Fellows Ride „Fränkische Schweiz“ – Mit offenem Visier für Depressionshilfe
Der Fellows Ride „Fränkische Schweiz“ führte am 19. September 2024 über rund 130 Kilometer durch die Region und auch durch Gößweinstein.
Der Fellows Ride ist eine bundesweite Serie von Motorraddemonstrationen, die auf die Volkskrankheit Depression aufmerksam macht und sich für mehr Offenheit im Umgang mit psychischen Erkrankungen einsetzt. Unter dem Motto „Mit offenem Visier für Depressionshilfe“ verbinden die Motorradfahrerinnen und Motorradfahrer ihre Leidenschaft mit einem wichtigen gesellschaftlichen Anliegen: Sie informieren, setzen ein Zeichen gegen Stigmatisierung und sammeln Spenden für Projekte der mentalen Gesundheit vor Ort.
Motorradfahren und Gutes tun – die Idee, die hinter dem "Fellows Ride" steckt, gibt es an vielen Orten in Deutschland, Österreich, Italien, Schweiz, Norwegen, USA, Australien und Portugal und wird getragen von zahlreichen ehrenamtlichen Mitarbeitern. Die Mission: mehr Aufmerksamkeit für die Depressionshilfe.
Denn: Depression ist eine Volkskrankheit und betrifft fast jeden, ob direkt oder indirekt als Angehörigen.
Unterstützt wird dabei "Irrsinnig Menschlich" e. V., der sich insbesondere für die psychische Gesundheit junger Menschen und gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen engagiert. Die Schirmherrschaft hat Staatsministerin Judith Gerlach übernommen.
Die gesammelten Spenden gingen an die Regionalgruppe Nürnberg von „Verrückt? Na und!“.
Den Scheck für die 1 300 Euro nahm ein persönlicher Experte aus der Regionalgruppe Timo T. sowie Anna Feuerbach vom Trägerverein „Irrsinnig menschlich" e.V. bei strahlendem Frühherbstwetter in Forchheim inmitten der Biker entgegen.
Freeride-Organisator "Fränkische Schweiz" und Initiator der Spendenaktion Thomas Vogel unterstrich eindrucksvoll: "Auf dieser Tour engagieren wir uns für Irrsinnig Menschlich e.V - Engagiert gegen Stigmatisierung. Psychische Erkrankungen beginnen oft schon im Jugendalter. Doch häufig vergehen mehrere Jahre, bis Betroffene Hilfe suchen. Die größte Hürde für sie ist die Angst, stigmatisiert zu werden. Mit ihrer niedrigschwelligen primärpräventiven Arbeit in Schule, Studium und Arbeit verkürzt Irrsinnig Menschlich e.V. diese Zeitspanne. Gemeinsam mit den krisenerfahrenen Expertinnen und Experten helfen sie jungen Menschen, ihre Not früher zu erkennen, sich nicht zu verstecken und Unterstützung anzunehmen."


