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Mit Betäubungsmittel verreisen

Viele Patienten sind auch während ihres Urlaubs im Ausland auf ihre Medikamente angewiesen. Dabei kann es bei Grenz- und Zollkontrollen hilfreich sein, für die mitgeführten Arzneimittel eine ärztliche Bescheinigung vorweisen zu können. Für die dem Betäubungsmittelrecht unterliegende Medikation, wie etwa starke Schmerzmittel, gelten besondere Regeln.

Arzneimittel

Informieren Sie sich vorab bei der Botschaft des Urlaubslandes oder den Internetseiten des Auswärtigen Amtes über die Bedingungen bei Mitnahme des persönlichen Bedarfs an Medikamenten, Spritzen und Kanülen. Für welche Länder ein Begleitattest sinnvoll ist, erfahren Sie auch im Gesundheitsamt unter Tel.: 231-25 86 oder -58 46.

Betäubungsmittel

Bei Aufenthalten bis zu 30 Tagen in Mitgliedstaaten des Schengener Abkommens (Belgien, Dänemark, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Island, Italien, Lettland, Liechtenstein, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechien und Ungarn) reicht ein Dokument, das der Arzt ausfüllt und das vom Gesundheitsamt beglaubigt wird.

Für die Beglaubigung ist das Gesundheitsamt zuständig, in dessen Bereich der verordnende Arzt seinen Praxissitz hat. Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg ist also bei Bescheinigungen von im Stadtgebiet niedergelassenen Ärzten der richtige Ansprechpartner (Herr Stich, Tel.: 231-2323, Zi. 013/EG). Es wird eine Gebühr von 5.-- € fällig werden.

Für Reisen in andere Länder wird ein mehrsprachiges ärztliches Formular empfohlen, in dem Angaben zu Einzel- und Tagesdosierungen, Wirkstoffbezeichnung und Reisedauer gemacht werden.

Allerdings ist es trotzdem ratsam, sich vor Reiseantritt bei der entsprechenden Botschaft des Urlaubslandes nach den geltenden Einfuhrbestimmungen zu erkundigen.

Informationen zur Substitutionsbehandlung reisender opiatabhängiger Personen finden sich auf der Seite von INDRO e.V.

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