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Trinkwasser

Letzte Änderung der Trinkwasserverordnung

Großanlagen zur Trinkwassererwärmung müssen ab sofort nicht mehr dem Gesundheitsamt angezeigt werden. Als Großanlage zur Trinkwassererwärmung gilt eine Anlage mit

  • Speicher-Trinkwassererwärmung oder zentraler Durchfluss-Trinkwassererwärmer jeweils mit einem Inhalt von mehr als 400 Litern oder
  • einem Inhalt von mehr als 3 Litern in mindestens einer Rohrleitung zwischen Abgang des Trinkwassererwärmers und Entnahmestelle; nicht berücksichtigt wird der Inhalt einer Zirkulationsleitung

Der Turnus für die nach wie vor erforderliche Legionellen-Untersuchung wird im gewerblichen Bereich (insbes. Vermietung) auf 3 Jahre gestreckt. Eine erste Beprobung muss nunmehr bis 31.12.2013 abgeschlossen sein.

Nur positive Befunde, also Werte bei denen der technische Maßnahmenwert überschritten ist, sind dem Gesundheitsamt zuzusenden. Bei Überschreitung des technischen Maßnahmenwerts hat der Inhaber unverzüglich

  • Untersuchungen zur Aufklärung der Ursachen durchzuführen/durchführen zu lassen inklusive Ortsbesichtigung und Prüfung, ob die allgemein anerkannten Regeln der Technik eingehalten werden
  • eine Gefährdungsanalyse zu erstellen/erstellen zu lassen
  • die Maßnahmen durchzuführen/durchführen zu lassen, die nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zum Schutz der Gesundheit der Verbraucher erforderlich sind

Dem Gesundheitsamt sind vom Inhaber die von ihm ergriffenen vorgenannten Maßnahmen unverzüglich mitzuteilen. Über das Ergebnis der Gefährdungsanalyse und sich möglicherweise daraus ergebende Einschränkungen der Verwendung des Trinkwassers sind die betroffenen Verbraucher zu unterrichten.


Für etwaige Rückfragen stehen Ihnen unsere Hygieneinspektoren arbeitstäglich von 08:00 – 10:00 Uhr zur Verfügung:

N.N.

(südl. Stadtgebiet)


Telefon: 0911 / 231 - 3195

Herr Sippel

(nördl. Stadtgebiet)

Telefon: 0911 / 231 - 3194

Trinkwasser - Sicherung unseres wichtigsten Lebensmittels

Nach wie vor ist es Ziel die Qualität unseres wichtigsten Lebensmittels nicht nur zu sichern, sondern zu steigern und so vorbeugenden Gesundheits- und Verbraucherschutz zu betreiben. Daher muss Trinkwasser so beschaffen sein, dass durch seinen Genuss oder Gebrauch eine Schädigung der menschlichen Gesundheit insbesondere durch Krankheitserreger ausgeschlossen werden kann. Es muss genusstauglich und rein sein. Dies gilt sowohl für Trinkwasser als auch für Wasser für Lebensmittelbetriebe.

Unter den Begriff Trinkwasser fällt:

  • Wasser zum Trinken und Kochen
  • Wasser zur sonstigen Speise- und Getränkezubereitung
  • Wasser zu Körperpflege und –reinigung (Dusche etc.)
  • Wasser zur Geschirrreinigung (Spülmaschine etc.)
  • Wasser zum Wäsche waschen

Dieses Wasser muss eine bestimmte Güte erreichen. Daher legt die Trinkwasserverordnung neben Grenzwerten für bakteriologische und chemisch/physikalische Parameter auch fest, welche Stoffe dem Wasser ggf. zugesetzt werden dürfen und wie oft es mindestens zu untersuchen ist. Aufgabe des Gesundheitsamtes ist es die Einhaltung dieser Vorgaben zu überwachen. Deswegen enthält die Verordnung auch eine Reihe von Anzeigeverpflichtungen.
Das folgende Schema informiert Sie im Detail über diese Verpflichtungen.

Die Hygieneberatung informiert Sie zusätzlich darüber

  • welche Qualitätsanforderungen an das Wasser gestellt werden
  • wie diese Anforderungen erreicht werden
  • welche Werte das Nürnberger Trinkwasser aufweist
  • welche Meldepflichten zu beachten sind

Darüber hinaus erhalten private Betreiber von Wasserversorgungsanlagen vom Gesundheitsamt Beratung und Auskunft zum Betrieb ihrer Einrichtungen.

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