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Sanierung Wöhrd: Kreuzungsausbau und Radstreifen

Sperrungen in Wöhrd | 22. März bis 1. April 2021

Die Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße ist bereits weitgehend saniert. Um die Arbeiten abzuschließen, muss die Kreuzung von Montag, 22. März, bis Donnerstag, 1. April 2021, vollgesperrt werden. Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle passieren, die neuen Gehwege werden zum Teil schon freigegeben. In dieser Zeit baut SÖR
die Asphaltdeckschicht der Kreuzung ein und schließt den Straßenablauf in der Georg-Strobel-Straße an.

Sperrung in der Bartholomäusstraße | 23. bis 26. März 2021

Parallel dazu ist von Dienstag bis Freitag, 23. bis 26. März, die Bartholomäusstraße zwischen Deichslerstraße und Hohfederstraße vollgesperrt (nicht, wie ursprünglich angekündigt, ab Mittwoch, 24. März).

Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Grund hierfür sind die abschließenden Asphaltarbeiten, die im Zuge der Fahrbahnsanierungen in Wöhrd erfolgen.

Nach Abschluss der Kreuzungssanierung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße gilt hier die Vorfahrtregelung „Rechts vor Links“, die bisher vorhandenen Ampeln sind bereits abgebaut. Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wird in der Bauvereinstraße bis zur Siebmacherstraße und in der Bartholomäusstraße auf 30 km/h reduziert. Bis Mitte April erfolgen in diesen beiden Straßen noch Markierungsarbeiten, anschließend können die Bartholomäusstraße und die Bauvereinstraße in beide Richtungen befahren werden. Damit wird die seit Mitte 2020 laufende Sanierung des Gebiets zwischen dem Wöhrder Talübergang und dem Ende der Bartholomäusstraße abgeschlossen.

Hintergrund

Die Sanierung des Gebiets lief seit Juli 2020. Sie umfasste zum einen Sanierung und Umbau der Kreuzung Wöhrder Talübergang / Bartholomäusstraße / Bauvereinstraße, zum anderen die Sanierung der Bartholomäusstraße bis zur Einmündung der Deichslerstraße / Veilhofstraße sowie an der Kreuzung Bartholomäusstraße / Hohfederstraße. Dazu kam der Neubau der notwendigen Entwässerungsanlagen sowie von zwei Verkehrsinseln, von Parkstreifen und vor allem von Geh- / Radwegen.

Und nicht zuletzt wurde hier im Anschluss an die Sanierung der Adenauerbrücke Ende 2020 das Angebot für Fahrradfahrer und -fahrerinnen auf der Adenauerbrücke, im südlichen Abschnitt der Wassertorstraße und im Wöhrder Talübergang erweitert und verbessert. Mit der Markierung der Radstreifen auf dem Wöhrder Talübergang ist nun eine wichtige Lücke im Radwegenetz für diejenigen geschlossen, die von der Sulzbacher Straße in Richtung Dürrenhofstraße und Bahnhofstraße fahren möchten.

Durch die Einführung der Zweibahnregelung in der Bauvereinstraße und der Bartholomäusstraße sowie die Einführung bzw. Ausweitung der Tempo-30-Regelung in beiden Straßen kommt es schließlich zu einer Verkehrsberuhigung in diesem Gebiet. Dadurch reduzieren sich auch die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern auf dem Gehweg.

Förderung

Das Vorhaben ist gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Es wird im Rahmen der Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie) durch den Projektträger Jülich betreut.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken eine breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

Für die Abwicklung des Projektes wurde vom Projektträger Jülich, der das Förderprogramm für das Bundesumweltministerium umsetzt, ein Bewilligungszeitraum vom 01.06.2020 bis 31.05.2022 unter dem Förderkennzeichen 03K13784 festgelegt.


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