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Zagreb 2017

„Alle Wege führen nach Rom“ …

oder aber, es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Aufgabe zu erledigen – nicht nur eine.
Das konnten die 10 Azubis, die vom 22.10.-4.11.2017 ein zweiwöchiges Betriebspraktikum im Rahmen von Erasmus+ in Zagreb verbrachten, feststellen.

Simon Meyer (Rock GmbH): „Hier werden die Motoren ganz anders gewickelt, als bei mir im Betrieb. Ich habe gleich mal an einem Video gezeigt, wie es bei uns gemacht wird…“
Und schon waren die Azubis Julian Hochhalter (Omexom Frankenluk Energieanlagenbau GmbH) und Simon Meyer im Gespräch mit den Mitarbeitern der Firma KONČAR – MES (Motorenbau).
Argumente wie Zeitaufwand, hat sich bewährt, Kosten usw. wurden ausgetauscht und unsere Azubis fanden Gelegenheit auch die eigenen Abläufe im heimischen Betrieb zu reflektieren.
Die beiden haben sich so gut in den Betrieb integriert, dass bei ihrem Abschied sogar eine kleine Feier im Betrieb stattfand.

Martin Moser (Siemens AG): „Ich habe an diesem Programm teilgenommen, weil ich vielleicht für meinen Betrieb ins Ausland gehen möchte. Hier kann ich in geschütztem Rahmen ausprobieren, ob es denn wirklich klappt und wie das so wäre.“
Die weiteren fünf Azubis Sebastian Ottinger, Florian Wagner (beide Baumüller Services), Denis Sekanina (Deutsche Post AG), Sebastian Seitz (Siemens AG) und Alexander Wurba (Ben Buchele Elektromotorenwerke GmbH), die ebenfalls bei Končar D&ST (Transformatoren) ihr Praktikum absolvierten, wurden von den Betreuern ebenfalls sehr gelobt. Sie wären motiviert und würden Eigeninitiative ergreifen.
Die beiden Mechatroniker Emre Altincelik (E. Braun GmbH) und Julius Römer (ZF Gusstechnologie GmbH) überzeugten bei KONČAR-NSP (Schalterbau). Beim gemeinsamen Feedback konnten wir sehen, dass die beiden bereits voll in den Betriebsablauf integriert waren und Anschluss zu den Mitarbeitern gefunden hatten.
Insgesamt haben sich unsere 10 Azubis sehr gut verstanden. Martin Moser hat sich sogar von Herrn Budin eine größere Pfanne ausgeliehen um seine Sauce Bolognese in der kleinen Apartment-Küche fachmännisch zuzubereiten.
Am Samstag unternahmen wir einen gemeinsamen Ausflug zu den Plitvicer Seen.
Punkt 8:00 Uhr morgens standen die Jungs zur Abfahrt bereit und es wurde ein tolles Erlebnis. Bei strahlendem Sonnenschein ließen wir uns von dem Naturschauspiel beeindrucken und die Handy-Kameras liefen heiß. Ziemlich k.o. waren wir um 19:00 Uhr alle wieder zurück in Zagreb.

Das Fazit aller Azubis (und auch von uns Betreuern) lautete nach den zwei Wochen einhellig: Es war eine tolle Erfahrung. Die Leute waren unglaublich nett, offen und hilfsbereit und wir sind im Ausland sehr gut zurechtgekommen.

Daniel Budin und Alexandra Stolle

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