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Europass-Verleihung

mobil – mobiler – europass-mobility

Am 13.07.2017 war es so weit: große Europass-Verleihung am BBZ.
Insgesamt waren 146 Azubis und Lehrkräfte im europäischen Ausland um ihre Berufschancen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen und internationale Berufserfahrung zu sammeln.

Frank Fleischmann - pädagogischer Mitarbeiter für Erasmus+ und Internationale Schulprojekte -gewährte einen kleinen Überblick über das seit 2015 beim Amt für berufliche Schulen laufende EU-Projekt Erasmus+.
Florian Kelch – kaufmännischer Bildungsberater der IHK Nürnberg- richtete ein Grußwort an die knapp 100 Anwesenden. Er dankte unter anderem den Firmenvertretern für die Bereitschaft, ihre Azubis für Auslandspraktika freizustellen und betonte die gute Zusammenarbeit mit den beruflichen Schulen, die maßgeblich dazu beitrage, dass das duale System im Ausland hohes Ansehen genießt.
Er dankte auch den Lehrkräften für ihr Engagement und die Bereitschaft, ihre Freizeit für Erasmus+-Projekte zu opfern.
Genau so vielfältig wie die Zielländer waren dann auch die Einblicke, die die Teilnehmer/Innen in ihre Praktika boten.
Die Azubis der B1 stellten ihre Zeit in Zagreb, Vöcklabruck und Londonderry vor. Dabei wurde deutlich, dass es sich keinesfalls um Urlaub handelte, sondern dass die Azubis in den Praktikumsbetrieben Hand in Hand mit den einheimischen Mitarbeitern arbeiteten.
Alle lobten, dass sie sehr herzlich aufgenommen wurden und viele neue Erfahrungen sammeln konnten. Sie betonten auch den Gruppenzusammenhalt, der sich „zwangsläufig“ entwickelt, wenn man zwei Wochen gemeinsam auf relativ engem Raum lebt. Zudem gewährten sie Einblicke in eine abwechslungsreiche Freizeitgestaltung.
Im Anschluss präsentierten die Nürnberger Modeschulen (B5) ihre Praktikumszeit in Glasgow und Londonderry. Im Publikum kam beim Anblick der tollen Fotos Reisefieber auf. Besonders beeindruckt hat, dass die Azubis ihre selbst kreierten Kleider/Hüte präsentierten.
Spannend war auch die Praktikumszeit der Friseur-Azubis sowie die der Hotelfachkräfte, die im Housekeeping in diversen Ländern eingesetzt waren und wirklich hart und unter Zeitdruck arbeiten mussten. Die Industriemechaniker der B2 boten einen Einblick in ihre erfahrungsreiche Zeit in Südtirol. Neben weiterer diverser Schülermobilitäten stellte Heiko Ott (IPSN) eine Lehrermobilität exemplarisch vor. 12 Lehrkräfte lernten in Wien und Ybbs ein interessantes pädagogisches Konzept (COOL) kennen.
Insgesamt waren sich alle Teilnehmer einig, dass das Programm Erasmus+ eine tolle Sache ist und viele Chancen für die berufliche Zukunft bietet.
Am reichhaltigen Buffet tauschte man sich anschließend weiter aus und ließ den gelungenen Abend ausklingen.

Alexandra Stolle

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