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Glasgow – Die Stadt


Glasgow auf einen Blick

  • größte Stadt Schottlands, etwa 600 000 Einwohner
  • "Kulturstadt Europas" im Jahr 1990
  • Glasgow International Airport
  • drei Universitäten (Glasgow University, University of Strathclyde, Caledonian University), School of Art in edelstem Mackintosh-Jugendstil
  • Ausstellungs- und Kongresszentrum auf dem ehemaligen Queens Dock
  • City Chambers, eines der prächtigsten Rathäuser Europas
  • Museen: Burrell Collection, Kelvingrove Art Gallery and Museum, Museum of Modern Art, Transport Museum
  • Ausflüge in die Highlands mit Besuch von Loch Ness

Als Erste schauten die Römer an den Ufern des Clyde in der südwestlichen Ecke Schottlands vorbei. Vermutlich bewohnten keltisch-stämmige Siedler seit dem 6. Jahrhundert die Gegend, in der sich heute in weit größerer Ausdehnung das rund 600 000 Einwohner zählende Glasgow erstreckt.

Der geliebte grüne Ort

Das gälische "Glasghu" ("geliebter grüner Ort") wurde im 12. Jahrhundert zur Stadt erhoben, 1451 die erste von heute drei Universitäten gegründet. Clan-Chef "Braveheart" William Wallace, ein durch das Kino weltweit bekannt gewordener Freiheitskämpfer, und natürlich Maria Stuart, in ihrer Heimat "Mary Queen of Scots" genannt, sind die wohl bekanntesten Persönlichkeiten aus Schottlands vom Kampf um Eigenständigkeit geprägter Geschichte.

Im 19. Jahrhundert war Glasgow, "the second city of the Empire", durch die industrielle Revolution, aber auch durch die intensiven Handelsbeziehungen zu Nordamerika äußerst wohlhabend geworden. Davon zeugen noch heute viele prachtvolle viktorianische Bauwerke und die 70 (!) Parks, die Glasgow zur "Gartenstadt Europas" machen.

Der Nerv der Region Glasgow und Clyde Valley verläuft in ost-westlicher Richtung: Es ist der Fluss Clyde, der in den Leadhills entspringt, sich durch idyllisches Hochland schlängelt, in Glasgow eine beachtliche Größe erreicht und bald darauf in den Atlantischen Ozean mündet. Glasgow und Clyde Valley zählen heute zu den am dichtesten besiedelten Regionen Schottlands.

Krise und Aufschwung

Mit dem Niedergang der Schwerindustrie und der Schließung der Werften geriet die Stadt ab Mitte des 20. Jahrhunderts in eine schwere Strukturkrise.

Vor dem Hintergrund hoher Arbeitslosigkeit hat die Stadt, unterstützt durch Mittel aus britischen und europäischen Förderprogrammen, sehr erfolgreich Wirtschaftsförderung betrieben – und dabei hat man auch den Clyde nicht vergessen. Die schottische Regierung erklärte die Revitalisierung der Clyde Waterfront zu einer der wichtigsten Entwicklungsaufgaben des Landes.

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