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Jungen- und Männergesundheit

Im Fokus steht die körperliche, psychische, soziale und sexuelle Gesundheit von Jungen und Männern aller Lebensalter und in allen Lebenslagen.

Ein kurzer Überblick

Für viele Männer und auch Jungen spielt die eigene Gesundheitsvorsorge ebenso wie das Bewusstsein um die eigene Gesundheit weniger eine Rolle. Etwaige Krankheitsanzeichen werden oft nicht wahrgenommen oder falsch gedeutet - und dies sowohl bei körperlichen wie auch psychischen Symptomen.

Männer sterben im Durchschnitt fünf Jahre früher als Frauen. Dies hat übrigens wenig mit genetischen Faktoren oder biologischen Bedingungen zu tun, sondern vorwiegend mit dem Mannestypischen Verhalten.

Und genau deshalb lässt sich einiges bewirken. Zum Beispiel mit einer anderen Sicht auf die eigene Gesundheit, einem anderen Körperbild und Rollenverständnis. Achtsamkeit gegenüber dem eigenen Körper und der psychischen Gesundheit sind wichtige Aspekte.

Definition

Jungen- und Männergesundheit definiert sich vornehmlich über die physiologischen, psychologischen, sexuellen und sozialen Besonderheiten des Geschlechts und somit:

• über die spezifischen Geschlechtsorgane (z.B. Hoden, Prostata)
• über die spezifische (Sexual-)Erziehung und Sozialisation
• über die Identität als Mann („Jungesein“, „Mannsein“)
• über die typischen bzw. tradierten Rollenbilder von Männlichkeit und Weiblichkeit in der Gesellschaft
• und dies über die Abgrenzung zum weiblichen Geschlecht und in der Varianz zur Vielfalt der Geschlechter und Identitäten

Sie versteht sich im Kontext einer lebenslagen- und lebenslaufspezifischen Gesundheitsförderung und Prävention.

Kommunale Koordination von Jungen- und Männergesundheit

Das Projekt „Kommunale Koordinierung Jungen- und Männergesundheit“ ist auf drei Jahre angelegt, im Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg angesiedelt und von der Techniker Krankenkasse (TK) im Rahmen des Gesetzes zur Stärkung der Gesundheitsförderung und der Prävention (PrävG) finanziert.

Das Projekt adressiert zunächst alle in Nürnberg lebenden Jungen und Männer in ihren vielfältigen biographischen Situationen und sozialen Rollen, legt darüber hinaus ein besonderes Augenmerk auf Jungen und Männer in schwierigen Lebenslagen, vor allem in sozioökonomisch stark belasteten Stadtteilen.

Das Projekt ist in seiner Laufzeit in mehrere Planungsschritte unterteilt. Aktuell läuft die Bedarfs- und Bestandserhebung sowie der Aufbau von Kooperationen.

Einsamer Junge

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Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg

Koordination Jungen- und Männergesundheit

Burgstraße 4

90403 Nürnberg


Michael Eckert

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