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Cookies einstellen#LassReden in Nürnberg geht weiter
Am Dienstag, 10. November 2026 wollen wir mit euch weiterdiskutieren. Gemeinsam mit jungen Menschen aus Nizza tauschen wir uns zu euren Themen aus! Was beschäftigt euch gerade? Steigende Preise, militärische Konflikte, Klimakrise, ein Ausbildungsplatz...? Sagt uns, was euch wichtig ist! Los geht es um 15.30 Uhr in der Klara Nürnberg.
#LassReden von Nürnberg nach Brüssel
Bei #LassReden konntet ihr nicht nur der Europäischen Kommission eure Meinung sagen, sondern auch etwas gewinnen. Und zwar eine Reise nach Brüssel, um eure Anliegen direkt mit den Politikerinnen und Politikern vor Ort zu besprechen. Unter den Gewinnerinnen und Gewinnern dieser Reise waren auch Samuel und Elena aus Nürnberg. Sie erzählen euch, was sie in Brüssel erlebt haben:
"Als wir im April eine seltsame blaue Box vor der Lorenzkirche in Nürnberg erspäht haben, wurden wir sofort aufmerksam. Schnell haben wir erfahren, dass diese zu einem Jugendprojekt der EU-Kommission namens #LassReden gehört. Hier hatten junge Menschen eine Chance, ihre politischen Gedanken und Sorgen der Europäischen Union mittzuteilen. Die ominöse blaue Box war tatsächlich ein Podcast Studio. Kurzerhand haben wir die Chance ergriffen und uns etwa eine viertel Stunde lang über Arbeitslosigkeit, Sicherheitspolitik und Mietmärkte ausgetauscht. Unsere Konversation wurde aufgezeichnet und nach einigen Wochen konnten wir im Internet Antworten der Kommission zu unseren Themen, wie auch der weitere Partizipierender aus ganz Deutschland, finden.
Zudem hatten wir das Glück, beim zugehörigem Gewinnspiel ausgelost zu werden und haben die Chance erhalten, einige Tage nach Brüssel zu fahren, um die EU-Institutionen näher kennenzulernen sowie mit zwei Politiker*innen in den Dialog zu treten. Angekommen in Brüssel wurden wir am 12. Oktober zunächst von den Organisator*innen begrüßt und lernten die anderen Teilnehmenden bei Pizza und Getränken kennen.
Der nächste Tag startete direkt mit einem Besuch im Hauptgebäude der EU-Kommission. Hier haben wir zunächst einem Vortrag des Social-Media Teams der Kommission über die europäischen Organe sowie die Arbeit des Teams gelauscht. Nach Kaffee und Kuchen durften wir etwa eine dreiviertel Stunde mit Glenn Micallef, dem EU-Kommissar für Generationengerechtigkeit, Jugend, Kultur und Sport, ins Gespräch treten. Hier wurden besonders Fragen zum EU Kids Act und Erasmus gestellt. Zwar war es sehr spannend einen Kommissar zu treffen jedoch empfanden wir Herr Micallefs Antworten als etwas zu diplomatisch. Nach einem kurzen Mittagessen in der Mensa ging es zum europäischen Parlament. Hier nahmen wir zunächst an einem Planspiel teil, welches uns die Arbeit der Parlamentarier*innen nähergebracht hat. Im Anschluss hatten wir das Vergnügen, die deutsche Abgeordnete Sabrina Repp kennenzulernen, welche sich unseren Fragen zu ihrer Arbeit, rechtspopulistischen Parteien, sowie Bildung gestellt hat. Als besonders spannend empfanden wir ihre Perspektive darauf, wie es ist als 27-jährige Frau im europäischen Parlament zu sitzen. Anschließend durften wir noch den Plenarsaal besuchen, in dem gerade eine Sitzung des Ausschusses der Regionen stattfand. Es war spannend eine solche Tagung in Aktion zu sehen.
Insgesamt hat uns der Aufenthalt in Brüssel sehr gefallen. Es ist schön zu sehen, dass die EU Partizipationsprogramme für junge Erwachsene entwickelt. Wir haben das Gefühl, die Interessen unserer Generation finden in der Politik nicht immer Gehör, und hoffen daher, dass das im Rahmen des Projekts gezeigte Interesse der EU an den Ideen und Sorgen junger Erwachsener sich zunehmend auch in realisierten Beschlüssen und Gesetzgebungen widerspiegeln wird."
Alles gesagt - Das waren eure Themen in Nürnberg
Viele von euch haben die Chance genutzt und der EU hier in Nürnberg ihre Meinung gesagt. Dabei sind ganz unterschiedliche Themen aufgekommen!
Eine große Sorge sind aktuell die Lebenshaltungskosten. Alles wird momentan immer teurer. Das ist insbesondere für junge Menschen in der Ausbildung eine Herausforderung. Auch der Übergang zwischen der Schule und dem Arbeitsleben war häufig Thema. Aktuell ist es schwierig, Jobs oder Praktikumsplätze zu finden.
Auch soziale Themen wurden besprochen: Die EU soll konsequenter gegen Staaten vorgehen, die Menschenrechtsverletzungen begehen. Außerdem müssen die Rechte von Menschen mit Behinderung besser geschützt und die Gewalt gegen Frauen stärker bekämpft werden. Viele von euch wünschen sich auch mehr Förderungen für junge Menschen.
Und obwohl viele von euch die Idee von einem geeinten Europa sehr gut finden, ist die EU für viele trotzdem sehr schwer verständlich. Sie wirkt undurchschaubar und ganz weit weg. Aber das soll so nicht bleiben!
Die Antworten der EU
Die Europäische Kommission hat euch zugehört und eure Kritik gelesen. Und jetzt hat sie auch geantwortet. Auf der Website von #LassReden findet ihr zu vielen Themen eine Antwort: Dazu wie schwer es ist, einen Job zu finden und wie teuer alles geworden ist. Oder auch zum Thema Bildung und Chancengleichheit. Zu Migration und Demokratie und einer zunehmenden politische Spannung in der Gesellschaft. Außerdem geht es um Sicherheit, den Klimaschutz und um mentale Gesundheit.
Die Ergebnisse wurden den zuständigen Politikerinnen und Politikern in Brüssel vorgestellt. Auch sie haben auf eure Anliegen geantwortet. Die Interviews mit ihnen findet ihr auf dem YouTube-Kanal der Europäischen Kommissionsvertretung in Deutschland.
Es geht aber auch um das Thema mitreden! Denn eure Meinung ist über die Kampagne hinaus wichtig. Es gibt Wege, wie ihr der EU eure Meinung sagen könnt, auch ohne Podcaststudio. Zum Beispiel über die Plattform für Bürgerbeteiligung. Hier könnt ihr eure Meinung zu aktuellen politischen Entscheidungen in der EU abgeben und mit anderen Menschen aus ganz Europa diskutieren. Oder über sogenannte Konsultationen, bei denen die EU direkt nach Feedback zu einem bestimmten Thema fragt. Eine Übersicht über aktuelle Konsultationen findet ihr auch auf unserer Website.
Über die nachfolgenden Links könnt ihr euch die Antworten von #LassReden anschauen und direkt weiterdiskutieren!
Alle Hintergründe zu #LassReden
"Die EU interessiert sich gar nicht für mich!", "Ist denen doch eh egal, was ich denke!" - Manchmal wirkt es so, als wäre die EU ganz weit weg und hätte eigentlich gar nichts mit uns zu tun. Wenn immer mehr Menschen das Gefühl haben, dass die EU sich nicht für sie interessiert, dann läuft etwas schief. Und genau deshalb gibt es #LassReden.
Was ist #LassReden?
#LassReden ist eine Kampagne der Europäischen Kommission in Deutschland, die sich an junge Menschen zwischen 16 und 24 Jahren wendet. Bei der Kampagne geht es vor allem um eines: Zuhören. Denn viele Themen, um die sich die EU kümmert, sind für euch und eure Zukunft wichtig. Und genau deshalb wollte die EU wissen, was ihr zu sagen habt.
Dabei war kein Thema Tabu! Was bewegt euch? Was treibt euch an? Egal ob Wunsch oder Kritik an die EU, ihr durftet alles sagen. Wie das lief und was als nächstes passiert, erklären wir euch hier!
#LassReden online
Ihr konntet eure Meinung ganz einfach online teilen. Auf der Webseite von #LassReden gab es einen kurzen Onlinefragebogen, den ihr ausfüllen und abschicken konntet.
#LassReden an der Lorenzkirche
Um eure Meinungen zu hören, hat ein mobiles Podcaststudio, der Cube, auch schon Halt in Nürnberg gemacht. Vom 15. - 17. April 2026, stand er vor der Lorenzkirche. Viele junge Menschen haben die Chance genutzt und der EU direkt vor Ort ihre Meinung gesagt!
Alle weiteren Informationen findet ihr auf der Webseite von #LassReden oder auf der Instagramseite der Europäischen Kommission:













