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Gruppe Deutsche+partner - Flughafen Abschied

USA-Austausch 2017/2018

Als die Teilnehmer des USA Austausches im Oktober ihre Reise begannen, war die Neugier bereits riesig – einerseits den Alltag in einer amerikanischen Schule miterleben zu dürfen, andererseits die Ausflüge und Erlebnisse vor Augen zu haben. Dass der dreiwöchige Aufenthalt mehr als nur ein voller Erfolg wurde, lag an dem interessanten und ausgewogenem Programm seitens der verantwortlichen Lehrkräfte der Pennridge High School sowie an den gastgebenden Familien, die unsere Schüler herzlich aufnahmen, sie am Familienleben teilhaben ließen und ihnen verschiedene Facetten des amerikanischen Lebens und der Kultur näherbrachten.
Die im Folgenden aus Schülersicht geschilderten Eindrücke und Erfahrungen machen bereits Vorfreude auf den im Juli stattfindenden Gegenbesuch:

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Alltag

Da einige der amerikanischen Austauschschüler bereits ihren Führerschein hatten, kamen manche deutschen Schüler mit dem Auto zur Schule. Meistens wurde jedoch der Bus genutzt.
Vor der ersten Schulstunde wurde jeden Tag der „Pledge of Allegiance” aufgesagt, wobei aufgestanden, die Hand aufs Herz gelegt und der Blick auf die amerikanische Flagge gerichtet werden musste. Außerdem besaßen alle Schüler einen eigenen Laptop, weswegen im Unterricht hauptsächlich damit gearbeitet wurde.
Für das Mittagessen in der Cafeteria konnten Gerichte vorbestellt werden, viele Kinder aber brachten Essen von Zuhause mit. Ein beliebtes Gericht war “Peanut Butter and Jelly Sandwich”, was den deutschen Schülern sehr gut schmeckte.

A few of the American exchange partners already had their driver's license, which is why some of the German students came to school by car. However, the majority took the school buses.
Before the first period started, everybody had to say “The Pledge of Allegiance”.
At school, each student had his own laptop, so the teachers let them use it very often.
At lunch, the students could buy some food in the cafeteria, but many brought something from home. One lunch favorite was the “peanut butter and jelly sandwich”, and, in our opinion, it actually tasted very well.

Halloween

Zu Halloween sind fast alle verkleidet zusammen als Gruppe trick-or-treating gegangen, wo es schließlich viele Süßigkeiten gab. Doch es gab noch viele andere Dinge rund um das Fest Halloween; so haben manche Farmen an Wochenenden vor Halloween ,,Haunted Hayrides‘‘ und Spukhäuser angeboten. Umgeben von Ständen wie auf einem Volksfest, konnte man sich zum Beispiel auf den Kürbisfeldern seine eigenen Kürbisse zum Schnitzen aussuchen. Wir waren auch in einem Freizeitpark, der verschiedene Gruselaktionen angeboten hatte, in dem einige von uns ziemlich erschreckt wurden.

Dressed up as different characters such as Bob Ross, Harley Quinn, or a unicorn, almost all of the kids on the exchange program went trick or treating together. However that’s not the only thing we did on Halloween. Some farms offered haunted hayrides and haunted corn mazes. Most of us also went to Dorney’s park, an amusement park, and some got pretty scared during the attractions.

Homecoming & football

Am Tag nach unserer Ankunft waren die meisten von uns mit ihren Austauschpartnern nachmittags auf der Homecoming-Parade. Am gleichen Abend fand das Homecoming-Footballspiel statt, und auch wenn man nicht viel von den Regeln verstanden hat, war es eine tolle Erfahrung. Am Samstag fand dann der dazugehörige Homecoming Ball statt, bei dem sich jeder nach dem Dresscode mit Anzügen und Abendkleidern gerichtet hatte. Es war ein einzigartiger Abend, den jeder von uns gerne wiederholen würde.

On the first day after our arrival some of us participated in the Homecoming parade. The following football game was amazing, even if most of us didn’t understand the rules. On Saturday we attended the Homecoming dance - the dresscode being suits and dresses and everyone following it. The whole evening was amazing as well and all of us would do it again.

Philadelphia

Wir haben während dieser Zeit insgesamt zwei Ausflüge nach Philadelphia unternommen und dabei viel von der Stadt gesehen. Angefangen bei der "Liberty Bell", die eines der Wahrzeichen der amerikanischen Unabhängigkeit ist, ging es weiter zur "Mint", einer der beiden Münzprägeanstalten der USA. Zudem haben wir das Unabhängigkeitsgebäude besucht, in dem damals die Unabhängigkeitserklärung unterzeichnet wurde. Unseren kleinen Abstecher zur "Rocky Statue" darf man natürlich nicht vergessen – genauso wenig wie die tolle Aussicht, die wir vom "One Liberty Observation Deck" genießen konnten.

We've been to Philadelphia twice during these three weeks and we've seen many interesting things there. Our first stop was the Liberty Bell - one of the symbols of the American independence -, followed by the Mint and the Independence Hall, where the Declaration of Independence was signed. We also payed the Rocky Statue a short but hilarious visit. At the end, we enjoyed the beautiful view from the One Liberty Observation Deck.

Bethlehem

Einer unserer geplanten Ausflüge war nach Bethlehem, auch genannt “Christmas City”. Dort besuchten wir das einst zweitgrößte Stahlwerk der USA mit einer geführten Tour über das ganze Areal. Anschließend ging es zum Mittagessen in die Brew Works, der ältesten Brauerei der Stadt. Der letzte Punkt auf unserer Tagesordnung war der Besuch des Moravian College. Für uns alle war es sehr interessant zu sehen wie ein amerikanisches College wirklich funktioniert, da wir es sonst nur aus Film und Fernsehen kannten.

One of our many field trips was to Bethlehem, also called “Christmas City”. We visited Bethlehem Steel Stacks, the former second largest steel mill in the US, where we got a guided tour. After lunch at Brew work, we spent the day at Moravian College, where we also got a guided tour of the whole Campus. It was very interesting for us to see what an American College really is like and to see the differences from what we know from movies.


Harrisburg

Wir haben mit dem Bus auf dem Weg zum Capitol in Harrisburg bei Cabela‘s angehalten, einem Geschäft wo man eine scheinbar typische Seite der amerikanischen Kultur sehen konnte – unter anderem viele Gewehre und ausgestopfte Tiere.
Im Capitol bekamen wir eine Führung durch den Senat, was sehr beeindruckend war. Nach einer weiteren Führung durch das beachtenswerte Gebäude sahen wir drei Spieler der Philadephia Eagles bei einem Interview – sie sollten später sogar den Super Bowl gewinnen. Vom Capitol aus liefen wir auf die City Island, eine im Sommer sehr beliebte Freizeitanlage. Anschließend holte uns der Bus dort ab und brachte uns zum Hershey's Park, eine der berühmtesten Schokoladenfabriken. Wir durften auch Schokolade probieren - und sie war super.

On our way to the Capitol of Harrisburg we stopped at Cabela’s, a store where we saw typical outdoor stuff, big guns, and American culture. At the Capitol we got to see the Senate from the ground floor and the gallery. After visiting the other rooms in this beautiful building, we saw three Eagles Player giving interviews. We then walked over to City Island, a recreational area, where the bus picked us up. We also visited Hershey's chocolate factory before we driving back home.

Washington

Unser Ausflug nach Washington D.C. war unvergesslich. Nachdem wir dort die wunderschöne Library of Congress (Kongressbibliothek) besichtigt haben, erhielten wir eine wirklich interessante Tour durch das Kapitol.
Am Nachmittag hatten wir Freizeit und somit die Möglichkeit, selbständig verschiedene Museen oder auch das Weiße Haus zu besichtigen. Zum Abschluss hielten wir noch am Lincoln Monument an, wo wir zusätzlich die Gelegenheit hatten, ein bisschen mehr über die amerikanische Geschichte zu lernen.

Our trip to Washington D.C. was such a great experience! After visiting the beautiful Library of Congress, we got a very interesting tour through the Capitol.
In the afternoon we had time to visit the White House or some of the different museums of Washington, like the National Air and Space Museum or the Museum of African American History and Culture.
Our last stop was the Lincoln Memorial where we learned a little bit more about the American history and the significance of that place.

Baltimore

Auf dem Baltimore-Trip haben wir das "National Aquarium" besucht, wo wir viele verschiedene Fischarten sehen konnten, wie unter anderem auch Haie und Rochen. Es gab sogar einen eigenen Bereich, wo man "Lunar-"Quallen berühren konnte. Abgesehen von den vielen Wassertieren, hatte das Aquarium auch einen künstlichen Regenwald mit mehreren tropischen Tierarten, wie Taranteln und Faultieren.
Bevor wir fürs Mittagessen im "Kona Grill" essen waren, hatten wir eine Stunde Zeit, den Hafen von Baltimore zu erkunden.
Der letzte Tagespunkt führte uns zum "Fort McHenry", der Entstehungsort der amerikanischen Nationalhymne. Bevor wir uns um 16 Uhr am Eingang zum Fort treffen sollten, um am täglichen Flaggenwechel teilzunehmen, konnten wir das Fort, seine Museen und die Umgebung erkunden.

When we went to Baltimore, we visited the "National Aquarium". Besides seeing rare types of fish, we were even allowed to touch jellyfish. Unexpectedly there was also a rainforest for animal species living in those tropics, like sloths and tarantulas.
After we left the Aquarium, we had about an hour on our own before we had lunch at "Kona Grill".
When we all were finished with our meals, we drove to "Fort McHenry", the place where the national anthem was created. First, we should explore the area and its museums on our own, before meeting at the fort’s entrance again. Located right next to a river and the bay, the large area was also surrounded by walls. Then, at 4pm, it was the time for the daily flag change, in which we participated.
After a long day, we went back to school, where our families picked us up and drove us home so that we could get enough sleep for the field trip the next day.

New York

Nach einer längeren Fahrt kamen wir endlich in der wunderschönen Stadt New York an und, egal wo man hinschaute, entdeckte man etwas Interessantes. Zuerst machten wir eine Bootsfahrt auf der man die Freiheitstatue bewundern konnte, danach verschafften wir uns mithilfe des One World Trade Center (Wolkenkratzer) einen atemberaubenden Überblick über New York. Auf eigene Faust besichtigen wir schließlich in Einzelgruppen (auch mit unseren Lehrern) verschiedenste Teile New York auf der Suche nach weiteren Besonderheiten, wobei sich meine Gruppe auf die Reise zu weiteren Sehenswürdigkeiten begab, sodass sich zum Schluss das ein oder andere Bild vom Times Square, dem Empire State Building, Chinatown, Little Italy und einem M&M Laden ergab. Leider regnete es aber bis zum Ende des Ausflugs, dieser ruinierte aber nicht die atemberaubende und unvergessliche Atmosphäre.

After a long ride, we finally arrived in a beautiful city called New York. Wherever you look, you will discover something interesting, something new. We first went past the Statue of Liberty by boat, which had been an ideal chance for some pictures and then we visited the One World Trade Center, from where we looked upon the entire city and the upper bay. Later we saw more sights on our own in smaller groups (sometimes with our teachers). My Group was visiting Times Square, the Empire State Building and unique cultural-oriented areas such as Chinatown and Little Italy. Unfortunately, it was raining until the end of our trip, which did not ruin the fascinating and unforgettable atmosphere though. This day trip will surely be one of the memorable and most impressive ones for the most of us.

Staging History

Projekt Hans Litten

Unter dem Titel „Staging an English Play“ hatte sich im September 2016 das P-Seminar Englisch der Peter-Vischer-Schule in Nürnberg zusammengefunden, um einige Szenen eines englischen Theaterstücks zu erarbeiten und aufzuführen. Wie ein Damokles-schwert schwebte dabei „The Bard“ über unseren Novizen, denn der Kursleiter dachte ursprünglich an einige Handwerkerszenen aus dessen Komödie „A Midsummer Night´s Dream“. Little did he know…

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Als er bei der Theaterpädagogin Anja Sparberg anfragte, ob sie einen gebührenden Rahmen für einen Shakespeare-Auftritt im Original stellen könne, war es schnell um den Barden geschehen. Bevor man „Jack Robinson“ sagen konnte, hatte sie alle Teilneh-mer*innen überzeugt, dass es viel interessanter wäre, sich die im Nürnberger Theater eben angelaufene Inszenierung „Der Prozess des Hans Litten“ in Mark Hayhursts engli-schem Original vorzunehmen, das im Staatstheater gerade Premiere gefeiert hatte.
Zusätzlich motiviert wurden die Teilnehmer*innen durch den zweimaligen Besuch der Schauspielerin Patricia Litten. Frau Litten, die in dem Stück die Mutter von Hans, also ihre eigene Großmutter spielt, erzählte den Seminarteilnehmern ihre bewegende Famili-engeschichte. So erfuhren die Aktiven vom Schicksal des Hans Litten, der 1931 als jun-ger Anwalt Adolf Hitler vorlud, um diesen wegen NSDAP Hetzschriften zur Rechenschaft zu ziehen. Hitler sollte sich zwei Jahre später bitter rächen: In der Nacht des Reichstags-brandes wurde Hans ein Opfer der Massenverhaftungen und starb 1938 im KZ Dachau.
Der Kurs beschäftigte sich daraufhin eingehend mit Irmgard Littens Buch „Eine Mutter kämpft gegen Hitler“ („Beyond Tears“) und Mark Hayhursts Stück „Taken at Midnight“. Man wählte interessante Passagen aus und versuchte sie zu kombinieren. Weiterhin befasste man sich mit den Themenbereichen Politik, Medien, Satire, Karikatur, Musik und Kabarett, um mehr über Hans Litten und das Leben im Nationalsozialismus herauszufin-den.
Glaubte man Anfang der 30er Jahre, „Hitler´s bark was worse than his bite“ (Epilog zu „Beyond Tears“), so wurde den Schüler*innen durch die Beschäftigung mit dem Thema bewusst, dass Hunde, die bellen, auch beißen können.
Was die zehn Jugendlichen aus dem Projekt sicherlich mitnehmen, ist die Erkenntnis, dass gerade in Zeiten von Appeasement-Politik, Populismus und Rassismus Menschen mit Zivilcourage gefragt sind, damit wir nicht erneut auf politische Verführer hereinfallen.
Die theatrale Umsetzung ihrer Recherchen und und der Auseinandersetzung mit dem Schicksal Hans Littens präsentiert das P-Seminar am 29. April in der Blue Box als szeni-sche Lesung „Hans Litten und seine Zeit“ - ein kurzweiliges Kaleidoskop in deutscher und englischer Sprache, bei dem der Humor nicht zu kurz kommt.
Die Schülerinnen und Schüler, die am 29. April in der Bluebox auftreten, sind:
Luu-Ly / Domenico / Beatrice / Janet / Patrick / Djoua / Maxim / Irina / Muhammed / Gabriel

Johannes Dorrer (Leiter des P-Seminars)

Vorlesewettbewerb 7.Klassen Gymnasium

Am 27.1.2017 fand in unserer Schule der Lesewettbewerb Englisch der 7. Klassen Gymnasium statt. Insgesamt acht Schülerinnen und Schüler der 7. Klassen hatten sich für die Teilnahme am Schulfinale qualifiziert. Dafür mussten sie zunächst eine spannende Vorausscheidung innerhalb ihrer Klassen bestehen.
Shadus Kulturladen war brechend voll. Als die Vorleser/innen nacheinander ihre einstudierten Texte vortrugen, herrschte gespannte Stille. Textpassagen aus Harry Potter, Charly and the Chocolate Factory, Hobbit und The Tale of Emily Windsnap packten die Zuhörer.
Die Jury aus den Englischlehrkräften Herr Munzert und Frau Weber wurde bei ihrer Suche nach den Gewinnern von unseren Schulleiterinnen Frau Schubert (ebenfalls Englisch) und Frau Bergmann nach Kräften unterstützt: Von den ursprünglich acht Vorlesern gingen drei Schülerinnen in das Stechen um Platz 1: Jetzt musste eine unvorbereitete Textpassage vorgelesen werden. Die Gewinnerin wird die PVS in der Endrunde, die von der Universität Erlangen im März veranstaltet wird, gegen die Konkurrenz aus anderen fränkischen Gymnasien vertreten!

Johannes Munzert

PVS goes Britfilms

The Big friendly Giant

Seit nunmehr 10 Jahren gibt es das Brit Films Festival, bei dem aktuelle englischsprachige Filme für alle Altersklassen in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt werden. Von Paddington Bear bis Macbeth ist alles dabei, es wird ein qualitativ hochwertiges Filmprogramm für Schülerinnen und Schüler im Alter von 8 bis 18 Jahren angeboten, das bestens dazu geeignet ist, Lust auf die englische Filmkultur und Sprache zu machen. Im Filmhauskino Nürnberg macht das Festival alljährlich im Herbst Station und so war es auch in diesem Schuljahr einigen Klassen der PVS möglich die Unterrichtsinhalte dort durch einen Kinobesuch zu vertiefen und ein Filmgeschehen in voller Länge (und nicht durch das Stundenraster zerschnitten) und ohne technische Störungen zu verfolgen. Es bleibt zu hoffen, dass es dieses sehr gute Angebot auch in Zukunft geben wird.

Christine Zwingel

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