Tuberkulose (TBC)
Tuberkulose (kurz TB bzw. TBC genannt) ist eine Infektionskrankheit, die von Bakterien hervorgerufen wird. Nicht alle, die sich mit Tuberkulosebakterien infiziert haben, erkranken auch; allerdings ist ein Ausbruch der Erkrankung nach der Infektion lebenslang möglich. Die Wahrscheinlichkeit zu erkranken ist in den ersten zwei Jahren nach Neuinfektion am größten, danach kommt es vor allem bei Menschen mit abgeschwächten Abwehrkräften zur Erkrankung.
Tuberkulose hat zunächst keine typischen Krankheitserscheinungen. Im Verlauf der Erkrankung können z.B. Husten, Müdigkeit und Abgeschlagenheit, Nachtschweiß, leicht erhöhte Körpertemperatur, Appetitlosigkeit und Gewichtsabnahme auftreten.
Die Krankheit ist in der Regel über einen Zeitraum von mindestens 6 Monaten gut mit Medikamenten behandelbar. Während dieser Therapie müssen regelmäßige Blutkontrollen stattfinden.
Die Krankheit ist meldepflichtig: Ärzte und Labore müssen eine behandlungsbedürftige Tuberkulose namentlich an das Gesundheitsamt melden. Die TBC-Beratungsstelle des Gesundheitsamts arbeitet eng mit dem Patienten und den behandelnden Ärzten zusammen.

