Vogelperspektive, ein Apfel, eine Tastatur mit Händen darauf und ein Stethoskop

Gesundheitsamt Nürnberg

Gesundheitsamt setzt wichtige Impulse für die digitale Zukunft

Digitalisierung Infektionsschutz Gesundheitsamt Nürnberg - DIGIN abgeschlossen

Das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg hat das dreijährige Digitalisierungsprojekt DIGiN („Digitalisierung Infektionsschutz Gesundheitsamt Nürnberg“) erfolgreich abgeschlossen. Dazu hat es dem Gesundheitsausschuss des Nürnberger Stadtrats in seiner Sitzung am Donnerstag, 15. Oktober 2026, einen detaillierten Abschlussbericht vorgelegt.

Zum einen erleichtert beispielsweise die digitale Terminvergabe mit integriertem Managementsystem eine effizientere Terminierung und Optimierung der Arbeitsabläufe. Zum anderen können Meldungen direkt digital erfasst und weiterverarbeitet werden – unter anderem in den Bereichen meldepflichtige Krankheiten, Impfungen, Jugendgesundheit, Heilberufe, medizinische Dienste.

„Das Projekt DIGiN hat entscheidende Grundlagen für ein modernes und zukunftsfähiges Gesundheitsamt geschaffen“, erklärt Britta Walthelm, Gesundheitsreferentin der Stadt Nürnberg. „Ein zentraler Meilenstein des Projektes war die Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie, die einen verbindlichen Rahmen für die weitere Entwicklung schafft“, so Britta Walthelm weiter.

Ein wichtiger Erfolgsfaktor war das begleitende Change-Management, das Digitalisierung nicht nur als rein technische Aufgabe, sondern vielmehr als Veränderungsprozess für Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeitende versteht: „Uns war es insbesondere ein großes Anliegen, unsere Beschäftigten aktiv einzubeziehen und bei der Umstellung etablierter Arbeitsweisen zu unterstützen“, erklärt Klaus Friedrich, Leiter des städtischen Gesundheitsamts. So wurde unter anderem ein Schulungskonzept zur Vermittlung digitaler Kompetenzen entwickelt.

Digitalisierung kontinuierlich ausbauen

Mit dem erfolgreichen Abschluss von DIGiN endet jedoch nicht die digitale Entwicklung des Gesundheitsamts: „Jetzt geht es darum, die gewonnenen Ergebnisse dauerhaft in den Arbeitsalltag zu integrieren, weitere Digitalisierungspotenziale zu erschließen und die entwickelten Lösungen kontinuierlich auszubauen“, erklärt Britta Walthelm.

Mit einem Gesamtvolumen von rund 3,4 Millionen Euro, gefördert durch das Bundesministerium für Gesundheit im Rahmen des Pakts für den Öffentlichen Gesundheitsdienst, konnte das Digitalisierungsprojekt DIGiN umgesetzt werden.

Für seine erfolgreiche digitale Entwicklung wurde das Gesundheitsamt schon im Januar 2026 mit dem Prädikat „Digitales Gesundheitsamt 2025“ durch das Fraunhofer Institut FIT, die Technische Universität Dresden sowie die Freie Universität Berlin ausgezeichnet.