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Kreuzungssperrung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße: Mängelbeseitigung und Anpassungen

Vollsperrung der Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße | bis Freitag, 14. Januar 2022

Die Straßenbauarbeiten an der Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße konnten anders als ursprünglich geplant nicht mehr 2021 abgeschlossen werden. Aufgrund des Frosts konnte der Split nicht verarbeitet und bereits verlegte Platten nicht verdichtet werden. Die Arbeiten sollen nun nach einer Weihnachtspause bis Freitag, 14. Januar 2022, beendet werden, passende Witterung vorausgesetzt.

Der für die Projektleitung zuständige Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) bittet alle Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer, die durch die Straßenbauarbeiten in Wöhrd beeinträchtigt sind, um Nachsicht für die erneute Verlängerung der Baustelle.


Baustelle in Wöhrd

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Die Kreuzung Bauvereinstraße / Georg-Strobel-Straße wurde im Frühjahr 2021 für den Verkehr freigegeben. Im Nachgang zum bereits erfolgten Kreuzungsumbau wurden jedoch gravierende Mängel festgestellt, die auf Kosten der beauftragten Straßenbaufirma beseitigt werden müssen. Dafür wurde die Kreuzung ab Montag, 8. November, für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Die Mängelbeseitigung kann jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht abgeschlossen werden. Somit verlängert sich die Vollsperrung bis Freitag, 14. Januar 2022.


Umleitung

Eine Umleitung ist vor Ort ausgeschildert. Fußgängerinnen und Fußgänger können die Baustelle durchgängig passieren, ebenso Radfahrer und Radfahrerinnen schiebenderweise. Auch der Zugang zu den umliegenden Hauseingängen ist jederzeit möglich.


Mängelbeseitigung und Anpassungen

An der gesamten Kreuzung muss unter anderem falsch eingebautes Straßenpflaster ausgetauscht werden, da dieses den Verkehrsbelastungen vor Ort nicht dauerhaft standhalten würde. Die Pflastersteine wurden zum Teil mit Höhenversprüngen verlegt, dabei sind die zulässigen Toleranzen der Höhenabweichung überschritten. Daneben müssen die Rampen auf der Fahrbahn ebenfalls angepasst werden, in diesem Fall erhöht, damit die Verkehrsteilnehmenden im Kreuzungsbereich die Geschwindigkeit reduzieren. Schließlich gibt es an der Granitrinne am Straßenrand einen zu hohen Überstand der Pflasterdecke und in der Fläche wurde teilweise der erforderliche Fugenabstand nicht eingehalten.

Ursprünglich sollten die Arbeiten bereits Anfang Dezember 2021 abgeschlossen und die Kreuzung wieder passierbar sein.

Die Mängel und notwendige Anpassungen wurden bei der Abnahme der Bauleistungen festgestellt. Eine sofortige Ausführung der Ausbesserungen war jedoch aus Kapazitätsgründen nicht möglich. Deswegen konnten die Arbeiten erst ab November 2021 stattfinden. Der Gesamtaufwand der Arbeiten beträgt knapp 60 000 Euro. SÖR übernimmt davon einen Kostenanteil in Höhe von 18 000 Euro für die Anpassungen, die übrigen Mängelbeseitigungskosten von rund 40 000 Euro trägt die Baufirma.


Hintergrund

Die Sanierung des Gebiets lief seit Juli 2020. Sie umfasste zum einen Sanierung und Umbau der Kreuzung Wöhrder Talübergang / Bartholomäusstraße / Bauvereinstraße, zum anderen die Sanierung der Bartholomäusstraße bis zur Einmündung der Deichslerstraße / Veilhofstraße sowie an der Kreuzung Bartholomäusstraße / Hohfederstraße. Dazu kam der Neubau der notwendigen Entwässerungsanlagen sowie von zwei Verkehrsinseln, von Parkstreifen und vor allem von Geh- / Radwegen.

Und nicht zuletzt wurde hier im Anschluss an die Sanierung der Adenauerbrücke Ende 2020 das Angebot für Fahrradfahrer und -fahrerinnen auf der Adenauerbrücke, im südlichen Abschnitt der Wassertorstraße und im Wöhrder Talübergang erweitert und verbessert. Mit der Markierung der Radstreifen auf dem Wöhrder Talübergang ist nun eine wichtige Lücke im Radwegenetz für diejenigen geschlossen, die von der Sulzbacher Straße in Richtung Dürrenhofstraße und Bahnhofstraße fahren möchten.

Durch die Einführung der Zweibahnregelung in der Bauvereinstraße und der Bartholomäusstraße sowie die Einführung bzw. Ausweitung der Tempo-30-Regelung in beiden Straßen kommt es schließlich zu einer Verkehrsberuhigung in diesem Gebiet. Dadurch reduzieren sich auch die Konflikte zwischen Fußgängern und Radfahrern auf dem Gehweg.


Förderung

Die ursprüngliche Maßnahme wurde gefördert vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. Es wird im Rahmen der Förderung von Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie) durch den Projektträger Jülich betreut.

Mit der Nationalen Klimaschutzinitiative initiiert und fördert das Bundesumweltministerium seit 2008 zahlreiche Projekte, die einen Beitrag zur Senkung der Treibhausgasemissionen leisten. Ihre Programme und Projekte decken eine breites Spektrum an Klimaschutzaktivitäten ab, von der Entwicklung langfristiger Strategien bis hin zu konkreten Hilfestellungen und investiven Fördermaßnahmen. Die Nationale Klimaschutzinitiative trägt so zu einer Verankerung des Klimaschutzes vor Ort bei.

Für die Abwicklung des Projektes wurde vom Projektträger Jülich, der das Förderprogramm für das Bundesumweltministerium umsetzt, ein Bewilligungszeitraum vom 01.06.2020 bis 31.05.2022 unter dem Förderkennzeichen 03K13784 festgelegt.

Das Logo "Nationale Klimaschutzinitative" mit dem Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit

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