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Wissenswertes zum Projekt

Projektstruktur

Der Name „Gesundheit für alle im Stadtteil“ ist Programm: Gesundheitsförderung und Prävention sollen dort angesiedelt sein, wo die Menschen spielen, lernen und wohnen, also in ihrer unmittelbaren Lebenswelt. In Zusammenarbeit mit Einrichtungen, Initiativen und Vereinen werden im Projekt nachhaltige Maßnahmen der Gesundheitsförderung und Prävention initiiert, intensiviert und abgesichert. Damit wird das Ziel verfolgt, Kooperationen zu stärken und Aktivitäten so zu gestalten, dass sie in besonderer Weise zur Verbesserung der gesundheitlichen Situation von Menschen in sozial schwierigen Lebenslagen beitragen.

Das Projekt ist im Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg angesiedelt und wird mit sechs Gesundheitskoordinatorinnen in vier Stadtteilen umgesetzt: in Langwasser, im Nürnberger Westen mit Muggenhof, Eberhardshof, Gostenhof, Bärenschanze, in Röthenbach sowie St. Leonhard/Schweinau.

Die konkreten Maßnahmen zielen vorrangig auf die Förderung der individuellen Gesundheit in den Bereichen Ernährung, Bewegung, Stressbewältigung und Entspannung sowie Suchtprävention (Verhaltensprävention). Gleichzeitig geht es auch um die Veränderung der Lebensverhältnisse vor Ort, zum Beispiel durch die Erschließung oder (Um-) Nutzung öffentlicher Grünflächen oder die Entwicklung von Mobilitätskonzepten (Verhältnisprävention).

Ein Tag mit der Gesundheitskoordinatorin Janina Barth


Impressionen vergangener Projektangebote

Projektförderung

Im Rahmen des § 20a SGB V wird dieses Projekt durch die AOK Bayern für eine Laufzeit von 4 Jahren (01.05.2017 - 30.04.2021) gefördert.

Bedarfserhebung

Neben einer kleinräumigen Datenanalyse der sozialstrukturellen Gegebenheiten vor Ort, ist ein wichtiger Baustein des Projekts die konkrete Bedarfserhebung vor Ort. Der Bedarf in den jeweiligen Stadtteilen wird u.a. durch Experteninterviews erhoben. Diese Experteninterviews dienen dazu, gesundheitsbezogene Bedarfe sowie Ressourcen und vorhandene Strukturen zu erheben.

Im Sinne eines „partizipativen Ansatzes“ sollen möglichst viele Bürger-/innen der verschiedenen Altersgruppen im jeweiligen Stadtteil möglichst frühzeitig miteingebunden werden. Dabei sollen sie sich bei der Erhebung und Planung des Bedarfs einbringen können. Somit können Kompetenzen im Sinne des „Empowerment“-Ansatzes gestärkt und Beteiligungsmöglichkeiten gefördert werden.

Weiteres Vorgehen

Die Ergebnisse der Bedarfserhebung wurden in die Stadtteilgremien rückgekoppelt und flossen in die gemeinsame Maßnahmeplanung ein. Auf dieser Basis werden in den vier Stadtteilen fortlaufend konkrete Angebote entwickelt und umgesetzt.

Ein kleiner Auszug aus vergangenen Projekt-Angeboten:

Bewegungstreff Gostenhof

Gesundheitskoordination im Gesundheitsamt

Gleißbühlstrasse 2

90402 Nürnberg


Dr. Katharina Seebaß

Projektleitung


Telefon: 0911/231-10304

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