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Gesundheitsberichte

Bild: Statistik

Die Gesundheitsberichterstattung (GBE) beinhaltet im einzelnen,

  • einen Überblick über die gesundheitliche Situation der Bevölkerung in der Region zu geben, nach Möglichkeit im Vergleich mit anderen Regionen bzw. dem Landesdurchschnitt,
  • zeitliche Entwicklungstrends aufzuzeigen,
  • die Versorgungslage zu beschreiben,
  • prioritäre Probleme zu benennen,
  • Gesundheitsziele und Handlungsmöglichkeiten, vor allem hinsichtlich Prävention und Gesundheitsförderung aufzuzeigen,
  • und damit zugleich auch eine Grundlage für ein gemeinsames Handeln der Akteure zu liefern.

Seit 2003 verpflichtet das Gesundheitsdienst- und Verbraucherschutzgesetzes (GVDG) den öffentlichen Gesundheitsdienst zur GBE (Art. 10). Das Nürnberger Gesundheitsamt betreibt GBE seit 1995, zunächst in Form von Stadtteilgesundheitsberichten für die dezentrale Gesundheitsförderung (Südstadt, Gostenhof). Seither wurden auch die wenigen flächendeckenden und gleichzeitig auf kommunaler Ebene verfügbaren Routinedaten zur gesundheitlichen Lage der Bevölkerung (z.B. Todesursachenstatistik, Schuleinganguntersuchungen) analysiert. Darüber hinaus verwendet die GBE nicht nur amtliche Daten, sondern auch zusätzliche Informationen und – bisweilen eigene – Erhebungen.

Die Ergebnisse werden in Berichten zusammengefasst. Nach Möglichkeit werden Handlungsfelder und Ziele für die Prävention daraus abgeleitet und mit den potentiellen Akteuren der Gesundheitsförderung diskutiert. Sie werden in der Regel dem Gesundheitsausschuß des Stadtrates und sowie der Öffentlichkeit über die Presse vorgestellt und schließlich in der „Schriftenreihe zur Gesundheitsförderung“ des Gesundheitsamtes veröffentlicht. Auszüge aus dem Datenmaterial der GBE sind im Folgenden einzusehen.

Stadt Nürnberg
Gesundheitsamt

Monika Meusel

Burgstraße 4

II. Stock, Zimmer 206

90403 Nürnberg

Telefon: 0911 / 231 - 33 82

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