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Umgestaltung des Quartiersplatzes St. Leonhard

Der Quartiersplatz an der Marie-Beeg-Straße in St. Leonhard wird ab dem 26. September 2022 umgestaltet. Ende Februar 2023 sollen die Arbeiten abgeschlossen sein. In einer Informationsveranstaltung hat SÖR bereits im September 2020 den aktuellen Planungsstand vorgestellt und die Anwesenden zur anschließenden Diskussion eingeladen. Ideen und Anregungen wurden in die Neuplanung aufgenommen.

Geplanter Baubeginn war ursprünglich im Herbst 2021, dieser verzögerte sich jedoch durch die Aufnahme des Projekts in das Bundesförderprogramm "Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel".

Quastl Skizze Perspektive Web

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Aktueller Zustand

Der Quartiersplatz ist grundsätzlich Treffpunkt, dient dem Spiel vor allem für Kleinkinder, ist Schulweg und verbindet als reiner Fußweg die unmittelbaren Anwohnerinnen und Anwohner. Dabei bietet der Stadtplatz jedoch einen hohen Versiegelungsgrad mit wenig Aufenthaltsqualität. Die anliegende Kurt-Karl-Doberer-Straße ist überdimensioniert als reiner Fußweg und bietet keinen Puffer zwischen privatem und öffentlichem Raum. Es findet sich wenig Schatten, die meisten vorhandenen Bäume weisen bereits Trockenheitsschäden auf und der Spielbereich ist wenig attraktiv. Höchste Zeit also, hier etwas zu ändern!

Der Platz soll wieder seine zentrale Funktion als attraktiver Quartiersmittelpunkt erfüllen: mit Spielflächen, Sitzgelegenheiten, Stauden und einer Blumenwiese. Blühsträucher sollen als Puffer zwischen öffentlichem und privatem Freiraum dienen. Die Bewegungsachse, die bisher vorwiegend dem Durchgang dient, wird zum Aufenthaltsraum mit einer zentralen - grünen - Mitte als Begegnungsraum und Treffpunkt.


Ziele der Umgestaltung

  • mehr Grün
  • klimaangepasste Bäume
  • Verbesserung des Stadtklimas (Schatten, Entsiegelung)
  • Biodiversität in der Stadt
  • Aufenthaltsqualität
  • Spielwert
  • Sitzmöglichkeiten
  • Aufwertung des Stadtteils

Pflanzkonzept

Es wird grün: Neben einer bestehenden Säulenhainbuche und drei Ebereschen bieten zwei Linden (nach einer Großbaumverpflanzung) sowie 24 weitere neue Bäume Schatten, Abkühlung im Sommer, Lärmschutz und Lebensraum. Die Bepflanzung bietet eine Mischung aus Großbäumen, mehrstämmigen Kleinbäumen und Sträuchern, darunter Blumeneschen und Felsenbirnen. Sträucher bieten attraktive Blühaspekte und laden Bienen und Insekten ein. Dazu soll eine betretbare Blühwiese kommen, artenreich und ebenfalls bienenfreundlich.

Gehölze

  • Verwendung angepasster Arten an Hitze und Trockenheit
  • Standortverbesserung durch Entsiegelung
  • Positive Beeinflussung des Stadtklima, Schattenwurf
  • Hohe Artenvielfalt => Biodiversität
  • attraktive Aspekte (Herbstfärbung, Blütenschmuck, Früchte…)

Gehölzsaum

Der Gehölzsaum bietet mit freiwachsenden Hecken aus heimischen Arten nicht nur Nahrung für Vögel und Insekten, er bildet auch eine Abgrenzung zwischen privatem
und öffentlichem Freiraum. Gepflanzt werden sowohl essbare Sträucher, z.B. Aronia,
Felsenbirne, Johannisbeere, Himbeere, Haselnuss als auch Blühsträucher wie Flieder,
Wildrosen, Ranunkelstrauch, Johanniskraut, Immergrün.

Grünflächen

Die Grünflächen sind aufgeteilt in Stauden- und Gräserpflanzungen, Rasen und Landschaftsrasen. Der Bereich gegenüber des Spielplatzes erhält eine Mischung aus standortangepassten, mehrjährigen Wildstauden und wird mit der Saatmischung "Veitshöchheimer Silbersommer" zur Bienen- und Insektenweide, die einmal jährlich gemäht wird.

Die beiden geplanten Rasenflächen werden 6-8 mal im Jahr gemäht, da sie als Spiel- und Liegewiese genutzt werden. Beim Landschaftsrasen, ebenfalls zwei Flächen, handelt es sich um artenreiche Blumenwiesen, die 1-2 mal pro Jahr gemäht werden.


Spielplatz

Platz zum Spielen ist vor allem für Kinder von zwei bis sechs Jahren geplant, mit einer Schaukelmöglichkeit sowie Balancier- und Kletterelementen. Und nicht zuletzt werden verschiedene Sitzmöglichkeiten nicht nur die Eltern zum Verweilen einladen.

QUASTL Spielbereich Planung Web

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Die Spielkombination bietet abwechslungsreiche Möglichkeiten zum Klettern, Schaukeln, Rutschen, Verstecken, Balancieren, Sitzen...



Förderung

Das Projekt wird mit einer Summe von 342.000 Euro gefördert durch das Bundesprogramm „Anpassung urbaner Räume an den Klimawandel“ des Bundesministeriums für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB) in Zusammenarbeit mit dem Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR).

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