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Fuß- und Radverkehrsbrücke in der Gleißhammerstraße wieder freigegeben

Ab Donnerstag, 22. Dezember 2022, können Fußgängerinnen und Fußgänger sowie Radfahrerinnen und Radfahrer die Fuß- und Radwegbrücke in der Gleißhammerstraße über die Gleisanlagen der Deutschen Bahn AG wieder nutzen. Die Brücke war aufgrund einer Sanierung seit März 2022 gesperrt.

Der Radweg ist fertiggestellt. Der Wintereinbruch und die frostigen Temperaturen verhindern jedoch die Durchführung der Pflasterarbeiten für den angrenzenden Gehweg. Fußgängerinnen und Fußgänger werden deshalb vorerst gemeinsam mit dem Radverkehr über die vier Meter breite Fahrbahnfläche geführt. Die restlichen Arbeiten werden, abhängig von der Witterung, baldmöglichst ausgeführt. Die Durchfahrt als Rettungsweg für PKW ist zunächst durch Absperrschranken gesperrt, im Zuge der Fertigstellung werden herausnehmbare Absperrpfosten eingesetzt.

Die Brücke ist insbesondere für die Erschließung eines Gewerbegebiets im Bereich der Marthastraße / Schüblerstraße von hoher Bedeutung. Die Gleißhammerstraße ist zudem Teil des Nürnberger Fahrradstraßenkonzepts.

Der nordöstlich der Brücke weiterführende Gehweg wird auf einer Länge von rund 20 Metern bis zur Garagenhofeinfahrt an der Stichstraße Gleißhammerstraße erneuert und so verschwenkt, dass in dem anliegenden Grünstreifen Baumpflanzungen möglich werden.

Notwendigkeit der Maßnahme

Bei vorangegangenen Prüfungen wurden erhebliche Mängel an dem im Jahr 1900 erstellten Bestandsbauwerk festgestellt, die die Standsicherheit, die Dauerhaftigkeit und die Verkehrssicherheit beeinträchtigten. Im Jahr 2005 wurde die Tragfähigkeit des Bauwerks zunächst auf 2,8 Tonnen herabgestuft. Als Ergebnis der anschließenden statischen Nachrechnung wurde die Brücke im Jahr 2006 für den motorisierten Verkehr gesperrt.

Aufgrund des Bauwerkszustandes und der unzureichenden Tragfähigkeit sowie der erreichten Nutzungsdauer musste die Stadt Nürnberg die alte Brücke nun abbrechen und durch einen Neubau ersetzen.

Technische Erläuterungen

Aus gestalterischen Gründen und infolge des vorhandenen Umfeldes wurde für die Überführung der Gleißhammerstraße ein rahmenartiges Bauwerk mit Kastenwiderlagern vorgesehen. Zur Minimierung der erforderlichen Gradientenanhebung wurden die lichte Weite und die Überbaudicke minimiert.

In Abstimmung mit der Deutschen Bahn AG (DB) wurde die lichte Weite des Bauwerks auf 6,80 Meter reduziert. Die lichte Höhe wurde aufgrund der zukünftig vorgesehenen Elektrifizierung der DB-Strecke auf mindestens 5,70 Meter über Schienenoberkante vergrößert, wobei eine Gleisabsenkung von 10 Zentimetern berücksichtigt wird.

Die Brückenbreite zwischen den Geländern beträgt nun 6,20 Meter, die Fahrbahnbreite 4,0 Meter, die nördliche Kappe - der Gehweg - ist 1,7 Meter breit, die südliche Kappe 0,5 Meter.

Für Kontroll- und Wartungszwecke wurde am südwestlichen Flügel eine Böschungstreppe einschließlich Rohrgeländer hergestellt.

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