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Frankenschnellweg: Der kreuzungsfreie Ausbau

Vereidigung Bürgermeister Jürgen Vogel

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

eine unserer wichtigsten Infrastruktureinrichtungen für den ganzen Großraum Nürnberg steht aktuell wieder ganz besonders im Fokus: der geplante Ausbau des Frankenschnellwegs. Kommt der Ausbau oder kommt er nicht?


Umfrage bestätigt Haltung der Stadt Nürnberg zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs

Eine aktuelle repräsentative Umfrage des Allgemeinen Deutschen Automobil-Club e.V. (ADAC) zum kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellwegs in Nürnberg, veröffentlicht am heutigen Donnerstag, 25. November 2021, lässt große Zustimmung zu diesem Projekt erkennen: 74 Prozent der Befragten sind dafür, den Ausbau so umzusetzen, wie er von der Stadt Nürnberg unter Federführung des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) geplant ist. Nur 13 Prozent der Befragten stimmten für eine Änderung der Ausbaupläne. Damit stützt das Umfrageergebnis sehr deutlich die Haltung der Stadt Nürnberg und die Erwartungen der großen Mehrheit der Bürgerschaft, die weiterhin die Notwendigkeit des kreuzungsfreien Ausbaus betont.

„Die Ergebnisse bestärken uns darin, den Ausbau des Frankenschnellwegs weiter voranzutreiben. Die Menschen erkennen, dass im Umbau die Chance für weniger Stau, mehr Grün und eine Stadtreparatur liegt“, kommentiert Nürnbergs Oberbürgermeister Marcus König die Umfrage.

Ziel des Ausbaus ist, die bereits seit Jahren bestehende Überlastung des Frankenschnellwegs und der Straßen in den umliegenden Stadtteilen zu verringern. Gleichzeitig bietet er enorme Chancen für die Stadt und ihre Lebensqualität: Eine Verringerung der Lärmbelastung für die Anwohnerschaft durch Tunnel und Lärmschutzwand, eine Verbesserung der Verkehrsflüsse und – dank des grünen Deckels – ein städtebauliches Entwicklungspotenzial mit einem Park, der nicht nur der unmittelbaren Anwohnerschaft zugutekommt. Dazu kommen neue Geh- und Radwege, sodass eine durchgängige Verbindung zwischen St. Leonhard und Gostenhof für den nichtmotorisierten Verkehr entsteht.

„Natürlich soll sich der PKW- und LKW-Verkehr in den nächsten Jahren klimaverträglicher entwickeln, Wasserstoff- oder reine Elektro-Fahrzeuge werden zunehmen. Wir müssen aber ehrlich bleiben: Auch diese Fahrzeuge brauchen den erforderlichen Verkehrsraum. Fahrzeuge werden weiterhin gebraucht und man darf das nicht wegdiskutieren“, betont Bürgermeister und Erster SÖR-Werkleiter Christian Vogel. Er fügt hinzu: „Der kreuzungsfreie Umbau des Frankenschnellwegs bringt für die Nürnbergerinnen und Nürnberger neue Grünverbindungen, mehr Lärmschutz, sichere Fahrradwege und weniger Stau. Mit diesem Projekt öffnen wir für die angrenzenden Stadtviertel eine Zukunftsperspektive, die wir gerade in Zeiten des Klimawandels dringender denn je benötigen. Ich bin erfreut, dass das Ergebnis der ADAC-Umfrage dieses Ziel unterstützt.“

Vorsorglich weist Bürgermeister Christian Vogel auf Folgendes hin: „Der Frankenschnellweg muss so oder so saniert werden. Entweder mit staatlicher Förderung kreuzungsfrei und mit den oben genannten positiven Effekten, oder aber als der Frankenschnellweg, wie er jetzt aussieht. Dies würde einen ähnlich hohen städtischen Eigenanteil kosten wie der kreuzungsfreie Ausbau. Bei einer normalen Sanierung würden zwar jahrelang Baumaßnahmen durchgeführt werden, es würde sich aber verkehrstechnisch sowie für die Anliegerinnen und Anlieger nichts ändern. Die erste Option befürworten 74 Prozent der Bürgerschaft, die zweite Option lediglich 5 Prozent. Ich glaube, das ist ein starkes und deutliches Signal.“



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