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Heilpraktiker

Bild_ Akupunkturnadel

Wer die Heilkunde ausüben will, ohne Arzt oder Ärztin zu sein, benötigt hierfür die Heilpraktiker-Erlaubnis. Diese wird nach einer Prüfung, die erfolgreich beim Gesundheitsamt abgelegt worden ist, erteilt.

Abgeleitet vom Heilpraktikergesetz wird Heilkunde stets dann ausgeübt, wenn folgende Merkmale erfüllt sind:

  • die Tätigkeit wird berufs- oder erwerbsmäßig ausgeführt
  • die Tätigkeit dient zur Feststellung, Heilung oder Linderung von Krankheiten, Leiden oder Körperschäden bei Menschen (§ 1 Abs. 2 Heilpraktikergesetz)
  • die Tätigkeit erfordert nach allgemeiner Auffassung ärztliche bzw. medizinische Fachkenntnisse

Ob im konkreten Einzelfall ärztliche oder medizinische Fachkenntnisse erforderlich sind, hängt:

  • vom Ziel
  • von der Methode und
  • der Art der Tätigkeit ab

Entscheidend für die Beurteilung, ob es sich um eine heilkundliche Tätigkeit im Sinne des Heilpraktikergesetzes handelt, ist die Tatsache,

  • ob die Tätigkeit ihrer Methode nach bzw. durch die Ausübung von medizinisch unausgebildeten Laien gesundheitliche Schäden für Patienten verursachen kann
  • oder ihre sachgerechte Anwendung eine hinreichend diagnostische Abklärung voraussetzt

Auch Maßnahmen an gesunden Menschen, zum Beispiel Eingriffe zu kosmetischen Zwecken, können eine Ausübung der Heilkunde darstellen.

Im übrigen benötigen auch diejenigen eine Erlaubnis, die in eigener Verantwortung und ohne den Weisungen zur Heilkunde berechtigter Person zu unterliegen, heilkundlich-psychotherapeutische Tätigkeiten ausüben.

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