SÖR saniert die Ambergerstraße zwischen der Nopitschstraße und der Zweibrückener Straße und baut sie als Teil der Radschnellverbindung Nürnberg – Schwabach in weiten Teilen zur Fahrradstraße aus. Die Arbeiten haben am 18. August 2026 begonnen, sie sollen im Juli 2027 abgeschlossen werden.
Die geplante Fahrradstraße ist für den Radverkehr von hoher Bedeutung, da der Abschnitt eine attraktive Verbindung in Richtung Innenstadt darstellt und dabei Hauptverkehrsstraßen meidet. Ziel der Umgestaltung ist daher eine durchgängig sichere, komfortable und attraktive Radverkehrsführung. Neues Straßenbegleitgrün und 22 Baumpflanzungen sorgen zugleich für ein besseres städtisches Klima.
Straßenquerschnitte, Parkstände und Entwässerung werden neu geordnet, Oberflächen werden erneuert, Bestandsgleise entfernt und Gehwege vergrößert. Dazu kommen neue Grünflächen mit Baumpflanzungen. Auch die Straßenbeleuchtung wird im Zuge der Baumaßnahme komplett neu errichtet.
Die Ambergerstraße erhält durch diesen Umbau einen strukturierten und freundlichen Charakter. Auch das angrenzende Umfeld zur Ambergerstraße profitiert von der Neugestaltung. Denn auf der gesamten Strecke wird die Sicherheit nicht nur für Schulkinder, sondern für alle Verkehrsteilnehmenden verbessert. Auch die Belange mobilitätseingeschränkter Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden berücksichtigt. Es werden zwei Behindertenstellplätze vor der Georg-Paul-Amberger-Schule integriert und der Knoten Nopitschstraße / Ambergerstraße barrierefrei umgebaut.
Bauphase 1: 18.08.2026 – voraussichtlich 23.10.2026
Die Ambergerstraße wird von der Friesenstraße (einschließlich Einmündungsbereich) bis zur Georg-Paul-Amberger-Schule zur Fahrradstraße umgebaut. Der Kreuzungsbereich Ambergerstraße / Friesenstraße und die Ausfahrt der VAG bleiben während des ersten Bauabschnitts so lange wie möglich offen.
Im weiteren Verlauf bis zur Turnerheimstraße wird die bestehende Ambergerstraße zu einem eigenständigen Zwei-Richtungs-Radweg mit einer Breite von vier Metern umgebaut. Dieser Weg verläuft parallel zum neuen Grünzug, der noch bis zum Frühjahr 2027 von SÖR umgesetzt wird.
Umgestaltung der Ambergerstraße zwischen Friesenstraße und Nopitschstraße sowie der Stichverbindung Nopitschstraße / Holzwiesenstraße.
Ausbau des Kreuzungsbereichs Turnerheimstraße / Zweibrückener Straße inklusive eines Abschnitts entlang der Zweibrückener Straße.
Abschließend erhält die Holzwiesenstraße in der Verlängerung im Bereich des neu gebauten Kinder- und Jugendhauses einen neuen Geh- und Radweg, der in den zukünftig geplanten Wendehammer auf Höhe des aktuell vorhandenen Parkplatzes mündet. Von dort aus führt künftig nur noch ein Rad- und Fußweg zur Nopitschstraße. Die Einfahrt zum Kinder- und Jugendhaus von der Nopitschstraße aus bleibt für den Autoverkehr möglich.

Die Umsetzung der Maßnahme ist für August 2026 bis Juli 2027 geplant. Die Grünanlage und der angrenzende Schulhof der Georg-Paul-Amberger-Schule werden derzeit umfassend durch Sör umgestaltet, die Arbeiten dauern noch bis Frühjahr 2027 an.
Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 5,5 Millionen Euro. Die Maßnahme wird mit Mitteln in Höhe von rund 3,425 Millionen Euro aus dem Förderprogramm „Radoffensive Klimaland Bayern“ von der Regierung von Mittelfranken bzw. dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr bezuschusst.






