Nuernberg, 26. September 2008: Kettensteg

Servicebetrieb Öffentlicher Raum

Sperberstraße wird zwischen Frankenstraße und Pillenreuther Straße zur Fahrradstraße

Sperberstraße wird zur Fahrradstraße: Baufeld, Bild © SÖR / Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung / Stadt Nürnberg

SÖR hat die Sperberstraße zwischen Frankenstraße und Pillenreuther Straße nach der Planung des Verkehrsplanungsamts auf rund 600 Metern zur Fahrradstraße umgebaut.

Die Fahrradstraße ist Teil der Radvorrangroute Nr. 3, zwischen der Gibitzenhofstraße und der Allersberger Straße, die am 21. September 2023 einstimmig vom Verkehrsausschuss des Stadtrats beschlossen wurde.

Die Fahrbahndecke wurde saniert, außerdem die Beschilderung angepasst. Die Kreuzungsbereiche wurden rotgefärbt und mit einem Fahrradstraßen-Piktogramm versehen, um eine bessere Sichtbarkeit der Radfahrerinnen und Radfahrer sicherzustellen. Diese dürfen die Sperberstraße künftig in beide Richtungen durchfahren.

In den Kreuzungsbereichen wurden die Gehwege teilweise verbreitert und deutlicher von den Parkplätzen abgegrenzt, wovon vor allem die Fußgängerinnen und Fußgänger profitieren. Die Parksituation wird künftig klar geregelt, allerdings verringern sich die Kfz-Stellplätze von 196 auf 167. Dafür werden 22 neue Fahrrad-Stellplätze geschaffen. Nicht zuletzt wurde der Straßenzug durch vier neue Bäume insgesamt aufgewertet.

Bauabschnitte

Die Arbeiten erfolgten in mehreren Bauabschnitten. Dabei kam es zu Einschränkungen für den Verkehr und zeitweise zu Sperrungen. Die am jeweiligen Baufeld direkt anliegenden Grundstücke konnten kurzzeitig nur fußläufig erreicht werden.

Aufgrund der Witterung konnten die Arbeiten nicht wie geplant beendet werden. Sie wurden deshalb ab Montag, 15. September, zwischen der Burgundenstraße und der Schillingstraße fortgesetzt und bis Freitag, 10. Oktober 2025, abgeschlossen.

Zunächst erfolgten Arbeiten an den Baumscheiben sowie an der Fahrbahn. Die Sperberstraße wurde währenddessen halbseitig gesperrt, sodass der Autoverkehr passieren konnte.

Um die neue Asphaltdecke auch in diesem Abschnitt herzustellen, wurde dann eine dreitägige Vollsperrung erforderlich. Abschließend wurden die letzten Markierungen aufgebracht.

Fußgängerinnen und Fußgänger konnten die Baustelle durchgängig passieren. Radfahrerinnen und Radfahrer wurden gebeten, stellenweise zu schieben.

Umbau der Sperberstraße zur Fahrradstraße, Sperrung und Einschränkungen im September 2025, Bild © Geobasisdaten: © Stadt Nürnberg, Geo und © Bayerische Vermessungsverwaltung | Darstellung der Flurkarte als Eigentumsnachweis nicht geeignet

Ab Montag, 12. Mai, erfolgten Arbeiten an Gehwegen und Fahrbahn zwischen Voltastraße und Schillingstraße. Die Sperberstraße war abschnittsweise nur halbseitig gesperrt, so dass der Autoverkehr passieren kann. Abschließend wurde auch hier die Fahrbahndecke neu asphaltiert.

Halbseitige Sperrung der Sperberstraße zwischen Volta- und Schillingstraße, 12.05.-11.07.2025, Bild © SÖR / Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung / Stadt Nürnberg

Von Mittwoch, 16. April, bis Freitag, 9. Mai, war die Sperberstraße zwischen der Gugel- und der Voltastraße vollgesperrt, damit SÖR die Asphaltarbeiten an der Fahrbahn durchführen konnte. Auch die Einmündung Wattstraße war gesperrt.

Fußgängerinnen und Fußgänger konnten die Baustelle durchgängig passieren, ebenso Radfahrerinnen und
Radfahrer schiebenderweise.

Von Mittwoch, 16. April, bis Freitag, 9. Mai,wurde die Sperberstraße zwischen der Gugel- und der Voltastraße vollgesperrt, damit SÖR Asphaltarbeiten an der Fahrbahn durchführen kann. Wattstraße ist gesperrt. Voraussichtlich vom 7. bis zum 9. Mai ist der Kreisverkehr Sperber- / Voltastraße ebenfalls vollgesperrt., Bild © SÖR / Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung / Stadt Nürnberg

Sperber Bauabschnitt 1 2, Bild © SÖR; Geobasisdaten: Bayerische Vermessungsverwaltung / Stadt Nürnberg

Kosten und Förderung

Die Gesamtkosten beliefen sich auf rund 970.000 Euro. Die Maßnahme wurde im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (NKI) durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz gefördert.

Logo Klimaschutzinitiative Bund, Bild © Klimaschutzinitiative / Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz