Technik, Teamgeist und kreative Lösungen standen im Mittelpunkt des diesjährigen Robo-Sumo Wettbewerbs an der RDF. Teilgenommen haben die Klassen Elektrotechnik Maschinenbau und Mechatroniktechnik am Ende ihres ersten Ausbildungsjahres.
Roboter im Wettkampf
Ziel ist es, den anderen Roboter über schwarze Linie von der Platte zu schieben.
Während dem Bau der Sumo Roboter
Montage der Bodenplatte, mit entsprechenden Sensoren.
Entwicklung der Schaltung
Während dem Bau und der Konzeption des Roboters.
Fertige Roboter
Wettkampfbereite Sumo Roboter.
Sumo Roboter beim Test
Erste Tests, ob der Roboter die schwarze Begrenzungslinie erkennt.
Montage des selbst gedruckten Getriebes
Um die passende Übersetzung zu erreichen, wird hier ein selbst konstruiertes und gedrucktes Getriebe eingesetzt.
Antrieb mit Planetengetriebe im Sumo Roboter
Um entsprechendes Drehmoment zu erreichen, hat sich diese Gruppe für ein selbst hergestelltes Planetengetriebe entschieden.
Innerhalb von nur sieben Tagen planten, konstruierten, bauten, programmierten und testeten die Schülerinnen und Schüler ihre eigenen Roboter. Die Aufgabe: Einen autonomen Robo-Sumo-Roboter entwickeln, der sich im direkten Duell behauptet. Die technischen Vorgaben waren klar definiert: Als Herzstück diente ein Raspberry Pi Pico, ergänzt durch zwei Motoren für den Antrieb, einen Ultraschallsensor sowie zwei IR-Sensoren. Für den mechanischen Aufbau standen maximal 150 g PLA-Filament für den 3D-Druck, ein A3-Sperrholz für Lasercutting sowie verschiedene Materialien vom sogenannten Basteltisch zur Verfügung. Der Roboter durfte dabei höchstens die Grundfläche eines A5-Blattes einnehmen.
Im Wettbewerb traten 25 Teams zunächst in einer Vorrunde, in der jedes Team gegen jedes andere antrat, gegeneinander an. Ziel war es, auf einer Turnierplatte von etwa 80 × 80 cm den gegnerischen Roboter selbstständig zu finden und diesen von der Platte zu schieben. Präzise Sensorik, clevere Strategien und zuverlässige Programmierung waren dabei entscheidend. Während des Projekts standen die Teams vor zahlreichen Herausforderungen – von der Planung über die praktische Umsetzung bis hin zur Feinabstimmung der Programme. Dabei lernten sie nicht nur viel über Technik und kreative Problemlösung, sondern sammelten vor allem wertvolle Erfahrungen in der Teamarbeit.
Unterstützt wurde das Projekt vom Förderverein der RDF, der maßgeblich zur Umsetzung beitrug und zudem attraktive Preise für die Gewinnerteams bereitstellte.
Ein Wettbewerb, der Technik greifbar machte und eindrucksvoll zeigte, was in kurzer Zeit mit Engagement, Zusammenarbeit und Ideenreichtum möglich ist.