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Kreuzungssperrung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße: Mängelbeseitigung und Anpassungen

Vollsperrung der Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße | 11.10. bis 10.11.2021

SÖR führt von Montag, 11. Oktober, bis Mittwoch, 10. November 2021, erneut Straßenbauarbeiten in Wöhrd durch. An der Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße erfolgt eine Mängelbeseitigung im Nachgang zum bereits erfolgten Kreuzungsumbau. Die Kreuzung ist deshalb von Montag, 11. Oktober, bis Mittwoch, 10. November, für den Fahrzeugverkehr vollgesperrt. Die lange Dauer ist unvermeidbar, da der gesamte Fahrbahnbereich in der Kreuzung neugestaltet werden muss. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert.

Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle durchgängig passieren, ebenso Radfahrer und Radfahrerinnen schiebenderweise. Auch der Zugang zu den umliegenden Hauseingängen ist jederzeit möglich.

An der gesamten Kreuzung muss die Pflasterfläche ausgetauscht werden. Die Pflastersteine wurden zum Teil mit Höhenversprüngen verlegt, dabei sind die zulässigen Toleranzen der Höhenabweichung überschritten. Daneben müssen die Rampen auf der Fahrbahn ebenfalls angepasst werden, in diesem Fall erhöht, damit die Verkehrsteilnehmenden im Kreuzungsbereich die Geschwindigkeit reduzieren. Schließlich gibt es an der Granitrinne am Straßenrand einen zu hohen Überstand der Pflasterdecke und in der Fläche wurde teilweise der erforderliche Fugenabstand nicht eingehalten.

Teilsperrung der Kreuzung Wöhrder Talübergang / Bartholomäusstraße | 25. bis 29.10.2021

Von Montag bis Freitag, 25. bis 29. Oktober 2021, ist zusätzlich die Kreuzung Wöhrder Talübergang / Bartholomäusstraße teilgesperrt. Es ist währenddessen nicht möglich, vom Wöhrder Talübergang in die Wöhrder Hauptstraße abzubiegen. Alle anderen Fahrtrichtungen können genutzt werden. Der Busverkehr wird während der Arbeiten über die Wassertorstraße umgeleitet. Weitere Informationen sind in der Fahrplanauskunft zu finden.

Grund für die Sperrung ist der Ausbau der Kreuzung, um den Abbiegeradius für den Busverkehr zu vergrößern. Es hat sich nach Abschluss der bisherigen Arbeiten herausgestellt, dass die Bordsteine in der Kurve befahren werden. Dadurch waren diese schon nach kurzer Zeit beschädigt.

Gleichzeitig wird ein Radstreifen eingerichtet, da der Radweg bisher im Kreuzungsbereich endet. Zusätzlich wird die Markierung geändert, da diese in Richtung Wöhrder Hauptstraße zurzeit noch unübersichtlich ist.


Mängelbeseitigung und Anpassungen

Die Mängel und notwendige Anpassungen wurden bei der Abnahme der Bauleistungen festgestellt. Eine sofortige Ausführung der Ausbesserungen war jedoch aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Deswegen können die Arbeiten erst jetzt stattfinden. Der Gesamtaufwand der Arbeiten beträgt knapp 60 000 Euro. SÖR übernimmt davon einen Kostenanteil in Höhe von 18 000 Euro für die Anpassungen, die übrigen Mängelbeseitigungskosten von rund 40 000 Euro trägt die Baufirma.



Hintergrund

Die Sanierung des Gebiets lief seit Juli 2020. Sie umfasste zum einen Sanierung und Umbau der Kreuzung Wöhrder Talübergang / Bartholomäusstraße / Bauvereinstraße, zum anderen die Sanierung der Bartholomäusstraße bis zur Einmündung der Deichslerstraße / Veilhofstraße sowie an der Kreuzung Bartholomäusstraße / Hohfederstraße. Dazu kam der Neubau der notwendigen Entwässerungsanlagen sowie von zwei Verkehrsinseln, von Parkstreifen und vor allem von Geh- / Radwegen.

Und nicht zuletzt wurde hier im Anschluss an die Sanierung der Adenauerbrücke Ende 2020 das Angebot für Fahrradfahrer und -fahrerinnen auf der Adenauerbrücke, im südlichen Abschnitt der Wassertorstraße und im Wöhrder Talübergang erweitert und verbessert. Mit der Markierung der Radstreifen auf dem Wöhrder Talübergang ist nun eine wichtige Lücke im Radwegenetz für diejenigen geschlossen, die von der Sulzbacher Straße in Richtung Dürrenhofstraße und Bahnhofstraße fahren möchten.

Durch die Einführung der Zweibahnregelung in der Bauvereinstraße und der Bartholomäusstraße sowie die Einführung bzw. Ausweitung der Tempo-30-Regelung in beiden Straßen kommt es schließlich zu einer Verkehrsberuhigung in diesem Gebiet. Dadurch reduzieren sich auch die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern auf dem Gehweg.


Förderung

Die ursprüngliche Maßnahme wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Es wird im Rahmen der Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie) durch den Projektträger Jülich betreut.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken eine breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

Für die Abwicklung des Projektes wurde vom Projektträger Jülich, der das Förderprogramm für das Bundesumweltministerium umsetzt, ein Bewilligungszeitraum vom 01.06.2020 bis 31.05.2022 unter dem Förderkennzeichen 03K13784 festgelegt.


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