SÖR hat die neue Jugendaktionsfläche am Oberen Wöhrder See an der Kreuzung Dr.-Carlo-Schmid-Straße / Dr.-Gustav-Heinemann-Straße fertiggestellt. Die bestehenden Spielanlagen werden erneuert und mit neuen Spiel- und Sportgeräte ergänzt. Am Freitag, 12. Juni 2026, hat Oberbürgermeister Marcus König gemeinsam mit Bürgermeister und Erstem Sör-Werkleiter Andreas Krieglstein sowie Bildungsreferentin Cornelia Trinkl, Elisabeth Ries, Referentin für Jugend, Familie, Senioren und Soziales und Parkour Nürnberg e.V. die neue Jugendaktionsfläche feierlich der Öffentlichkeit übergeben.
Spiel-/Sportgeräte und Aufenthaltsqualität
Sör hat die rund 5 300 Quadratmeter große Fläche, die viele Jahre nur eingeschränkt nutzbar war, umfassend neugestaltet und deutlich aufgewertet. Die bestehende Streetball-Anlage sowie der Bolzplatz wurden grundlegend erneuert und in die neue Gesamtstruktur integriert.
Im Osten ergänzen zusätzliche Pflanzungen den vorhandenen Baumhain. Auf der Fläche befinden sich nun eine Calisthenics-Station, drei Tischtennisplatten sowie eine doppelte Himmelsschaukel. Standpfosten für Slacklines und Hängematten schaffen einen naturnahen Aufenthaltsbereich mit natürlicher Beschattung. Ergänzend wurden verschiedene Parkour-Elemente errichtet, die zugleich als Sitzgelegenheiten dienen. Die Auswahl der Spiel- und Aufenthaltselemente orientiert sich an den Ergebnissen der im Vorfeld unter Federführung des Jugendamtes durchgeführten Jugendbeteiligung.
Eine Mehrzwecküberdachung mit zwei geschlossenen und zwei offenen Seiten bietet Witterungsschutz und Sitzmöglichkeiten. An allen Eingängen zur Jugendaktionsfläche wurden Fahrradständer installiert. Die Anlage ist barrierefrei gestaltet und entspricht den „Nürnberger Leitlinien für Qualität und Inklusion auf Spielflächen“.
Der Lebensraum der Sandbienen im Westen entlang der Bolzwiese bleibt erhalten. Neue Gehölze auf dem südlichen Teil des Erdwalls parallel zur Dr.-Carlo-Schmid-Straße sowie an der Böschung zur Dr.-Gustav-Heinemann-Straße sorgen für Abschirmung und ein ausgewogenes Raumgefüge, ohne die Übersichtlichkeit zu beeinträchtigen. Das anfallende Regenwasser kann weiterhin in die angrenzenden Grünflächen versickern.
Fahrradständer stehen an allen Eingängen zur Verfügung. Die gesamte Neuanlage ist barrierefrei.
Kosten
Die Kosten belaufen sich auf rund 500 000 Euro.
Der Rasen konnte sich nicht richtig entwickeln, weil der Bauzaun immer wieder beschädigt wurde und die neu angelegte eingezäunte Fläche betreten wurde. Deshalb muss die Anlage im Herbst 2026 nochmals gesperrt werden, damit die Rasenflächen erneuert werden können. Dadurch entstehen zusätzliche Kosten von mindestens 30 000 Euro.
So sah die Planung aus





