Nuernberg, 02. Oktober 2008: Burgberg im Herbst (Foto: Ralf Schedlbauer/ Stadt Nuernberg).

Europabüro Nürnberg

Konsultation zum europäischen Sozialversicherungsausweis

Die Personenfreizügigkeit ist einer der Grundpfeiler der Europäischen Union. Um das Leben und Arbeiten im Ausland weiter zu erleichtern, bittet die Europäische Kommission um Mithilfe bei der Einführung eines Europäischen Sozialversicherungsausweises.

Viele Menschen leben, arbeiten oder studieren im EU-Ausland. Für sie ist es wichtig, dass die soziale Sicherheit länderübergreifend gesichert ist. Dafür sollen die bestehenden Systeme weiter verbessert, modernisiert und digitalisiert werden. Häufig sind grenzüberschreitende Nachweise von Rechten im Bereich der sozialen Sicherheit noch mit komplizierten, zeitintensiven Verfahren verbunden. Zudem sind die Formulare und Verfahren in den einzelnen Mitgliedstaaten häufig sehr unterschiedlich, sodass bei einer Entsendung von Arbeitnehmenden ins Ausland teilweise doppelt Anträge gestellt werden müssen.

Mit dem Sozialversicherungsausweis (European Social Security Pass - ESSPASS) sollen diese Problematiken verbessert werden. Künftig sollen standardisierte Lösungen für eine Vereinfachung und eine Reduzierung des Verwaltungsaufwandes sorgen. Dadurch wird der Binnenmarkt gestärkt und das Recht auf Freizügigkeit unterstützt.

Bis 16. April können alle interessierten EU-Bürgerinnen und -Bürger ihre Meinung und Vorschläge zum Sozialversicherungsausweis einbringen. Der Link zur Teilnahme findet sich nachfolgend.