web

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Im südöstlichen Teil des Geländes schließen sich die großen Spielbereiche für die Kinder an. Im Zentrum ist ein großer Kletterwald geplant, der verschiedene Kletter-, Balancier- und Aufenthaltsmöglichkeiten in großer Höhe bietet. Im Norden schließt sich ein großer Rutschenturm mit einer normalen Rutsche und einer großen Wendelrutsche an, der über zwei Übergänge an den Kletterwald angebunden ist. Südlich des Kletterparcours schließt sich eine Doppelschaukel mit Nestschaukel und Schlauchsitz an.

Im Süden des Spielbereichs entsteht durch eine Aufweitung des Weges eine weitere kleine Platzfläche mit Sitzgelegenheiten, die den Aufenthalt in der Sonne und im Schatten in unmittelbarer Nähe des Spielbereiches ermöglichen. Weitere Sitzmöglichkeiten werden in den Randbereichen des zentralen Kletterbereiches vorgesehen.

Im Osten der Fläche wird ein neuer Spielbereich für Kleinkinder vorgesehen, der durch die Lage zwischen bestehenden Bäumen ausreichend beschattet wird. Der Sandspielbereich erhält eine Sandbaustelle, sowie eine Einfassung aus verschiedenen Palisaden, Stämmen und Natursteinblöcken, die auch zum Balancieren, Sitzen und Sandbacken genutzt werden können.

Der Kleinkinderbereich wird durch einen Aufenthaltsbereich mit dem Kletterparcours im Zentrum verbunden, der auch Sitzgelegenheiten und Tische bieten soll.

Um zu verhindern, dass der Kleinkinderbereich durch Gassigeher mit Hunden frequentiert wird, wird der Sandspielbereich einschließlich angrenzendem Aufenthaltsbereich durch einen Zaun mit zwei Zugangstoren im Norden und Westen von den restlichen Flächen abgetrennt. In den beidseitig gut zugänglichen Bereichen im Norden und im Westen wird der Zaun als bespielbares Element gestaltet. An der östlichen Grundstücksgrenze und innerhalb von Pflanzflächen wird ein Stabgitterzaun vorgesehen.

Im Süden des Kleinkinderbereiches grenzt die bestehende Wiese an, die im Wesentlichen unverändert erhalten bleiben soll, ebenso der hier vorhandene Baumbestand, der die Fläche zum einen zu den Wohngebäuden im Süden, als auch zu den Gewerbeflächen im Osten abschirmt und gleichzeitig wertvollen Schatten spendet. Eine Einzäunung der Wiese ist nicht vorgesehen.


Bäume: Erhalt und Neupflanzung

Auf dem Gelände befinden sich zahlreiche Bäume, die vor allem in den Randbereichen auch als Abschirmung zu den umliegenden Wohn- und Gewerbeflächen dienen und weitgehend erhalten bleiben.

Im Rahmen der Planung fanden zwei Begehungen mit einem Baumsachverständigen statt, um die Erhaltungswürdigkeit der vorhandenen Bäume zu beurteilen. Hierbei hat sich gezeigt, dass einzelne Bäume bereits teilweise oder vollständig abgestorben sind und entfernt werden müssen. Vor allem im Bereich des Straßenbegleitgrüns und an der nördlichen Grenze des Helmut-Herold-Platzes stehen einige Gehölze, die aufgrund ihres Standortes, vorhandener Schäden, ihres Wuchses oder ihrer geringen Größe nur bedingt erhaltenswert sind. Einzelne Bäume müssen aufgrund der geplanten Wegeverlegung und der Schaffung von Unterhaltszufahrten zu den neuen Spielbereichen gefällt werden.

Der Großteil des Baumbestands, vor allem im Bereich der Spielplatzflächen, befindet sich jedoch in gutem Zustand und soll so weit wie möglich erhalten werden.

Um die vorhandene Vegetation so weit wie möglich zu schonen, sind die neuen Wege- und Spielplatzflächen zum Großteil im Bereich der vorhandenen Spielflächen angeordnet. Die Bestandsbäume werden während der Umbaumaßnahmen durch entsprechende Baumschutzzäune geschützt und Arbeiten im Wurzelbereich werden in Handschachtung oder mit Saugbagger geplant. Durch den Wegfall des Gehwegs können zudem die Baumscheiben der bestehenden Straßenbäume entlang der Frankenstraße an mehreren Stellen vergrößert werden.

Für die geplanten Neupflanzungen im Bereich der wassergebundenen Wegedecken werden Baumquartiere mit Baumsubstrat und Bewässerung vorgesehen, um ein möglichst gutes Wachstum zu fördern.

Die vorhandenen Strauchflächen an der südlichen Grenze und die Wiesenfläche im Südosten bleiben unverändert erhalten. Im Bereich der ehemaligen Straßenfläche und auf dem Helmut-Herold-Platz entstehen zusätzliche Grünflächen mit Staudenpflanzungen, die die vorhandenen Baumscheiben ergänzen.

Für die neuen Bäume innerhalb der drei Hochbeete auf dem Helmut-Herold-Platz sind Großbaumverpflanzungen vorgesehen, um möglichst schnell eine Schatten- und Raumwirkung zu erreichen. Sie werden in Hochbeeten eingesetzt, deren Einfassung auch als Sitzgelegenheit dient.

Helmut-Herold-Platz Bäume Spielplatz

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Vor allem im Bereich der Spielplatzflächen ist der Baumbestand in gutem Zustand.

Innovative Bewässerung

Damit das anfallende Regenwasser der Platzfläche den Großbäumen in den Hochbeeten zugeführt werden kann, wird es in unterirdischen Hohlräumen gesammelt, die miteinander verbunden sind. Von hier aus wird das gesammelte Wasser unterirdisch den Bäumen zugeführt.

Für die geplanten Neupflanzungen im Bereich der wassergebundenen Wegedecken werden Baumquartiere mit Baumsubstrat und Wasserspeichern vorgesehen; die Wasserspeicher können das zugeleitete Regenwasser auch in größeren Mengen zwischenspeichern und sukzessive an die Bäume abgeben.


Entwässerung

Die vorhandenen Straßensinkkästen werden an die östliche bzw. westliche Grenze des neuen Fußgängerbereiches versetzt, um die Entwässerung der angrenzenden Straßenflächen weiterhin zu gewährleisten. Die ehemaligen Straßenteile des neuen Fußgängerbereiches entwässern oberflächlich über die im Süden angrenzenden vorhandenen Baumscheiben und neuen Pflanzflächen. Da die bisherige Entwässerung der Straßen- und Gehsteigflächen vollständig über die Kanalisation erfolgt ist, kann so die Einleitung von Regenwasser in die Kanalisation in den neu gestalteten Bereichen stark reduziert werden und das Wasser gleichzeitig zur Bewässerung der Bäume und Pflanzflächen genutzt werden. Lediglich der neue Wendehammer im Westen behält weiterhin den Anschluss an die Kanalisation über den versetzten Straßensinkkasten.

Die befestigten Flächen im Bereich des Spiel- und Sportplatzes und des neuen Fußweges im Süden entwässern ebenfalls oberflächlich in die angrenzenden Grünflächen.
Ebenso ist eine Zuleitung des Regenwassers zu den neu geplanten Baumpflanzungen in den Baumquartieren vorgesehen, die mit entsprechenden Wasserspeichern ausgestattet werden können, um so größere Mengen Regenwasser zwischenspeichern zu können, das dann sukzessive an die Bäume abgegeben wird.

Das anfallende Regenwasser im Bereich der Platzfläche soll den hier geplanten Großbaumverpflanzungen zugeführt werden. Aufgrund des Standortes der drei Großbäume innerhalb der Hochbeete (Höhe ca. 45 cm) kann das Wasser nicht direkt den Baumscheiben zugeführt werden. Geplant ist die Sammlung des Regenwasser mittels Einläufen im Bereich der Platzfläche und Speicherung in unterirdischen Hohlräumen (ähnlich der Wasserspeichertanks im Bereich der Baumquartiere), die miteinander verbunden sind. Von hier aus wird das gesammelte Wasser unterirdisch den Bäumen zugeführt. Des weiteren sollen die Speicher auch manuell durch den Unterhalt befüllt werden können, wenn keine ausreichende Regenmenge anfällt.

Die neue große Grünfläche im Osten des Fußgängerbereiches ist als Tiefbeet geplant, das einen Wasseranstau ermöglicht und so auch größere Wassermengen aufnehmen kann als normale Pflanzflächen.


Platzeingänge

Helmut-Herold-Platz Eingang mit Stele

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Die Eingänge zum Nachbarschaftspark sollen durch farbige Stelen einladend gekennzeichnet werden.

Der Helmut-Herold-Platz liegt aktuell etwas versteckt zwischen den umliegenden Gebäuden, daher werden die Platzeingänge in den vier Himmelsrichtungen mit Stelen betont, die außerdem zusätzlich auf die veränderte Fahrbahnsituation im Fußgängerbereich aufmerksam machen sollen.

Vorgesehen ist eine Ausführung in farbigem Beton, in einer Höhe von ca. 3 bis 3,5 m. Kombiniert werden die Stelen mit Text bzw. Schriftzügen.


Beleuchtung

Durch die Umwandlung der Straße in einen Fußgängerbereich und die Verlegung des Fußweges zwischen Ulmenstraße und Frankenstraße wird eine Anpassung der vorhandenen Beleuchtung erforderlich. Da die vorhandenen Mastleuchten im Bearbeitungsgebiet alle schon sehr alt sind, sollen im Zuge des Umbaus sämtliche Mastleuchten ersetzt werden.

Im Bereich des neuen Wendehammers auf der westlichen Seite wird eine neue Mastleuchte mit Höhe 9,2 m vorgesehen, da hier noch regulärer Pkw-Verkehr stattfindet. Sämtliche weiteren Leuchten im Bearbeitungsgebiet werden durch niedrigere Mastleuchten mit einer Lichtpunkthöhe von 5,0 m ersetzt. Durch die Umverlegung des Weges und die Verengung des ehemaligen Straßenraumes werden zudem Anpassungen der vorhandenen Leitungsführung erforderlich, um die Beleuchtung im Bereich des Wegeanschlusses zur Ulmenstraße herstellen zu können.


Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten betragen rund 2,5 Millionen Euro. Die Finanzierung wird auch durch vielfältige Förderungen ermöglicht: durch eine spezielle Förderung für kommunale Sportstätten für Breitensport, als Teil eines Krisenbewältigungspakets der Regierung von Mittelfranken und aus dem MIP-Ansatz (Mittelfristiger Investitionsplan) der Städtebauförderung.

Die Gemeinde St. Markus beteiligt sich mit rund 18 000 Euro ebenfalls an den Kosten des Ausbaus und stellt einen Teil ihres Grundstücks für die öffentliche Nutzung zur Verfügung.

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