Das Gesundheitsamt organisiert die Aktionswoche und bietet mit einem Veranstaltungskalender und entsprechender Bewerbung den Rahmen. Unterstützt wird die Woche auch in diesem Jahr durch Mittel des Verfügungsfonds Aktionsplan UN-BRK, der beim Sozialreferat angesiedelt ist. Grundsätzlich geht es in der „Nürnberger Woche der seelischen Gesundheit 2026“ darum, die verschiedenen und vielfältigen Nürnberger Angebote in Bezug auf seelische Gesundheit bekannt zu machen. OBM Marcus König hat auch in diesem Jahr wieder die Schirmherrschaft übernommen.
So können Veranstaltungen angemeldet werden
Bereits jetzt können Veranstaltungen über das Meldeformular eingereicht werden. Unter dem Reiter „Wie kann ich eine Veranstaltung anmelden“ ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung eingerichtet worden.
Hier geht's zur Anmeldung<https://www.nuernberg.de/internet/gesundheit_nbg/wochederseelischengesundheit.html>
Weitere Informationen
Allgemeine Informationen sind auf der Homepage zu finden, die fortlaufend aktualisiert wird. Sobald die ersten Aktionen im Veranstaltungskalender eingetragen sind, werden diese auch auf der Homepage sichtbar sein.
Gerne kann auch unser Newsletter abonniert werden, der ebenfalls über die Homepage zu finden ist.
Die Schirmherrschaft hatte Marcus König übernommen; hier flankiert von der Sozialreferentin Elisabeth Ries (links) und Referentin für Umwelt und Gesundheit Britta Walthelm (rechts)
Das Motto der bundesweiten Woche der seelischen Gesundheit 2024 lautete „Hand in Hand für seelische Gesundheit am Arbeitsplatz”, das für psychische Belastungen im vielfältigen Umfeld der Arbeitswelt sensibilisierte. Klaus Friedrich, der medizinische Leiter des Gesundheitsamts, erläuterte: "Wir machen in unserer Nürnberger Woche auf unterschiedliche Strategien zur Bewältigung seelischer Krisen im beruflichen Umfeld aufmerksam und zeigen Wege zur Bewältigung auf."
Engagierte Moderation durch Janina Barth (links) von der Gesundheitsförderung des Gesundheitsamts sowie Irina Mowschowitsch (rechts), Leiterin des Sozialpsychiatrischen Dienstes.
Am Klinikum Nürnberg Campus Nord wurde 2025 das „Zentrum für seelische Gesundheit“ eingeweiht. Auf rund 12.500 Quadratmetern Nutzfläche vereint es die Kliniken für Psychiatrie und Psychotherapie, für Psychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter sowie für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie therapeutisch unter einem Dach unter der Leitung von Univ.-Prof. Dr. Thomas Hillemacher, Chefarzt für Psychiatrie und Psychotherapie, hier im Bild bei der Eröffnung der Woche der seelischen Gesundheit 2024
Mit vielen engagierten Projekten und Aktionen gegen Stigmatisierung von Menschen mit psychischen Erkrankungen: Der Verein "Mutmachleute e.V." gibt Betroffenen eine angemessene Lobby und Stimmen: "Wir zeigen Gesicht. Wir machen Mut. Wir sind da. Und wir sind laut!"
Kristin Gannott, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Jobcenter Nürnberg-Stadt (links) und Claudia Köster, Beauftragte für Chancengleichheit am Arbeitsmarkt, Agentur für Arbeit Nürnberg, engagieren sich für die Ausstellung der Mutmacher im Jobcenter Nürnberg.
Chefärztin der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am Nürnberger Klinikum Univ.-Prof. Dr. Christiane Waller: "Durch den Einfluss der Psyche auf den Körper und umgekehrt kann der Mensch krank werden. Wir arbeiten im Schwerpunkt psychotherapeutisch und stärken damit ihre eigene Regenerationsfähigkeit und den Heilungsprozess sowohl auf psychischer als auch körperlicher Ebene."
Chefarzt Dr. Patrick Nonell, Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Klinikum Nürnberg: "Wir können Depressionen bei Kindern und Jugendlichen ambulant behandeln. Bei schweren, depressiven Episoden mit Suizidgedanken ist eine stationäre Behandlung angeraten."