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Während der Ausbildung in die Vereinigten Staaten

Englischunterricht an der B6 - Mein Sprungbrett in die USA

Ein Auslandssemester im Rahmen eines Studiums ist heute keine Besonderheit mehr; anders bei den Berufsausbildungen, wo ein Auslandsaufenthalt immer noch die Ausnahme darstellt. So habe ich also nicht mehr damit gerechnet in ein Austauschprogramm zu kommen, als ich meine Ausbildung zum Mediengestalter angefangen habe Doch dann ließ meine Englischlehrerin an der B6 einen Flyer herumgehen: "Azubis in die USA" von der Joachim Herz Stiftung. Ein sechs- bis zehnwöchiger Aufenthalt im Rahmen der dualen Ausbildung.
Ich musste nicht lange überlegen und bereitete bald die Bewerbungsunterlagen vor. Meine Englischlehrerin unterstützte mich dabei ebenso wie meine Ausbilder im Medienhaus BW Bildung und Wissen Verlag und Software GmbH, wo ich arbeite. Als ich die Zusage zu dem sechswöchigen Kursprogramm erhielt, waren alle Mühen entschädigt; das Beste aber würde natürlich noch kommen.

Ich verbrachte dort Anfang des Jahres sechs Wochen an der Kennesaw State University in Georgia, USA, mit 15 weiteren Auszubildenden, die für das Stipendium ausgewählt wurden.
Im Kursprogramm an der Universität erhielten wir interkulturelles Training und nahmen am sogenannten Intensive English Program teil. Jeder von uns konnte die restliche Zeit Fachkurse, passend zum jeweiligen Ausbildungsberuf, besuchen. Bei mir waren das Drawing und 2-Dimensional Design. Darin lernte ich unter anderem über Gestaltungsprinzipien und Farben, Stoff, der auch aus meinem Berufsschulunterricht stammen könnte, nur aus einer ganz anderen Perspektive. In zahlreichen Field Trips und Company Visits, die ebenfalls Teil des Kursprogramms waren, lernten wir das Land und auch die Arbeitswelt am anderen Ende des Atlantiks kennen.
Unsere amerikanischen Peerbuddies und Zimmermitbewohner halfen uns beim Einleben in die neue Umgebung und gestalteten mit uns die verbleibende freie Zeit. Die offene Art der Amerikaner ist definitiv ansteckend!

Und das vermisse ich nun auch. Ich denke sehr gerne zurück an die sechs Wochen im Frühjahr 2019 zurück. Es gibt kaum etwas, das mir mehr für meine persönliche Entwicklung hätte geben können. Wenn dir im Unterricht ebenfalls ein solcher Flyer zwischen die Finger kommt, kann ich dir nur raten: Bewirb dich - So eine Chane kommt nicht oft!

André K.

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