Nuernberg, 26. September 2008: Kettensteg

Servicebetrieb Öffentlicher Raum


Neues Trail-Angebot im Reichswald

Mit dem Bikepark Schmausenbuck ist Nürnbergs Mountainbike-Angebot um drei neue, anspruchsvolle Abfahrten erweitert worden. Oberbürgermeister Marcus König eröffnete die Anlage am 9. Mai offiziell. Damit wächst das größte zusammenhängende, kostenfrei nutzbare Mountainbike-Angebot Bayerns weiter.

Mit dem Bikepark Schmausenbuck ist Nürnbergs Mountainbike-Angebot um drei neue, anspruchsvolle Abfahrten erweitert worden. Oberbürgermeister Marcus König eröffnete die Anlage am 9. Mai offiziell. Damit wächst das größte zusammenhängende, kostenfrei nutzbare Mountainbike-Angebot Bayerns weiter., Bild © Daniel Karmann / Bayerische Staatsforsten
Es ist geschafft, der Bikepark Schmausenbuck ist eröffnet: Gemeinsam mit allen beteiligten Akteuren freuen sich Andreas Krieglstein, Bürgermeister der Stadt Nürnberg, Oberbürgermeister Marcus König, Forstbetriebsleiter Johannes Wurm und die berufsmäßige Stadträten Cornelia Trinkl (v.li.) über den erfolgreichen Startschuss bei bestem Wetter.

Vielseitiges Sportareal

Auf einer Fläche der Bayerischen Staatsforsten unter einer bestehenden Stromtrasse entstand ein vielseitiges Sportareal für alle Alters- und Leistungsklassen. Neben den neuen Trails gibt es einen Pump-Track, einen Tricksprung für Fortgeschrittene, eine Uphill-Strecke sowie den Einsteigerparcours „Learn to Ride“.

Bühne frei für waghalsige Tricksprünge und rasante Abfahrten: Der Bikepark Schmausenbuck ist ab Eröffnung ein Anziehungspunkt für die Bikeszene.

Zusammenarbeit von Stadt, Forst und Szene

Der Bikepark entstand in enger Zusammenarbeit zwischen der Stadt Nürnberg, den Bayerischen Staatsforsten, der Bayerischen Forstverwaltung sowie Partnerinnen und Partnern aus Sport, Planung und Naturschutz. Die Planung und Umsetzung übernahm die auf Mountainbike-Trails spezialisierte Firma kolap gemeinsam mit der Nürnberger Ortsgruppe des Deutschen Interessenverbands Mountainbike (DIMB).

Oberbürgermeister Marcus König betonte bei der Eröffnung:

„Mit dem Bikepark Schmausenbuck setzen wir ein starkes Zeichen für eine zeitgemäße, bewegungsfreundliche Stadt. Die Eröffnung zeigt, was möglich ist, wenn Verwaltung, Sport und engagierte Initiativen gemeinsame Ziele verfolgen. Der Bikepark ist ein Gewinn für Nürnberg und weit über die Stadtgrenzen hinaus attraktiv.“

Sportreferentin Cornelia Trinkl sagte:

„Die neuen Abfahrten erweitern das bestehende Angebot ideal und machen den Schmausenbuck zu einem echten Leuchtturm für den Mountainbikesport. Insbesondere für die Eliteschule des Sports mit ihrem Bundesstützpunkt kann hier nun leistungsorientiertes Training, Nachwuchsförderung und Talentsichtung gleichermaßen stattfinden.“

Unterhalt durch SÖR

Auch Bürgermeister und Erster Werkleiter des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR), Andreas Krieglstein, begrüßte das neue Angebot ausdrücklich: „Der Bikepark Schmausenbuck ist eine großartige Bereicherung für Nürnberg und ein tolles Angebot für alle Mountainbike-Begeisterten. Gleichzeitig sorgt SÖR künftig für den Unterhalt der Anlage, organisiert die regelmäßigen Jahreskontrollen und beauftragt bei Bedarf notwendige Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen.“

Sport und Naturschutz im Einklang

Als Flächeneigentümer und Bauherr legten die Bayerischen Staatsforsten besonderen Wert auf eine naturschonende Umsetzung. Johannes Wurm, Leiter des Forstbetriebs Nürnberg, erklärte: „Der Bikepark zeigt, dass anspruchsvolle Sportangebote und der Schutz sensibler Waldflächen miteinander vereinbar sind. Durch klare Lenkung der Nutzung und hochwertige Trailplanung bündeln wir die Aktivitäten an einem geeigneten Standort und entlasten damit den umliegenden Wald.“

Auch DIMB-Sprecher Markus Bader zeigte sich zufrieden mit dem Ergebnis:

„Die drei Strecken am Schmausenbuck setzen in ihrer Qualität neue Maßstäbe für ein frei zugängliches Bike-Angebot. Sie sind technisch sauber gebaut, sehr abwechslungsreich und fordern auch erfahrene Mountainbikerinnen und Mountainbiker. Gleichzeitig machen sie enorm Spaß und zeigen, welches Potenzial in einer professionellen Zusammenarbeit zwischen Szene, Stadt und Waldbesitzern steckt.“